Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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19. September 2026 "WELT-ONLINE"
„Mir macht die mög­li­che AfD-Regie­rung keine Angst“, sagt der Leiter der Jüdischen Gemeinde Halle
...Max Privorozki, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Halle, sieht die AfD nicht als größte Gefahr für Juden. Er zeige sich vielmehr „schockiert“ über das Ausmaß von Antisemitismus in weiten Tei­len der Gesell­schaft...
„Mir macht die mög­li­che AfD-Regie­rung keine Angst“, sagte er im Interview mit der „Sächsischen Zeitung“ und der „Leipziger Volkszeitung“. Er wolle abwarten, was die Partei tatsächlich umsetzen würde. „Ich ver­stehe die Men­schen, die die AfD wäh­len. Wohin man nur schaut, scheint das Land nicht zu funk­tio­nie­ren, in den Kran­ken­häu­sern, Schu­len und bei der Bahn“, erklärte er...
19. September 2026 "domradio.de"
Deutsche Juden und Jüdinnen zieht es nach Wien
Stärkeres Sicherheitsgefühl
...Immer mehr jüdische Familien zieht es dem Vernehmen nach aus Deutschland in die österreichische Hauptstadt. Koschere Supermärkte, jüdische Schulen sowie Synagogen gebe es in höherer Dichte. Antisemitismus nimmt aber auch hier zu...
18. September 2026 "TAZ"
Merz Aussage zu Antisemitismus
Und er hat wieder danebengegriffen
...Friedrich Merz ist bekannt dafür, die absolut falschen Worte zu wählen. Und er hat es wieder getan: Antisemitismus sei die „perfideste Form der Ausländerfeindlichkeit“, sagte der Kanzler bei einer Wahlkampfveranstaltung der Berliner CDU am Donnerstagabend im Konrad-Adenauer-Haus. Man möchte einfach nur den Kopf schütteln. Denn in diesem einen Satz steckt gleich so viel Problematisches...
17. September 2026 "Die Zeit"
Antisemitismus:
Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal
...In Wuppertal hat es einen Brandanschlag auf eine Synagoge im Bezirk Barmen gegeben. Verletzt worden sei niemand, sagte ein Polizeisprecher. Ein Verdächtiger wurde demnach festgenommen. Es handle sich um einen 37-Jährigen mit afghanischer Staatsangehörigkeit. Er sei polizeibekannt und habe ersten Erkenntnissen zufolge allein gehandelt. Der Tatverdächtige soll demnach eine brennbare Flüssigkeit auf den Treppenstufen vor der Tür verteilt und angezündet haben...
15. September 2026 "mena-watch"
Das ZDF, Zohran Mamdani und die fehlende Pietät
...Ein ZDF-Beitrag zum 9/11 rückt Kritiker von Zohran Mamdani in die Nähe der Islamophobie und adelt die Israelfeindin Linda Sarsour zur moralischen Instanz. Während der Trauerfeier am Ground Zero werden Mamdani und Alexandria Ocasio-Cortez beim Lachen erwischt...
Mamdani erwähnt mit keinem Wort, welche Ideologie die Attentäter motivierte: Islamismus und die religiös begründete Rechtfertigung des bewaffneten Jihad; Hass auf den Westen, Amerika, Israel, Säkularismus und »Ungläubige«; Märtyrertum und die Verklärung des eigenen Todes im… https://t.co/4GlYL7VMZG — Frederik Schindler (@FreSchindler) September 12, 2026...
Daraufhin führt der Beitrag Linda Sarsour ein. Die palästinensisch-amerikanische muslimische Aktivistin wurde als Mitorganisatorin des Women’s March 2017 bekannt – aus dem 2019 wegen Antisemitismus ausgeschlossen wurde. Sie engagiert sich seit Jahren für muslimische Bürgerrechte und die palästinensische Sache, unterstützt die Boykott-Kampagne (BDS) gegen Israel und gehört zu den politischen Unterstützerinnen Zohran Mamdanis. Armin Coerper stellt sie als Aktivistin vor, »für Frauenrechte, für Muslime, gegen Trump und für Zohran Mamdani«. Ihre Reaktion auf die Debatte lautet: »Es ist traurig, dass wir immer noch diesem Hass gegenüberstehen.« Auch die Frage, ob der Bürgermeister an einer Gedenkveranstaltung zum 11. September teilnehmen dürfe, tue »sehr weh«, wird sie zitiert...
14. September 2026 "israelnetz"
Münster
Namen von Terroristen bei Gedenkaktion
Jüdische Gemeinschaft in Leeds kritisiert pro-palästinensische Ausstellung in Kirche
...Die jüdische Gemeinschaft in Leeds wirft der dortigen Kirche vor, palästinensische Terroristen in ihr Gedenken aufgenommen zu haben. Das Münster von Leeds zeigt derzeit eine Ausstellung mit Stofftafeln, auf denen die Namen von 50.000 in Gaza Getöteten aufgenäht sind. Der jüdische Rat der Stadt beklagte, dass darunter auch die Namen von mindestens zwölf palästinensischen Terroristen zu finden sind. Die Aktion habe Angst und Wut in der jüdischen Gemeinschaft ausgelöst. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag zu sehen. Konzipiert hat sie die pro-palästinensische irische Aktivistin Mary Evers...
13. September 2026 "WELT-ONLINE"
Männer sprechen Frau auf Davidstern an – und gehen dann mit Glasflasche auf sie los
...Zwei Männer sollen eine 43-jährige Frau in Berlin-Mitte antisemitisch beleidigt und angegriffen haben.
Bei der Abwehr einer zerbrochenen Glasflasche erlitt sie Schnittverletzungen an der Hand.
...Die beiden Männer seien geflüchtet, hieß es weiter. Zuvor hätten die Männer sie gegen 2.30 Uhr auf ihren Davidstern angesprochen...
13. September 2026 "Die Zeit"
Antisemitismus:
Mit Morddrohung gegen Knobloch
...Ein Zeuge hatte am Donnerstag auf einer Parkbank und einem Mülleimer im Englischen Garten der Landeshauptstadt die hingeschmierte Drohung entdeckt und die Polizei informiert, wie das Polizeipräsidium mitteilte. Die Gewaltandrohung stand in explizitem Zusammenhang mit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt, wie eine Sprecherin auf Nachfrage schilderte...
11. September 2026 "Amadeu Antonio Stiftung"
Antisemitismus an der Technischen Universität und der Universität der Künste – von der Gründung bis heute
...Wir sprechen über Ausgrenzung, Berufsverbote, Verfolgung und Ermordung – und darüber, wie Hochschulen und ihre Mitglieder daran beteiligt waren...
An konkreten Orten und anhand persönlicher Biografien zeigen wir, wie antisemitische Strukturen entstanden, wie Menschen verdrängt und verfolgt wurden – und welche Spuren und Fragen bis heute bleiben...
8. September 2026 "Die Zeit"
Jüdische Gemeinschaft warnt:
«Wir packen unsere Koffer»
«Die AfD ist derzeit nicht die größte Gefahr für die jüdische Gemeinschaft.»
...Angesichts des wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft warnt die Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein vor einer Ausreise zahlreicher Juden aus Deutschland. «Wir packen unsere Koffer», sagte Viktoria Ladyshenski in Kiel. «Das ist das Problem.» Dabei sei Rechtsextremismus nur eine von zahlreichen Bedrohungen für Jüdinnen und Juden im Land - vor allem Judenhass durch Linksextremismus und Islamismus bereiteten ihr Sorgen...
Sie kritisierte, dass oftmals zahlreiche Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gingen, gegen Islamismus aber nicht. Sie wünschte sich mehr Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland. Dabei betonte sie: «Die AfD ist derzeit nicht die größte Gefahr für die jüdische Gemeinschaft.» ...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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