Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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5. März 2026 "Die Zeit"
"musti hat diesen judenhurensohn totgeschlagen. polizei full hier"
...Am Ende des Prozesstages steht Lahav Shapira vor dem Amtsgericht in Berlin, sein Bruder Shahak, Freunde, jüdische Studenten umringen ihn, manche tragen Davidstern und Kippa.
Ein paar Meter weiter demonstrieren mehrere propalästinensische Aktivisten, manche tragen Kufijas und Palästina-Flaggen und skandieren: "Free Palestine!"
Auf der einen Seite stehen die Juden, ihnen gegenüber die anderen, dazwischen die Polizei. Das ist das Bild, das bleibt.
Lahav Shapira, 32, schmal, braune Locken, hat nicht gedacht, dass er einmal zum Gesicht dieses Konfliktes werden würde. "Ich wollte nie ein Aktivist gegen Antisemitismus werden", sagt er. Aber jetzt ist er als Opfer in zwei Strafprozesse verwickelt und klagt selbst in einem weiteren Fall vor dem Verwaltungsgericht:
Da ist der an diesem Tag verhandelte Prozess wegen Nötigung, weil ihn ein Propalästina-Aktivist nicht in einen Uni-Hörsaal lassen wollte. Da ist der Verwaltungsprozess gegen die Freie Universität Berlin, an der Shapira studiert; er wirft der Uni vor, ihre jüdischen Studenten nicht genug vor Antisemitismus zu schützen.
Und da ist der dritte wegen gefährlicher Körperverletzung, Shapira wurde in Berlin fast totgeschlagen. Das Foto seines zertrümmerten und zugeschwollenen Gesichts aus dem Krankenhaus, das nach dem Angriff veröffentlicht wurde, wirkt wie ein Symbol für das, was Juden im Augenblick in Deutschland geschehen kann.
Doch Shapira will kein Symbol der Schwäche sein: Auf dem Bild zeigt er der Kamera seinen ausgestreckten Mittelfinger...
4. März 2026 "tageschau.de"
Jüdische Gemeinde in Oldenburg sagt Tag der Offenen Tür ab
...Die Jüdische Gemeinde Oldenburg hat den geplanten Tag der Offenen Tür am Sonntag aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der Staatsschutz und die Israelischen Behörden hätten dazu geraten, so die Gemeinde...
Die Vertreter der Jüdischen Gemeinden in Delmenhorst und Bremen haben Verständnis die Entscheidung der Oldenburger, den Tag der offenen Tür abzusagen. Die Sicherheitslage habe sich durch den Krieg im Iran weiter verschärft und man sei noch vorsichtiger geworden, sagte der Vorsitzende der Gemeinde Delmenhorst Pedro Becerra dem NDR Niedersachsen. Man habe in den vergangenen Tagen mit der Polizei über die Lage gesprochen. Es seien aber ohnehin keine öffentlichen Veranstaltungen geplant...
2. März 2026 "nordkurier.de"
Brandanschläge, Schmierereien, Pöbeleien: Fast jeden Tag antisemitische Straftaten in Brandenburg
...In Brandenburg bleibt die Zahl antisemitischer Straftaten auf einem hohen Niveau. Wie aus einer Antwort der Potsdamer Landesregierung auf eine „Kleine Anfrage“ des SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Noack hervorgeht, wurden 2025 insgesamt 262 antisemitische Straftaten in Brandenburg registriert...
In den Jahren 2014 bis 2018 lag die Zahl der antisemitischen Straftaten in Brandenburg bei jährlich unter 100. „Rein rechnerisch bedeutet das: Fast an jedem Tag wird in unserem Land eine antisemitische Straftat begangen – das nicht erfasste Dunkelfeld ist noch nicht einmal mit eingerechnet“...
1. März 2026 "WELT-ONLINE"
„Antisemitismus hat unerträgliches Ausmaß erreicht“...
...mit den jüngsten Angriffen auf eine pro-israelische Demonstration in Kiel und mit anti-israelischen Äußerungen bei der Berlinale. Diese seien ein „unerträglicher Ausdruck antisemitischer und antiisraelischer Hetze“.
Antisemitische Vorfälle hätten „in quantitativer wie qualitativer Hinsicht ein unerträgliches Ausmaß erreicht“...
1. März 2026 "WEB. DE"
Antisemitismusbeauftragter warnt vor Terror-Gefahr in Deutschland
...Insbesondere nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ali Chamenei sei damit zu rechnen, dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen nutze. "Den Mechanismus zwischen erhöhten Spannungen im Nahen Osten und verstärkten Angriffen auf jüdisches Leben in Europa haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen"...
"Das iranische Regime hat in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es seinen Terror auch außerhalb der eigenen Grenzen austrägt."...
Der Vorsitzende des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, Marc Henrichmann, mahnte zur Wachsamkeit. "Vergeltungsmaßnahmen, auch durch iranische Schläferzellen in Europa", seien nicht auszuschließen, sagte der CDU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung"...
27. Februar 2026 "WELT-ONLINE"
Meldestelle: Juden berichten über Anfeindungen an Schulen
...Jüdische Schüler und Lehrer in Bayern erleben nach Angaben der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Bayern immer wieder Anfeindungen. Das schließt Rias aus der Zahl ihr gemeldeter Fälle und einer nicht repräsentativen Befragung von 19 Schülerinnen und Schülern, Absolventen, Lehrkräften und Eltern für eine Publikation.
Laut dem Antisemitismusbeauftragten der Staatsregierung, Ludwig Spaenle, wurden von Rias Bayern 114 antisemitische Vorfälle im schulischen Kontext zwischen 2019 und Sommer 2025 registriert. Zudem dokumentiert Rias in ihrem Jahresbericht für 2024 im Freistaat 1.515 antisemitische Vorfälle insgesamt - fast doppelt so viele wie 2023 (761 Fälle). Abschließende Zahlen für 2025 gibt es bislang nicht, das Dunkelfeld sei hoch...
26. Februar 2026 "DEMOC"
Antisemitismus:
Israelfeindliche Netzwerke in Deutschland:
Die AGD und ihre Verbindung zur Hamas
...Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 vergeht in Deutschland kaum ein Tag ohne israelfeindliche Demonstrationen.
Was oft als spontaner, humanitärer Protest erscheint, wird im Hintergrund strategisch von ideologischen Netzwerken gesteuert. Die islamistische Jugendorganisation Anadolu Gençlik Derne?i (AGD) agierte bislang weitgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit. Eine neue democ-Handreichung beleuchtet die Gruppierung.
Das ganze Dossier: Israelfeindliche Netzwerke – Die Anadolu Gençlik Derne?i (AGD) und ihre Verbindung zur Hamas (auch als PDF-Download)...
Recherchen von democ belegen nun erstmals die tiefgreifende Verflechtung des europäischen Ablegers dieser türkischen Organisation mit der Terrorherrschaft der Hamas und deren gezielte Einflussnahme auf die Proteste in Deutschland...
Direkter Draht zum Terror
Die democ-Recherchen zeigen die unverhohlene Unterstützung des Hamas-Terrors durch die AGD-Spitze in der Türkei: Bereits am Morgen des 7. Oktober 2023 feierte der türkische AGD-Vorsitzende Salih Turhan den Angriff auf X als „Erfolg der tapferen Söhne des Widerstands“. Auf AGD-Großveranstaltungen im Jahr 2024 und 2025 traten hochrangige Hamas-Funktionäre als Ehrengäste auf, darunter Fathi Hamad, der offen dazu aufrief, „jeden Juden auf der Erde abzuschlachten“...
Intransparente Mobilisierung und Spenden in Deutschland
In Berlin agierte die AGD auch als stiller Mitorganisator im Hintergrund, etwa bei den populären Autokorsos der Berliner Gruppierung „Justice48“. Ihr Vorsitzender reiste auch nach Tunis, um an der Global Sumud Flottille teilzunehmen. Besonders kritisch bewertet democ die Spendenaktivitäten der Organisation: Unter dem Dach der „AGD AID“ werden hohe Summen für Projekte im Gazastreifen gesammelt.
Aufgrund fehlender Transparenz und öffentlicher Bilanzen besteht die dringende Gefahr, dass diese Gelder direkt in gefährliche Strukturen fließen...
26. Februar 2026 "Spiegel online"
Beschwerde abgewiesen
Wittenberger »Judensau« muss nicht entfernt werden
...Der Streit über die antisemitische »Wittenberger Sau« schaffte es bis an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dieser entscheidet wie alle Gerichte vor ihm: Das Relief darf bleiben...
An der Stadtkirche in Wittenberg darf laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte weiterhin ein antisemitisches Relief zu sehen sein. Das Gericht wies die Beschwerde eines jüdischen Rentners als unzulässig ab. Die Entscheidung sei endgültig, heißt es in dem Beschluss, der dem SPIEGEL vorliegt...
25. Februar 2026 "WELT-ONLINE"
...Die Projektleiterin beschimpfte den jüdischen Milliardär George Soros als „Parasiten“...
...Das Zera-Institut setzt sich gegen Antisemitismus ein – und wird dafür mit 390.000 Euro vom Staat gefördert. Jetzt kommt heraus: Die Projektleiterin beschimpfte den jüdischen Milliardär George Soros als „Parasiten“...
Ein vom Berliner Senat auf ausdrücklichen Wunsch der CDU gefördertes Projekt gegen Antisemitismus und für gesellschaftlichen Zusammenhalt ist wegen einer antisemitischen Äußerung seiner Leiterin in die Kritik geraten. Die Vorsitzende des Zera-Instituts, Maral Salmassi, bezeichnete den jüdischen US-Milliardär George Soros in sozialen Medien als „Parasiten“.
Sie nutzte damit ein Vokabular, mit dem die Nationalsozialisten jüdische Menschen diffamierten...
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson erklärte: „Die Äußerungen von Frau Salmassi, die mir zum Zeitpunkt der Fördergeldvergabe nicht bekannt waren...
24. Februar 2026 "WELT-ONLINE"
Hass auf Juden: mehr als 2.200 antisemitische Straftaten
...Die Zahl antisemitischer Straftaten hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Besonders häufig steht der Nahostkonflikt im Fokus der Taten...
Die Polizei registrierte 2.267 dieser Taten, darunter zahlreiche Propagandadelikte, Sachbeschädigungen, Volksverhetzungen, aber auch Gewalttaten...
fast 350 Taten mit der Motivation der Täter «Religiöse Ideologie», die überwiegend Islamisten zugerechnet werden...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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