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| Shocking News¹ | |
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| 1. Mai 2026 |
"TAZ"
Das Vertrauen schwindet
...Antisemitische Anschläge verstärken das Unsicherheitsgefühl, warnt der Zentralrat der Juden. Jüdisches Leben wird aus dem öffentlichen Raum verdrängt...
„Nur ein toter Jude ist ein guter Jude“ stand in großen Blockbuchstaben auf einer Hausfassade in Berlin-Prenzlauer Berg. Der Schriftzug „Kill all Jews“ wurde mehrfach im Viertel gesprüht, einmal mit Hakenkreuz dazu. Das Klingelschild eines Mitarbeiters des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) wurde mit einem roten Hamas-Dreieck markiert – sein Name rot durchgestrichen. Und im brandenburgischen Cottbus wurde die Synagoge erneut mit rechtsextremen und antisemitischen Schriftzügen und Symbolen beschmiert – samt Hakenkreuz. Diese antisemitischen Vorfälle ereigneten sich allein in der vergangenen Woche. Doch es bleibt nicht bei antisemitischen Graffiti. Hinzu kommen in den vergangenen Monaten Angriffe weltweit gegen jüdische oder „zionistische“ Einrichtungen... Das hat negative Auswirkungen auf die Perspektiven von Jüdinnen und Juden: 58 Prozent der Befragten sind eher oder sehr pessimistisch, was ihre Zukunft in Deutschland angeht – in Bezug auf Europa sind es 81 Prozent... |
| 1. Mai 2026 |
"Die Zeit"
Sinkende Solidarität mit Juden in Deutschland
...Jüdische Gemeinden fühlen sich bedroht und zunehmend alleingelassen. Laut einer Studie ist die gesellschaftliche Solidarität seit 2023 fast um die Hälfte gesunken...
Nach dem »explosionsartigen Anstieg« des Antisemitismus infolge des 7. Oktober habe sich eine »neue Normalität herausgebildet«, sagte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zu den Ergebnissen der Untersuchung. Man habe nun eine Lage, »in der jüdische Gemeinden permanent geschützt werden müssen und der Antisemitismus als Teil des öffentlichen Raums eine Normalisierung erfahren hat«. Es sei eine Lage, in der auch Graffitis, die mitten in Berlin offen zum Mord an Juden aufrufen, keinen Sturm der Entrüstung mehr auslösten. Solche Zustände seien unhaltbar... In der Nacht zu Sonntag hatten Unbekannte in Berlin-Pankow an mehreren Hauswänden Todesdrohungen hinterlassen: »Nur ein toter Jude ist ein guter Jude«, stand direkt neben den Fenstern einer Wohnung im Erdgeschoss, an einem Eckhaus der Schriftzug »Kill all Jews«, flankiert von einem Hakenkreuz. Wenige Tage später markierten Unbekannte die Klingelanlage eines Berliner Wohnhauses mit einem roten Hamas-Dreieck und beschmierten das Namensschild eines dort lebenden Journalisten mit roter Farbe. Der Mann ist Mitarbeiter des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA). Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund. In der Nacht zu Montag beschmierten zudem Unbekannte in Cottbus eine Synagoge mit einem Hakenkreuz... |
| 29. April 2026 |
" Punkt.PRERADOVIC"
Zwei Verletzte bei mutmaßlich antisemitischem Angriff
...Behörden zufolge handelt es sich bei den Opfern um zwei Männer jüdischen Glaubens im Alter von 76 und 34 Jahren. Beide seien im Krankenhaus und in einem stabilen Zustand. Der Vorfall ereignete sich im jüdisch geprägten Stadtviertel Golders Green...
Ein mutmaßlicher Angreifer wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Es handele sich um einen 45-jährigen Mann. Die Staatsbürgerschaft des Mannes und sein Hintergrund seien Gegenstand der Ermittlungen, hieß es. Polizeichef Mark Rowley berichtete, der Angreifer sei in der Vergangenheit bereits mit schweren Gewalttaten aufgefallen und habe "psychische Probleme"... Vermehrt Angriffe auf jüdische Einrichtungen Zuletzt kam es in London vermehrt zu Angriffen auf jüdische Einrichtungen, oft handelte es sich dabei um Brandanschläge. Erst vor wenigen Wochen waren etwa vier Krankenwagen des jüdischen Rettungsdienstes Hatzola in Golders Green bei einem antisemitisch motivierten Brandanschlag zerstört worden. Mehrere Verdächtige wurden angeklagt. Israels Außenministerium forderte nach dem Messerangriff ein entschlosseneres Vorgehen Großbritanniens gegen Antisemitismus. "Nach Angriffen auf Synagogen, jüdische Einrichtungen, Gemeindekrankenwagen und nun auch gezielten Attacken auf Juden in Golders Green kann die britische Regierung nicht länger behaupten, die Lage sei unter Kontrolle"... |
| 29. April 2026 |
"Berliner Morgenpost"
Hass und Antisemitismus
Drittes jüdisches Lokal in Berlin gibt auf... ... Das Kabarett-Restaurant „Gila & Nancy“ am Gendarmenmarkt gibt nach mehreren Angriffen auf...
„Nachdem Restaurant-Mitarbeiter mehrfach belästigt und bedroht worden sind, und Anti-Israel-Proteste den Betrieb gestört haben, schließt das Restaurant in Berlin für immer.“ Restaurant-Manager Daniel geht bereits nicht mehr ans Telefon. Reporter Simchayoff sagte auf X: „Liebe Berliner, es ist euer Verlust.“ Sein Posting wurde mittlerweile mehrmals reposted... Drittes jüdisches Lokal in Berlin Es ist bereits das dritte jüdische Restaurant in Berlin, das aufgibt: Zuvor hatte bereits das „Hana“ im Erdgeschoss des Hotel Hilton am Gendarmenmarkt geschlossen. 2025 gab das jüdische Sterne-Restaurant „Prism“ in Charlottenburg auf. Beide Lokale waren von dem israelischen Chefkoch Gal Ben Moshe betrieben worden... |
| 28. April 2026 |
"msn"
Antisemitismus: Judenfeindliche Drohungen gegen ein Münchner Modegeschäft
...Eine massive Drohung gegen jüdische Menschen ist am Mittwoch von Unbekannten an die Tür eines Ladens im Münchner Stadtteil Haidhausen gesprüht worden. Eine weitere judenfeindliche Parole wurde an das Schaufenster des Modegeschäfts an der Weißenburger Straße geschmiert. „Da kriegt man schon Angst“, sagt die Inhaberin in einem Instagram-Video...
„Zios jagen“ und „Zionisten sind Faschisten“ lauteten die Graffiti. Hintergrund der Attacke sind wohl zwei Aufkleber gegen Antisemitismus, die die Geschäftsinhaberin nach eigenen Angaben schon vor zehn Jahren an der Ladenfront angebracht hat. „Antisemitismus ohne mich!“ steht da und „Kein Platz für Judenhasser“. Auch die beiden Aufkleber wurden beschädigt und mit einer „anti-imperialistischen“ Parole überklebt... Der jüdische Hochschullehrer Guy Katz aus München, der selbst immer wieder mit dem Tod bedroht wird, hatte den Vorfall am Donnerstag öffentlich gemacht. „Das ist keine Kritik. Das ist eine Morddrohung“, schrieb er auf Instagram. Wenn Menschen anfingen, andere zu „jagen“, sei jede Grenze überschritten. Katz: „Die entscheidende Frage ist nicht, was dort an die Wand geschmiert wurde. Die entscheidende Frage ist: Wie viele schauen weg... |
| 28. April 2026 |
"Handelsblatt.com"
...durch proiranische Terrorgruppe bedroht
...Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sieht eine verschärfte Bedrohungslage in Deutschland und anderen europäischen Ländern durch proiranische Extremisten. Die Behörde bezieht sich dabei auf Aktivitäten der Gruppierung „Harakat Ashab al-Yamin al-Islamiya“ (HAYI)...
Seit dem 9. März hat es mehrere Attacken auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen gegeben, auch in Deutschland. Zu den Taten, meist Brandanschlägen, bekannte sich HAYI anschließend in Videos. Die Angriffe erfolgten laut Verfassungsschutz „jeweils in den Nacht- oder frühen Morgenstunden und verliefen bislang ohne Personenschäden“. Betroffen waren demnach vor allem Einrichtungen in den Beneluxstaaten und Großbritannien... |
| 28. April 2026 |
"n-tv.de"
"Kauft nicht bei Juden"
Antisemitismus in Deutschland - wo bleibt der Aufschrei? ...Antisemitismus ist Alltag in Deutschland, aber den meisten Menschen scheint das egal zu sein. In Berlin werden Häuserwände mit antisemitischen Parolen beschmiert und in München Läden zerstört und angegriffen. Der Aufschrei ist vergleichsweise leise. ...
Schmierereien an Hauswänden wie "Juden raus", "Kauft nicht bei Juden", "Nur ein toter Jude ist ein guter Jude", versehen mit Hakenkreuzen zur besonderen Betonung der Gesinnung. An anderen Stellen Davidsterne, um klarzumachen: Hier wohnen Juden. Willkommen in Deutschland 2026. Über acht Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs treten in deutschen Städten vermehrt Parolen auf, von denen man dachte, diese Phase hätte das Land hinter sich gelassen. Dass es Judenhass gibt, ist kein Geheimnis. Dass er offen zur Schau gestellt wird, ist nicht ganz neu. Dass es aber täglich mehr wird, ist äußerst beunruhigend... |
| 27. April 2026 |
"WELT-ONLINE"
Der grassierende Judenhass an den Universitäten
...Der neue Antisemitismus tritt nicht mehr mit Springerstiefeln oder Palästinensertüchern auf. Er kommt mit Fußnoten daher. Und erhält an Hochschulen immer mehr Zustimmung...
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| 27. April 2026 |
"Frankfurter Rundschau"
Judenfeindliche Straftaten haben sich in drei Jahren verdreifacht
...In der Folge des Hamas-Angriffs sei es zu „hoch emotionalen und dynamischen Reaktionen von Extremisten“ gekommen, die die Lage für ihre Agitation genutzt hätten, erläuterte Verfassungsschutzpräsident Bernd Neumann. Zentrale Botschaft der Studie sei: „Die Bedrohungslage für jüdisches Leben hat sich deutlich zugespitzt. Das muss uns alle besorgen“, sagte Neumann...
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| 27. April 2026 |
"Frankfurter Rundschau"
Judenfeindliche Straftaten haben sich in drei Jahren verdreifacht
...In der Folge des Hamas-Angriffs sei es zu „hoch emotionalen und dynamischen Reaktionen von Extremisten“ gekommen, die die Lage für ihre Agitation genutzt hätten, erläuterte Verfassungsschutzpräsident Bernd Neumann. Zentrale Botschaft der Studie sei: „Die Bedrohungslage für jüdisches Leben hat sich deutlich zugespitzt. Das muss uns alle besorgen“, sagte Neumann...
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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