Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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6. Juni 2024 "derFreitag"
Jüdische Studierende: „Uns wird vermittelt: Ihr seid hier unerwünscht“
...Für jüdische Studierende sind die Universitäten kein sicherer Ort mehr. Die Konsequenz ist für viele Betroffene soziale Isolation...
Jüdische Studierende werden nie den Februarmorgen vergessen, an dem sie mit Nachrichten auf ihren Handys aufwachten, die davon berichteten, dass ein jüdischer Studierender in Berlin brutal niedergeschlagen worden war.
Lahav Shapira, dem am Abend zuvor mitten in Berlin von einem Kommilitonen die Nase gebrochen wurde, ist einer von uns...
Doch der Fall Lahav Shapira bildete nur einen der traurigen Höhepunkte der eskalierenden und seit Monaten anhaltenden Gewalt gegen...
6. Juni 2024 "tageschau.de"
Amadeu Antonio Stiftung
Antisemitismus von "beispielloser Qualität"
...Antisemitismus wird zunehmend salonfähig...
Die sicheren Räume würden weniger und die Bedrohungslage sei dramatisch, heißt es im "Zivilgesellschaftlichen Lagebild Antisemitismus" der Stiftung. Es komme zu einer Verharmlosung von Islamismus, einer Verbreitung von israelbezogenem Antisemitismus und einer folgenschweren Radikalisierung. So nähmen "Berührungsängste zwischen islamistischen, antiimperialistischen und sich selbst als progressiv verstehenden Milieus" ab.
Die Vorständin der Amadeu Antonio Stiftung, Tahera Ameer, warnte: "Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Palästina-Solidarität werden islamistische Parolen salonfähig gemacht und die Ächtung von Islamismus erodiert." Es sei alarmierend, dass Jüdinnen und Juden ihre Identität aus Sorge um ihre Sicherheit versteckten...
"Gefahrenpotenzial ist drastisch gestiegen"...
5. Juni 2024 "mena-watch"
ZDF erklärt Israel für friedensunfähig
...In deutschen Rundfunkanstalten wird das klassisch antisemitische Klischee der jüdischen Kriegstreiber bemüht und die palästinensische Politik ignoriert, die internationale Hilfsgelder dazu verwendet, Juden zu ermorden...
Warum wird der jüdische Staat in aller Welt gehasst? Weil er »friedensunfähig« sei. Das schreibt der Tel-Aviv-Korrespondent des ZDF, Michael Bewerunge, in einem Leitartikel auf zdf.de und stellt sich damit in die Tradition des klassischen Antisemitismus: Die Juden zetteln angeblich Kriege an und seien selbst schuld daran, dass sie gehasst werden...
Angebliche gespaltene israelische Gesellschaft...
Klischee vom jüdischen Kriegstreiber...
Das Klischee von den jüdischen Kriegstreibern ist eines der klassischen Motive des Antisemitismus. Die nationalsozialistische Wochenzeitung Der Stürmer hatte seinerzeit in jeder Ausgabe mehrere Seiten mit antisemitischen Karikaturen, unter denen holprige Reime standen. Ein Dauerthema war der den Juden unterstellte Drang, den Frieden zu unterminieren: »Schluss mit der Pazifisterei/Laut tönet unser Kriegsgeschrei« oder »Weil es im jüdischen Interesse liegt/Daß sich auf’s Neu die Welt bekriegt«. Nur Israel ist »friedensunfähig«;
bei wohl keinem anderen Staat der Welt stellt das ZDF diese Diagnose. ...
Nur Israel ist schuld...
5. Juni 2024 "TAZ"
Keine Schabbatruhe
...Das Tikvah Institut verlangt Regelungen, damit Jüdinnen und Juden in Deutschland ihrer Religion folgen können. Auch die Arbeitsruhe an Feiertagen...
Etwa wenn Prüfungen auf einen Tag gelegt wären, an dem die Religion Schreiben und Arbeiten verbietet. Zwar könne man dann einen Ersatztag beantragen, doch dies sei damit verbunden, dass man sein Judentum offenbaren müsse. Das ist seit dem 7. Oktober nicht unbedingt beliebter geworden. Und sie beklagt: „Es gab Fälle, wo jüdische Studierende keinen Ersatztermin erhalten haben.“...
In der Praxis kommt es immer wieder zu Konflikten. Der Richter Doron Rubin nannte den Fall eines jüdischen Arbeitslosen, der an einem hohen Feiertag zum Jobcenter gebeten wurde. Eine Absage wollte die Behörde nicht akzeptieren. Es gebe Fälle, in denen juristische Prüfungen an Universitäten auf einen Samstag gelegt würden, beklagte er...
4. Juni 2024 "tageschau.de"
Antisemitismus-Debatte:
129 Mitarbeitende sprechen TU-Präsidentin Unterstützung aus
...Erst Rücktrittsforderungen - nun ein Unterstützer-Brief:
Dutzende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der TU Berlin wollen, dass ihre Präsidentin im Amt bleibt...
Nach rbb-Informationen zählen zu den 129 Unterzeichnenden vor allem wissenschaftliche und studentische Mitarbeiter sowie einige Professoren...
Wegner sagte zu Rauchs Entschuldigung, die Frage sei, wie ernst das zu nehmen sei. "Sie hat erklärt, sie wusste nicht so genau, was auf den Bildern zu sehen war. Ich habe mir das auch mal angeguckt, das war ziemlich eindeutig", sagte er...
4. Juni 2024 "WELT-ONLINE"
Antisemitische Parolen bei Demonstration von Fridays for Future
...Als die Beamten den Sprecher kontrollieren wollten, solidarisierten sich bis zu 150 Demonstrationsteilnehmer mit ihm und bedrängten die Beamten...
Wie die Polizei in der niedersächsischen Hauptstadt am Dienstag mitteilte, wurden während des Umzugs am Freitag von Teilnehmern und später von einem Redner bei der Abschlusskundgebung „antisemitische Parolen und Aussagen“ getätigt...
Es habe „Rangeleien“ und „mindestens einen tätlichen Angriff gegen die Polizei“ gegeben. Dem verdächtigen Redner sei währenddessen die Flucht gelungen...
Der Verdächtige gehörte den Ermittlern zufolge zu einer Gruppe von etwa 25 Demonstranten, die während des vorangegangenen Protestzugs durch die Innenstadt von Hannover antisemitische Ausrufe getätigt hatten. Die Mitglieder der Gruppe konnten fliehen, bevor Einsatzkräfte sie kontrollieren konnten...
3. Juni 2024 "SRF - Schweizer Radio und Fernsehen"
Ralph Friedländer:
«Antisemitismus - Die Hemmungen sind weg»
...Der Antisemitismus hat seit dem Anschlag der Hamas massiv zugenommen, auch in der Schweiz. In dieser schwierigen Zeit übernimmt Ralph Friedländer das Amt des Präsidenten des Schweizerisch Israelitischen Gemeindebundes...
Ausserdem fordert er vom Bund eine Beobachtungsstelle für Hass gegen Jüdinnen und Juden im Internet...
2. Juni 2024 "Ostsee-Zeitung"
Unbekannte besprühen jüdischen Gedenkstein in Löcknitz mit roter Farbe
...Unbekannte Täter haben einen jüdischen Gedenkstein in Löcknitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald beschmiert. Der Gedenkstein und die darauf angebrachte Tafel wurden großflächig mit roter Farbe besprüht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte...
2. Juni 2024 "Die Tagespost"
Jüdische Studenten brauchen Schutz
...In den Universitäten von Berlin, Leipzig, Köln und Bonn sind seit dem Hamas-Angriff auf Israel Zwischenfälle aufgetreten, die zeigen, dass Hochschulen für jüdische Studierende nicht bedingungslos sicher sind.
Einerseits fehlt es an klaren Solidaritätsbekundungen seitens der Hochschulleitungen, andererseits halten judenfeindliche Handlungen bis hin zu körperlichen Angriffen an. Besorgniserregend ist die Vermischung von politischem und religiösem Antisemitismus sowie die mangelnde Solidarität der deutschen Hochschulen.
Es ist inakzeptabel, dass jüdische Studierende sich verstecken müssen, um Angriffen zu entgehen. Dies widerspricht den Grundprinzipien unseres Staates...
1. Juni 2024 "Jungle World"
Aus der HU-Berlin:
"Wer Antisemit ist bestimmen wir"
...„Die eher verständnisvolle Reaktion der nicht-jüdischen Kollegen gegenüber den Entlassungen belegt 1933 erneut auch den starken und kontinuierlichen Antisemitismus der Berliner Universität. Die Universität ergriff nicht Partei für ihre Amtskollegen, sondern für die deutschen Studenten und Jungakademiker, die ihre Karriere durch die jüdische Konkurrenz gefährdet sahen und sich an den Stellen der Entlassenen schadlos hielten.“...
*Erinnert sei an dieser Stelle auch an die immer wieder zu vernehmende selbstbemitleidende Rede vom „Aderlass“, der Deutschland durch Ermordung und Vertreibung seiner jüdischen Intelligenzija zugefügt worden sei, so als sei Deutschland Opfer und nicht Täter gewesen und als bemesse sich der Wert eines Menschenlebens darin, wie verwertbar dieses für das deutsche Kollektiv gewesen sei...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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