Unmenschliche Politik beginnt immer mit der selektiven Empathie derjenigen, die das Privileg besitzen, ihre Meinung verbreiten zu können.
 
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13. Februar 2024 "NDR.de"
Nach Morddrohung:
"HfbK hat ein massives Antisemitismus-Problem"
...Das war ein Schreckmoment in der Hamburger Kunsthochschule am vergangenen Donnerstagabend bei der Eröffnung der Jahresausstellung.
Pro-Palästina-Aktivisten störten die Feier mit "Free Palestine"-Rufen und dem Verteilen von Flugblättern.
Als ein Besucher aufsteht und im Gehen den Aktivisten "From the Hamas Murderers!" ("Von den Hamas-Mördern!") zuruft, entgegnet einer der Demonstrierenden:
"I will follow you and kill you." ("Ich werde dich verfolgen und umbringen.")
Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuerst über den Vorfall mit der Morddrohung berichtet.
In der Zeitung kommt auch der Betroffene zu Wort, der anonym bleiben will:
"Das war totale Angst. Man erlebt ja im Augenblick Aggressivität in einer Form, an die ich mich in unserer Gesellschaft nicht erinnere."...
"Professor Köttering, der die Hochschule leitet, hat offenbar kein Interesse daran, Antisemitismus wirksam zu bekämpfen." ...
"Für mich ist mittlerweile klar, dass Köttering nicht nur nicht kann, sondern er will nicht gegen Antisemitismus an der Hochschule vorgehen", sagte der Hamburger Antisemitismusbeauftragte...
12. Februar 2024 "WELT-ONLINE"
Kein Verleih an „jüdische Brüder“ –
Der Betreiber einer Bergstation nahe Davos hatte per Aushang verkündet, keine Wintersportgeräte mehr an Juden zu verleihen...
...Ein Skiverleih in Davos will keine Geräte mehr an Juden verleihen...
Plötzlich hing da dieser Zettel. Ein großes weißes Blatt Papier, bedruckt mit einer Botschaft auf Hebräisch: „Aufgrund verschiedener sehr ärgerlicher Vorfälle, darunter der Diebstahl eines Schlittens, vermieten wir keine Sportgeräte mehr an unsere jüdischen Brüder.“...
Davos. Der Ort ist nicht nur für das jährlich stattfindende Weltwirtschaftsforum bekannt, sondern auch für Skipisten, die Gäste aus aller Welt anziehen...
Laut Aushang betrifft das Verleihverbot „alle Sportgeräte wie Schlitten, Airboards, Skier und Schneeschuhe“...
11. Februar 2024 "swr aktuell"
Übergriff auf jüdische Studierende...
"Sie rannten uns hinterher und sagten, wir werden euch nicht in Ruhe lassen"...
...Am vergangenen Sonntag kam es auf dem Uni-Campus zu einem Angriff auf jüdische Studierende. Die beiden Schwestern und ein befreundeter Jurastudent waren gerade dabei, Plakate für die Freilassung der israelischen Hamas-Geiseln aufzuhängen. Nachdem sie zunächst von zwei Frauen belästigt wurden, sei plötzlich eine Gruppe von fünf bis sechs Männern aufgetaucht, die sie niedergeschlagen hätten, erzählt eines der Opfer.
...Am vergangenen Sonntag kam es auf dem Uni-Campus zu einem Angriff auf jüdische Studierende. Die beiden Schwestern und ein befreundeter Jurastudent waren gerade dabei, Plakate für die Freilassung der israelischen Hamas-Geiseln aufzuhängen. Nachdem sie zunächst von zwei Frauen belästigt wurden, sei plötzlich eine Gruppe von fünf bis sechs Männern aufgetaucht, die sie niedergeschlagen hätten, erzählt eines der Opfer...
Zwei Passanten, die den Vorfall beobachteten, griffen laut Aussage der jüdischen Studierenden nicht ein...
10. Februar 2024 "WELT-ONLINE"
„Nicht nur der Mob auf der Straße – die Bedrohung kann für Einzelne ganz konkret werden“
...Beleidigungen, Drohanrufe, Gewalt: An deutschen Hochschulen nimmt der Antisemitismus zu, Uni-Leitungen reagieren zögerlich. Für die Jüdische Studierendenunion war der jüngste Gewaltexzess gegen einen Studenten in Berlin nur „eine Frage der Zeit“. Jüdische Hochschullehrer schließen sich zusammen...
„Ich habe leider nur auf den ersten Fall gewartet“, sagt der 20-jährige Petri. „Aus Worten werden Taten, es war nur eine Frage der Zeit.“...
Am Donnerstagabend brach die Humboldt-Universität in der Hauptstadt eine Veranstaltung mit Daphne Barak-Erez, Richterin am Obersten Gericht in Israel, ab. Propalästinensische Demonstranten schrien sie an, unterstellten Israel einen „Genozid“ in Gaza...
„Mainz, Bayreuth, Frankfurt, München, Berlin, das Problem ist riesig“, berichtet Petri, der Vizepräsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands ist. Berlin sei zwar derzeit der Brennpunkt, doch sein Verband höre ständig von neuen Vorfällen überall in Deutschland: „Aufrufe zur Intifada und Hörsaalbesetzungen, aber auch Drohanrufe und Drohnachrichten.“...Viele versteckten ihre Identität seit Monaten, manche mieden den Campus und lernten zu Hause. Wieder andere dächten ans Auswandern, so Petri...
„Das Problem wird nicht anerkannt“, sagt Petri. Es gehe nicht um Diskurs und Austausch, sondern um Antisemitismus. „Wir sprechen immer von ‚wehrhafter‘ Demokratie, aber wollen nicht durchgreifen“, sagt der 20-Jährige. „Man kann sich das ‚Nie wieder‘ sparen, wenn keine Taten folgen.“...
„Die Uni-Leitung reagiert wachsweich“...
Das Zeichen der Solidarität an diesem Freitagmittag ist klein. Den rund 100 Demonstranten stehen Dutzende Journalisten gegenüber...
„Man achtet darauf, nicht als Jude aufzufallen, versteckt die Davidstern-Kette, spricht kein Hebräisch“, so Bernstein. „An einigen Universitäten ist die Bedrohung konkret: verbale Beleidigungen oder Nachstellungen.“ Viele fühlten sich völlig alleingelassen, weil die Solidarität nur zögerlich komme. Die Reaktion der FU zeige, dass die Benennung des eigentlichen Problems immer noch schwerfalle...
9. Februar 2024 "schwaebische"
Antisemitismus
Berlin: Jüdische Richterin mit Gebrüll aus Humboldt-Uni verjagt
...Die israelische Richterin Daphne Barak-Erez wird aggressiv bedrängt und niedergebrüllt. Sie flüchtet, die Veranstaltung wird abgebrochen...
An der Berliner Humboldt-Universität ist es zu einem verstörenden Vorfall gekommen. Eine Gruppe israelfeindlicher Aktivisten brüllte die eigens für eine Podiumsdiskussion gekommene israelische Richterin Daphne Barak-Erez nieder. Sie verließ den Saal schließlich...
Die 59-jährige Daphne Barak Erez ist eine US-amerikanische Juristin und israelische Professorin und seit Mai 2012 Richterin am Obersten Gerichts Israels. Sie gilt als liberal und ist eine scharfe Kritikerin der Netanjahu-Regierung...
8. Februar 2024 "WELT-ONLINE"
„Der jüdische Student wurde mit einem roten Dreieck als Feind markiert“
...Wenige Tage nach dem brutalen Übergriff auf einen jüdischen Studenten findet an der Freien Universität Berlin erneut eine pro-palästinensische Kundgebung statt...
8. Februar 2024 "RP ONLINE"
Jüdische Tafel bei Unfallflucht beschädigt
...Ein Mauerstück mit einer angebrachten jüdischen Gedenktafel lag umgestürzt auf dem Boden...
Ein Lkw-Fahrer aus Krefeld hat eine jüdische Gedenktafel samt Mauer beschädigt und ist anschließend vom Unfallort geflüchtet.
Wie die Polizei mitteilte, ist es am ehemaligen Standort der Synagoge in Wanne-Eickel zu dem Vorfall gekommen.
Ein Mauerstück mit einer angebrachten jüdischen Gedenktafel lag am Montag, 5. Februar, gegen acht Uhr umgestürzt auf dem Boden...
8. Februar 2024 "News4Teachers"
Uni-Lehrende schlagen Alarm: „Jüdische und antisemitismus-kritische Menschen bedroht“
...Nach umstrittenen propalästinensischen Aktionen an der Universität der Künste (UdK) in Berlin in den vergangenen Monaten haben sich Dutzende Lehrende gemeinsam gegen Antisemitismus gestellt.
«Für uns ist es unerträglich und nicht hinnehmbar, dass jüdische, israelische und antisemitismuskritische Menschen, darunter Studierende und Dozierende an der UdK Berlin seit dem Massaker der Hamas an Zivilisten in Israel am 7. Oktober 2023 diskriminiert und bedroht werden», heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung.
Diese kritisiert «gewaltvolle antisemitische Proteste und Aktionen» an der UdK im November. Dabei sei unter anderem der Terror der Hamas relativiert worden...
7. Februar 2024 "mena-watch"
Israels Öffentlichkeitsarbeit hat keine Chance gegen antisemitische Ressentiments
...Die Völkermord-Farce vor dem Internationalen Gerichtshof zeigt, dass es bei dieser Auseinandersetzung nicht um Öffentlichkeitsarbeit, sondern um grundlegende moralische Werte geht...
allein, dass der Gedanke zugelassen wurde, Israel begehe möglicherweise einen Völkermord, sollte ausreichen, um zu zeigen, dass es die von den Menschen vertreten Grundwerte und keine von Israel vorzubringenden Erklärungen sein, die ein moralisches Urteil oder das Fehlen eines solchen begünstigen...
Das Versagen des IGH hatte mehrere Gründe. Erstens hat er eine Anklage ernst genommen, die einfach lächerlich und absurd war, wie jeder vernünftige Mensch erkennen würde...
Die moralischen Schwächen derjenigen, welche die Hamas als eine schützenswerte Organisation ansehen, sollte als Vorbild für das Böse dienen. Für jeden, der ein gutes Herz und einen logischen Verstand hat, ist dies etwas, das nicht erklärt werden muss...
7. Februar 2024 "ruhrbarone.de"
Deutschland versagt beim Kampf gegen den Antisemitismus
...Die deutschen Juden können sich, wenn es darauf ankommt, so wenig auf Deutschland verlassen wie Israel. Das ist die bittere Lehre der vergangenen vier Monate...
...Das Gesicht Shapiras war im unbearbeiteten Original des Tweets klar zu erkennen. Das hat der Täter offenbar getan.
Shapira liegt nach dem Angriff mit Gesichtsbrüchen in der Berliner Universitätsklinik Charité...
An der Ruhr Uni Bochum (RUB) hatten islamistische, maoistische und trotzkistische Banden übrigens am selben Tag wie in Berlin Aktionen auf dem RUB-Gelände geplant. Im Gegensatz zur FU wurden sie hier allerdings von der Hochschulleitung des Geländes verwiesen. In Berlin wird nun darüber diskutiert, ob man den Schläger exmatrikulieren soll. Die Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) ist das skeptisch: „Es ist ein hohes Grundrecht, das hier betroffen wäre von einer Exmatrikulation (…) Exmatrikulation aus politischen Gründen lehne ich auch grundsätzlich ab.“...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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