Unmenschliche Politik beginnt immer mit der selektiven Empathie derjenigen, die das Privileg besitzen, ihre Meinung verbreiten zu können.
 
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6. Januar 2024 "mittelbayerische"
Erschreckende Beispiele
Immer mehr verbale Entgleisungen gegen jüdische Mitbürger – auch in der Oberpfalz
...Die israelische Bevölkerung fühlt sich in Deutschland zunehmend unwohl, sagt Annette Seidel-Arpaci. Die Leiterin von RIAS Bayern erläuterte in Regensburg anhand von Beispielen aus der Region, wie sich Judenhass zunehmend in der Bevölkerung ausbreitet...
6. Januar 2024 "NZZ Online - Neue Züricher Zeitung"
Am Nullpunkt: Weshalb ist Israels Verhältnis zur Uno so zerrüttet?
...Voreingenommen, einseitig, antisemitisch – so lauten einige der Vorwürfe Israels gegen die Vereinten Nationen...
Die Uno versage moralisch, erfülle ihren zentralen Auftrag nicht und lasse sich von antiwestlichen Kräften missbrauchen, kritisierte der israelische Aussenminister Eli Cohen Ende November in einem Gastbeitrag für das «Wall Street Journal». Die Behandlung Israels sei schändlich...
Tatsächlich ist die Organisation, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Bewahrung des Friedens und der Achtung der Menschenrechte gegründet worden ist, bis heute nicht fähig, den fundamentalen Bruch dieser Prinzipien durch den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober als solchen zu benennen und zu verurteilen. Während die Verbrechen der palästinensischen Islamistengruppe ignoriert oder relativiert würden, so Israel, werde es zu Unrecht an den Pranger gestellt...
Als Zeichen des Protests gegen die Untätigkeit des Sicherheitsrats heftete sich der israelische Uno-Botschafter Gilad Erdan am 30. Oktober bei einer Sitzung des Gremiums einen gelben Davidstern ans Revers und verkündete, die Welt habe geschwiegen, als seine Familienmitglieder von den Nazis vergast worden seien. Nun schweige das wichtigste Uno-Gremium angesichts der Greueltaten der Hamas. Die Welt habe in den vergangenen 80 Jahren nichts gelernt...
Die USA nutzten ihre Vetomacht bisher 37 Mal zugunsten von Israel...
Auch die Generalversammlung verabschiedete mehrere Resolutionen, welche die Hamas-Massaker mit rund 1200 Toten und die Verschleppung von 240 Geiseln nicht erwähnten...
Entrüstete Reaktionen gab es auch, als Guterres am 6. Dezember den Sicherheitsrat unter Berufung auf den selten genutzten Artikel 99 der Uno-Charta aufrief, aktiv zu werden, um den Kollaps des humanitären Systems im Gazastreifen zu verhindern. Israels Uno-Botschafter Erdan beklagte daraufhin, dass der Generalsekretär weder im Fall der Ukraine noch bei Syrien oder Jemen je Artikel 99 aktiviert habe. Aussenminister Cohen nannte Guterres eine «Gefahr für den Weltfrieden»...
153 Länder stimmten Mitte Dezember in der Uno-Generalversammlung für eine sofortige Feuerpause in Gaza...
Ein Grossteil der Uno-Resolutionen richtet sich gegen Israel...
Schon seit Jahrzehnten ist Israel Gegenstand einer Unzahl von Berichten, Resolutionen und Untersuchungen der Uno. Von 2015 bis Ende 2022 kritisierte die Generalversammlung laut UN Watch in 140 Beschlüssen Israel, gegen andere Länder richteten sich dagegen nur 68 Resolutionen...
Die arabischen Staaten nutzen die Uno für ihre Zwecke...
Keine Uno-Institution ist in Israel verhasster als das Uno-Hilfswerk für die Palästina-Flüchtlinge (UNRWA). Die Organisation war Ende 1949 gegründet worden, um sich um die 700 000 Palästinenser zu kümmern, die im Zuge der Staatsgründung Israels geflohen oder vertrieben worden waren. Eigentlich war die UNRWA nur als temporäre Lösung gedacht, doch wird ihr Mandat immer wieder von der Generalversammlung verlängert. Heute beschäftigt sie 30 000 Mitarbeiter im Gazastreifen, im Westjordanland sowie in Syrien, Libanon und Jordanien... 5,9 Millionen sind heute als Flüchtlinge registriert...
Israel behauptet zudem, die UNRWA lasse es zu, dass die Hamas ihre Schulen und anderen Einrichtungen im Gazastreifen für militärische Zwecke nutze. So sollen sich Eingänge zu Tunnel der Hamas in Schulen befinden. Tatsächlich sind UNRWA-Einrichtungen im laufenden Krieg immer wieder von der Hamas als Waffenlager oder für Angriffe auf die israelischen Truppen missbraucht worden...
6. Januar 2024 "kath.ch"
Experte: Münchner Kardinal der NS-Zeit "kein großer Held" für Juden
Einsatz nur für getaufte jüdische Zeitgenossen
...Der Münchner Kardinal Michael von Faulhaber hatte nach Ansicht von Historiker Andreas Wirsching ein eher distanziertes Verhältnis zu seinen unter dem NS-Regime verfolgten jüdischen Mitbürgern...
Die Taufe sei immer das Entscheidende für den Kirchenmann geblieben, betonte der Historiker...
5. Januar 2024 "Die Zeit"
Fördergelder:
Widerstand gegen Antisemitismus-Klausel der Kulturverwaltung
...Durch eine neue Förderklausel der Berliner Kulturverwaltung sehen Kulturschaffende die Kunst- und Meinungsfreiheit gefährdet. In einem offenen Brief wenden sich mehr als 800 Vertreterinnen und Vertreter aller Kultursparten gegen einen von ihnen so bezeichneten «Bekenntniszwang» und «die politische Instrumentalisierung von Antisemitismusklauseln»...
Die Kulturverwaltung hatte am Donnerstag angekündigt, Empfänger von öffentlichen Fördergeldern mittels einer Klausel unter anderem zum Bekenntnis gegen Antisemitismus zu verpflichten...
5. Januar 2024 "Israel heute"
...Pharao, der erste Antisemit...
Und was passiert, sobald das Volk Israel die Weltbühne betritt? Es wird des Verrats beschuldigt und versklavt...
Juden haben in der heutigen Diaspora ebenso wenig zu suchen, wie im alten Ägypten...
...Darum setzte man Sklaventreiber über sie, um sie durch Lasten zu bedrücken; und sie bauten dem Pharao die Vorratsstädte Pitom und Ramses.“ (2. Mose 1, 8-11)
Es wird jedoch noch schlimmer, denn Pharao versucht auch, die Hälfte des Volkes Israel zu töten:
„Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: Werft alle Söhne, die [ihnen] geboren werden, in den Nil; aber alle Töchter lasst leben!“ (2. Mose 1, 22)...
Heute leben viele Juden weiterhin im Exil und werden mit haarsträubenden Verschwörungstheorien konfrontiert.
Sie sind nicht versklavt, aber sie fühlen sich in Europa oder Amerika auch nicht sicher.
Wie damals, sollte die Antwort auf die Probleme im Exil der Auszug aus dem jeweiligen Land und die Einwanderung nach Israel sein.
Juden haben in der heutigen Diaspora ebenso wenig zu suchen, wie im alten Ägypten...
3. Januar 2024 "Die Welt"
„Ziemlicher Sprengstoff“
Islamforscherin warnt vor „beunruhigenden Allianzen“ bei Antisemitismus
...„Allahu Akbar“ und „Free Gaza“: Islamforscherin Susanne Schröter sieht auf Demonstrationen einen „Schulterschluss“ zwischen islamistischen und linken Gruppen. Sie fordert von der Regierung, „den offensichtlichen Antisemitismus islamischer Verbände“ nicht länger zu ignorieren...
Die Islamforscherin Susanne Schröter befürchtet, dass der Antisemitismus in Deutschland weiter wächst...
Die meisten Muslime seien mit den Palästinensern solidarisch, viele auch mit der Terrororganisation Hamas – nicht nur in religiösen Kreisen. „Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Muslime den Anschlag der Hamas auf Israel verurteilt“, sagte Schröter...
Auf Demonstrationen sehe man einen „Schulterschluss“ zwischen Religiösen, die „Allahu Abkar“ riefen und Linken, die „Free Gaza“ riefen...
Ganz wichtig findet Schröter, dass die Politik klare Haltung zeigt und Konflikten nicht ausweicht. Sie dürfe „den offensichtlichen Antisemitismus islamischer Verbände“ nicht länger ignorieren und Hassparolen gegen Israel oder Rufe nach einem Kalifat nicht dulden...
Laut Bundeskriminalamt (BKA) hat sich die Zahl der politisch motivierten Straftaten binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt...
2. Januar 2024 "Die Zeit"
Mahnmal zur Rettung jüdischer Kinder beschmiert
...Ein Mahnmal am Berliner S-Bahnhof Friedrichstraße, das an die Rettung jüdischer Kinder vor den Nazis erinnert, ist beschmiert worden. Auf das Mahnmal wurde in der Silvesternacht oder an Neujahr die Zeichnung eines Gebäudes mit einem Kreuz und einem Halbmond gemalt, wie die Polizei entsprechende Hinweise im Internet am Dienstag bestätigte...
Das Mahnmal vor dem Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte erinnert an etwa 10.000 jüdische Kinder, die von jüdischen Hilfsorganisationen zwischen 1938 und 1939 mit sogenannten Kindertransporten aus Deutschland nach Großbritannien gerettet wurden...
1. Januar 2024 "Frankfurter Rundschau"
Die Vertreibung jüdischer Gäste von Urlaubsorten –
Sandburgen mit Hakenkreuzfähnchen
...Ganz offiziell beflaggt
...Nicht nur auf privaten Sandburgen wehten die alten Reichs- oder gar Hakenkreuzfahnen, sondern mancherorts wurden auch die Strandpromenaden ganz offiziell mit Hakenkreuzen beflaggt. Pensionen schalteten Werbeanzeigen, in denen erklärt wurde, dass Juden als Hausgäste unerwünscht seien, oder deren Text von Hakenkreuzen flankiert war...
1. Januar 2024 "TichysEinblick.de"
Migration, Nation und der Kampf gegen Rechts
...Politik und Medien reden statt über migrantische Täter lieber über deutsche Rechtsextreme...
Die Sprache, die das politische Establishment verwendet, um Kritiker seiner Migrationspolitik zu beschreiben, zielt darauf ab, das offene Äußern von Meinungsverschiedenheiten zu diesem Thema zu kriminalisieren...
Die Massenmigration untergräbt die nationalen Grenzen und die Unterscheidung zwischen Bürgern, die aufgrund ihrer organischen Verbundenheit mit der Vergangenheit einer Nation berechtigt sind, über das Schicksal ihrer Gemeinschaft zu bestimmen, und solchen, die keine solche Verbindung haben. Wenn der Status der Staatsbürgerschaft ausgehöhlt wird, wird die Demokratie selbst untergraben. Letztlich stellt die Massenmigration die Rolle der demokratischen Entscheidungsfindung in Frage. Das ist der Hauptgrund, warum Europa sicher seiner Massenmigrations-Krise der stellen muss...
1. Januar 2024 "Die Zeit"
Deutschland wird sich fremd
...Offener Hass auf Juden bricht in akademischen und künstlerischen Milieus hervor...
...Die BRD definierte sich lange über eine universalistische Gesellschaftsmoral. Sie sollte das "Nie wieder" garantieren. Die Nahostdebatte zeigt, wie labil diese Idee ist...
Ausstellungen und Konferenzen werden abgesagt, Preisverleihungen verschoben, die Documenta ist ratlos, es gibt Proteste und Gegenproteste, die einen fühlen sich provoziert, die anderen gecancelt, Kränkungen und Hysterie: Was ihren Kulturbetrieb anlangt, hat sich die Bundesrepublik Deutschland seit dem 7. Oktober 2023 in eine Art nicht militärischen Nebenkriegsschauplatz verwandelt, gewissermaßen in eine Kulturkampfzone des Konfliktes im Nahen Osten.
Offener Hass auf Juden bricht in akademischen und künstlerischen Milieus hervor, und auch deren gezieltes Beschweigen des Hamas-Überfalls wird als Statement wohl verstanden.
Je grundsätzlicher der Streit, je weiter das wechselseitige Misstrauen greift, desto stärker wird das Bedürfnis, die eigene Haltung als eine unwidersprechliche auszugeben. ..

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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