Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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11. Mai 2024 "Stern"
Wenn jüdische Familien aus Angst die Stadt verlassen
...Zwischen Glitter-Touristen und Pro-Palästina-Demonstrationen flüchten Juden während des ESC aus Malmö. Manche für eine Woche. Andere wollen ganz weg...
Yael Sages Wahlström versteckt zum ersten Mal in ihrem Leben die Kette mit dem Davidstern unterm Kragen...
sie sagt: "Wir wussten, ohne die Polizei wäre das nicht möglich". Deshalb versteckt Yael Sages Wahlström auf dem Hin- und Heimweg mit dem Davidstern das einzige Merkmal, das sie als Jüdin erkennbar macht...
11. Mai 2024 "Jüdische Allgemeine"
Die Schande von Berlin
Dass mehr als 300 Professoren und Dozenten sich hinter Demonstranten stellen, die antisemitische Schlachtrufe skandieren, Terror verherrlichen und zur Gewalt gegen Juden aufrufen, erinnert an dunkelste Zeiten der deutschen Geschichte
...Am Dienstag dieser Woche zogen zahlreiche »propalästinensische« Demonstranten vor die FU Berlin, besetzten die Räumlichkeiten, skandierten antisemitische Schlachtrufe, verherrlichten Gewalt gegen Juden und riefen zur Auslöschung des jüdischen Staates auf.
Die Reaktion von über 300 Professoren und Dozenten der FU Berlin war nicht minder skandalös und schockierend. Im Gegenteil – sie wiegt noch schwerer als das Verhalten der extremistischen Studenten aus überwiegend linken und muslimisch-migrantischen Milieus. Denn bei den Lehrenden handelt es sich um das Who?s who der geisteswissenschaftlichen Forschung...
Statt sich eindeutig gegen den lupenreinen Antisemitismus der »Pro-Palästinenser« zu stellen, verharmlosten die Hochschullehrenden die Gewaltaufrufe gegen Juden.
Man stelle sich »vor unsere Studierenden«, verteidige »ihr Recht auf friedlichen Protest, das auch die Besetzung von Uni-Gelände einschließt«, heißt es in einem offenen Brief von Universitätslehrern aus Berlin und von ausländischen Hochschulen, der bereits mehr als 300-mal unterzeichnet wurde...
Zu den Unterzeichnern des Offenen Briefes gehört wohlgemerkt niemand Geringeres als Naika Foroutan, Leiterin des Deutschen Instituts für Migration und Integrationsforschung (DeZIM), das die Modellprojekte gegen Antisemitismus innerhalb des Bundesprogramms »Demokratie leben!« evaluiert. Nicht genug, dass Foroutan die Proteste an der FU Berlin verharmloste und unter Meinungsfreiheit einordnete. Auf Kritik an ihrer Unterschrift und ihren öffentlichen Einlassungen reagierte sie mit einem bizarren Hitler-Witz – infam...
10. Mai 2024 "BILD"
An der Universität Hamburg:
Antisemitische Prügel-Attacke nach Vorlesung über Judenfeindlichkeit
...Nach ersten Informationen hatte die 56-Jährige in Hamburg die Vorlesung ihres Mannes besucht. Thema der Veranstaltung waren „Judenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antizionismus – aktualisierte Formen antijüdischer Gewalt“.
Schon während der Vorlesung soll es immer wieder zu Zwischenrufen der Zuhörer gekommen sein, nach der Veranstaltung eskalierte die Situation.
Mehrere Frauen aus dem Publikum stritten mit der 56-Jährigen, plötzlich schlug ihr eine 26-jährige Somalierin aus der Gruppe ins Gesicht.
Um sich zu wehren, trat und biss die Frau ihre Angreiferin...
10. Mai 2024 "WELT-ONLINE"
„Das Virus Antisemitismus grassiert wieder – in ungeahntem Ausmaß“
...Studentische Anti-Israel-Proteste an deutschen Unis –
und auch beim Eurovision Song Contest (ESC) gibt es weitreichende Proteste gegen Israel.
„Dieses Ausmaß konnten wir uns nicht vorstellen“, sagt Philipp Peymann-Engel, Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen Zeitung, bei WELT TV...
9. Mai 2024 "BILD"
Jüdische Studenten packen aus:
An dieser Uni herrscht die ANGST
Von Kommilitonen bedroht, von Professoren im Stich gelassen
...üdische Studenten in Deutschland, geboren im 21. Jahrhundert, mehr als 50 Jahre nach dem Holocaust, blicken sie fassungslos auf die aktuellen Proteste von Israel-Hassern an ihren Universitäten und die Solidarisierung vieler Professoren mit den Antisemiten unter ihren Mitstudenten...
„Ich fühle mich an der Universität konkret bedroht. Und es wird seit dem 7. Oktober jeden Monat schlimmer“, sagt der jüdische Jura-Student Philipp Gutmann (19)...
Über die Solidaritätsaktion der Professoren mit dem Anti-Israel-Mob ist Gutmann entsetzt: „Für uns als jüdische Studenten waren Professoren die einzige Hoffnung. Von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern erwartet man eigentlich, dass sie nicht Antisemiten unterstützen. Sie erwähnen das Massaker vom 7. Oktober und die israelischen Geiseln mit keinem Wort. Sie erwähnen mit keinem Wort, dass jüdische Studenten seit Monaten schikaniert werden.“...
Jura-Student Poljakov beschreibt die Demonstration und Besetzung des Gebäudes als „ekelhaft“, sagt: „Es sind meist Menschen dabei, die nichts mit der Uni zu tun haben. Sie sind da, nur um Hetze und Hass zu verbreiten.“ Er beobachte eine „sehr gefährliche Mischung“ aus Islamistisch-Radikalen und Links-Woken. Poljakov: „Ich bin schockiert, dass so etwas an deutschen Unis passiert und genauso bin ich von dem Brief der Dozenten schockiert, die diese Leute verteidigen.“...
BWL-Student Steiner berichtet: „Auch ich habe Drohungen erhalten, wie ‚Ich finde dich‘ oder ‚Ich werde dich suchen‘.“ Auf der Demo diese Woche seien permanent Hassparolen gerufen worden wie „From The River to the Sea, Palestine will be free“ oder Rufe nach einer Intifada hier in Deutschland. Über den Dozenten-Brief sagt Steiner enttäuscht: „Es sind Menschen, die eigentlich hinter uns stehen sollten und nicht hinter diesem Hass.“...
Auch Jura-Studentin Tema Gruschow (22) ist entsetzt über die Lehrenden an der FU: „Dass sich nun die Dozenten in einem öffentlichen Brief so positiv zu den Demos und Hassparolen geäußert haben, enttäuscht mich.“ Gruschows traurige Konsequenz: „Ich habe den Entschluss gefasst, dass die Uni für mich nur eine Bildungsstätte ist, um zu lernen und meinen Abschluss zu erhalten. Ich verzichte auf jegliche soziale Interaktionen und Kontakte, insbesondere, wenn es um meine Religion geht.“...
9. Mai 2024 "TAZ"
Antisemitische Angriffe in Berlin:
Nirgends sicher
...In Berlin wird ein Jude körperlich angegriffen – niemand schreitet ein. Fast zeitgleich wird ein Mann geschlagen, der eine Israelfahne bei sich trägt...
Am vergangenen Freitag hatte ein Unbekannter den aus der Ukraine stammenden Juden körperlich angegriffen und angeschrien. Die taz konnte mit der Frau des Betroffenen sprechen. Aus Angst möchte das Paar anonym bleiben...
Äußerlich sei er als religiöser Jude erkennbar: Er trägt einen Bart, eine Kappe, unter der die Kippa sitzt, dazu ein weißes Hemd. Die Fäden der Zizit schauen heraus, Teile des jüdischen Gebetsmantels...
Der mutmaßliche Täter sei hinter dem Mann her gerannt und habe ihn zunächst als „russischen Faschisten“ beschimpft. Dann habe der Angreifer, den der Betroffene als arabischstämmig beschreibt, dem Juden „Free Palastine“ entgegengeschrien, in seine Richtung gespuckt und ihn zu Boden geschubst...
Als der Mann am Boden lag, soll der mutmaßliche Angreifer einen E-Scooter vom Straßenrand genommen und ihn damit am Arm verletzt haben. So berichtet es der Betroffene später seiner Frau und der Polizei. Das Ergebnis: eine gebrochene Hand, die er später im Krankenhaus behandeln lässt. Außerdem ein zerrissener T-Shirt-Ärmel und blaue Flecken...
Während der Tat sollen zahlreiche Passanten, insbesondere Männer, zugesehen und zum Teil Handyaufnahmen gemacht haben. Die Gruppe um ihn herum sei immer größer geworden, aber niemand habe eingegriffen...
Am selben Tag, an dem der ukrainische Jude im Stadtteil Mitte attackiert wurde, gab es in Berlin einen weiteren Vorfall:
Im Bezirk Moabit wurde ein Mann verletzt und beraubt, der mit einer Israelfahne in einem Café saß. Der 34-Jährige saß im Außenbereich, als ein Unbekannter auf einem E-Scooter an ihm vorbeifuhr, dann zurückkehrte und ihm ins Gesicht schlug. Er soll laut Polizei israelfeindliche Parolen von sich gegeben haben.
Das Opfer gab später an, seine Geldbörse sei bei dem Vorfall geklaut worden...
9. Mai 2024 "BILD"
Uni-Skandal immer größer:
Professorin verstört mit Hitler-Spruch
...Ein radikaler Studenten-Mob skandiert an Berliner Universitäten Hass-Parolen gegen Israel, ruft mit Gewalt-Parolen gegen Israelis und Juden auf – und bekommt Unterstützung von Professoren und Dozenten!..
Mehr als 100 „Lehrende“ Berliner Hochschulen haben sich in einem offenen Brief hinter den Mob gestellt, kritisierten den Polizei-Einsatz an der Freien Universität Berlin. Dass bei den Demos zur „Intifada“ (Bezeichnung für palästinensische Terror-Wellen) aufgerufen und ein Ende friedlicher Proteste gefordert wurde, blenden die Professoren in ihrem Brief einfach aus...
Mehr noch: eine prominente Professorin reagiert auf kritische Berichterstattung mit einem bizarren Hitler-Witz...
Naika Foroutan (52) ist Professorin an der Berliner Humboldt-Universität, leitet u. a. das bekannte Deutsche Institut für Migration und Integrationsforschung (DeZIM). Sie gehört zu den bekanntesten Unterzeichnerinnen des Skandal-Briefs.
Auf X (Ex-Twitter) reagiert Foroutan mit Spott auf die Schilderung antisemitischer Parolen...
„Außerdem riefen sie noch ,Viva Viva Palästina’. Dabei ist viva abgeleitet von ,Vivat’ und bedeutet: ,Er lebe. Er solle leben’. Tatsächlich fordern die radikalen antisemitischen woken Berliner ,Studierenden’, dass Hitler wieder leben soll!“ Motto: Aus „Intifada“-Parolen Gewaltaufrufe abzuleiten, sei so absurd wie aus „Viva Palästina“ abzuleiten, dass Hitler wieder leben solle.
Eine BILD-Anfrage blieb am Donnerstag vorerst unbeantwortet...
7. Mai 2024 "WELT-ONLINE"
„Das Klima für jüdische Studenten wird zunehmend unerträglich“
...Die Anti-Israel-Proteste an deutschen Unis weiten sich aus. In Berlin besetzten pro-palästinensische Studenten einen Hof der Freien Universität, in Leipzig das Audimax. Hanna Veiler, Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands, sagt: „Die Sicherheit für uns wird immer weniger.“ ...
7. Mai 2024 "Ärzte Zeitung"
Jüdischer Mediziner zu Antisemitismus unter Ärzten:
„Verweigerung der Approbation sollte diskutiert werden“
...Seit 2016 führt Professor Rotem Lanzman den Bundesverband Jüdischer Mediziner – und ist gefordert wie nie. Im Interview spricht er über seinen Kampf gegen Antisemitismus und warum entsprechende Prävention ins Curriculum gehört...
7. Mai 2024 "Jüdische Rundschau"
Der 8. Mai 1945 - Niederlage oder Befreiung?...
Ein Ergebnis, das genau in diesem Sinne für Gaza und das dortige feige Mord-Regime gelten sollte...
...Ein Ergebnis, das genau in diesem Sinne für Gaza und das dortige feige Mord-Regime gelten sollte. Ganz anders als bei den Nazis, versucht der Westen die Niederlage der Mörder-Bande in Gaza zu verhindern und nimmt damit, nicht nur den Juden, sondern auch den dortigen Menschen die Chance, in Freiheit zu leben. Für die einen markiert dieser Tag die Befreiung vom Nazi-Regime, für andere, unverbesserlich Ewiggestrige, eine militärische Niederlage. Größenwahn, Herrenmenschdenken und abgrundtiefer Judenhass kosteten in nur sechs Jahren Krieg mehr als 70 Millionen Menschen das Leben. Unter ihnen waren 6 Millionen willkürlich, systematisch und industriell ermordete jüdische Kinder, Frauen und Männer...
„Kein Tag zum Feiern“
„Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern“, so begann Bundespräsident Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 seine Ansprache in der Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages aus Anlass des 40. Jahrestages der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Und dann folgte ein Satz aus dem Munde des Bundespräsidenten, der bis dahin in dieser Deutlichkeit öffentlich noch nicht ausgesprochen worden war und kontroverse Reaktionen zeitigte
: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung“. Ein schlichter Satz, der durch seinen Nachsatz erst seine eigentliche Bedeutung erfuhr:
„Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen“.
Das Bonner Plenum verharrte einen Augenblick lang in einer gewissen Schockstarre, doch dann ließ sich bei den Volksvertretern eine Reaktion vernehmen. Mit und frei nach Heinrich Heine: „Ich glaub, ich hörte Beifall schallen. Ein hochverehrtes Publikum beklatschte dankbar seinen Präsidenten“.
Im Bundestag kam Beifall auf. Viele im Hohen Haus mögen bei diesen Worten ihres Präsidenten ein Gefühl von Erleichterung verspürt haben, bei einigen erfolgte eine beifällige Zustimmung wohl eher aus Verlegenheit...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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