Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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11. Januar 2026 "Israel heute"
Israelischer Genozid? Die Welt liegt schon wieder falsch
...Der Vorwurf frischt eine uralte Blutverleumdung auf. Er liefert neue Rechtfertigungen für Antisemitismus, die Wiederaufnahme von Massakern und letztlich die Vernichtung der Juden und ihres Staates...
Die ursprüngliche Blutverleumdung – der Vorwurf, Juden hätten Nichtjuden entführt und ermordet, um deren Blut für religiöse Rituale zu verwenden – entstand in der Antike unter Griechen. Sie führte im Mittelalter zu Massakern an Juden, im 19. Jahrhundert zu Pogromen und wurde im 20. Jahrhundert von den Nationalsozialisten wiederbelebt...
Dennoch überdauerte die Verleumdung. Warum auch nicht, da sie sich gegen jene Juden als nützlich erwies – eine halsstarrige kleine Minderheit, die beharrlich darauf bestand, von Gott auserwählt zu sein, der Menschheit den ethischen Monotheismus zu bringen. Wie ein periodisch aktiver Vulkan brach sie in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen aus. Eine solche Zeit...
11. Januar 2026 "Israel heute"
Belgisches Konsulat verweigert Verlängerung der Pässe einer jüdischen Familie in Judäa
...Es handelt sich um „eine illegale Form der Diskriminierung durch Belgien gegenüber seinen eigenen Bürgern“, erklärte Ralph Pais, Vizepräsident des Belgischen Informations- und Dokumentationszentrums für Juden...
Eine belgische jüdische Gruppe hat Brüssel am Donnerstag Antisemitismus vorgeworfen, nachdem das Konsulat in Jerusalem sich geweigert hatte, den Reisepass einer in Judäa lebenden Jüdin zu verlängern. Die Ablehnung Anfang dieser Woche sei „eine illegale Form der Diskriminierung durch Belgien gegenüber seinen eigenen Bürgern“, erklärte Ralph Pais, Vizepräsident des belgischen Jüdischen Informations- und Dokumentationszentrums (JID), gegenüber JNS. Während das Konsulat Araber aus Judäa und Samaria bediene, werde Juden dieser Service verweigert, erklärte er...
„Nach Überprüfung unserer Bevölkerungsdaten haben wir festgestellt, dass Sie sich in einer Siedlung niedergelassen haben, die nach dem Völkerrecht, an das Belgien gebunden ist, nicht anerkannt ist“, hieß es in der E-Mail. Darin wurde der politisch aufgeladene Begriff „Kolonie“ verwendet, um den Ort zu bezeichnen, an dem die Frau wohnt. Die Entscheidung scheint Teil einer Reihe von Maßnahmen gegen Israel zu sein, die im September vom Außenministerium unter Maxime Prévot eingeführt wurden...
10. Januar 2026 "WELT-ONLINE"
Kommunen müssen Antisemitismus-Verdacht alleine prüfen - ohne die erbetene Hilfe des Innenministeriums...
...Bayerns Kommunen müssen ohne die erbetene Hilfe des Innenministeriums darüber entscheiden, welche Veranstaltungen sie wegen des Verdachts auf Antisemitismus in ihren Räumen verbieten und welche nicht.
Einer entsprechenden Bitte des Gemeindetages erteilte das Ministerium nun eine Abfuhr. Es seien keine Leitlinien in Bearbeitung, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Anwendung des Gesetzes erfordere wie bei anderen Gesetzen auch eine Prüfung des Einzelfalls durch die zuständige Kommune.
Hinweise zur Auslegung des Gesetzes ergäben sich etwa aus der Gesetzesbegründung, ergänzte die Sprecherin.
Bei ihren Einschätzungen könnten sich die Kommunen zudem auf Vorfälle bei früheren Veranstaltungen stützen...
10. Januar 2026 "Saarbruecker Zeitung"
Bedrohungslage dauert an
Dieser Satz aus der jüdischen Gemeinde im Saarland sollte niemanden kalt lassen
...Die Synagogengemeinde rät ihren Mitgliedern sogar, ihren Glauben nicht öffentlich zu zeigen. Das ist ein fatales Signal, findet unser Autor...
„Wir raten unseren Gemeindemitgliedern davon ab, ihre jüdische Identität öffentlich zu zeigen.“ Die Synagogengemeinde rät also ihren Mitgliedern, zu verstecken, dass sie jüdischen Glaubens sind. Und das mit gutem Grund...
Fatales Signal, wenn sich jüdisches Leben aus der Öffentlichkeit zurückzieht...
Es wäre ein fatales Signal, wenn sich jüdisches Leben wieder nur ins heimlich Versteckte zurückzieht, ins eigene Heim oder hinter die Schleusen der Synagoge...
9. Januar 2026 "Volksstimme.de"
Nach Brandanschlag: Büttner enttäuscht von Linken-Spitze
...„Dass man sich vom Anschlag auf mich nur distanzieren kann, wenn man sich gleichzeitig von Kriegsverbrechen und der Unterstützung der Bundesregierung für Israel distanziert, zeigt: Man will offenbar Teile seiner Wählerschaft nicht vergraulen. Aber Anschläge sind nicht kompliziert“, sagte Büttner, der Mitglied der Linken ist, der „Welt“ zu einer Stellungnahme der Linken-Spitze. Diese wurde am Dienstag im Online-Magazin der Partei veröffentlicht. Auf Nachfrage bestätigte Büttner seine Kritik an der Parteiführung...
8. Januar 2026 "Die Zeit"
Kinder sollen koscheres Café in Leipzig angegriffen haben
...In Leipzig sollen Kinder eine Israelfahne an einem Café abgerissen haben. Später kehrten sie laut Polizei mit anderen zurück und griffen unter "Fuck Israel"-Rufen an...
Mehrere Kinder und Jugendliche sollen in Leipzig ein koscheres Café angegriffen und dabei volksverhetzende Inhalte gerufen haben. Nach Angaben der Leipziger Polizei sollen sie gefüllte Plastikflaschen in Richtung einer Mitarbeiterin geworfen und sie damit leicht am Schienbein verletzt haben...
Aus dieser Gruppe kam es laut Polizei zu den Flaschenwürfen und zu volksverhetzenden Rufen. Die Kinder sollen außerdem versucht haben, in das Café einzudringen und mit einem Pappaufsteller gegen die Scheibe geschlagen haben...
Bei dem angegriffenen Café handele es sich um das HaMakom Leipzig, das auch als Ausstellungsort dient. Auf seiner Website bezeichnet sich das HaMakom als "Ort von jüdischem Leben, Begegnung und persönlicher Aufarbeitung"...
Da Kinder unter 14 Jahren nicht strafmündig sind, würden diese zwar zunächst als Beschuldigte geführt, das Verfahren aber nach Abschluss der Ermittlungen eingestellt, sagte der Polizeisprecher der ZEIT...
6. Januar 2026 "Die Zeit"
Morddrohung gegen Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten eingegangen
...Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner hat eine Morddrohung erhalten. Am Montag sei beim Landtag Brandenburg ein Brief mit einer Todesdrohung und Beschimpfungen gegen Büttner eingegangen...
Der an Büttner gerichtete Brief enthielt Angaben des Landtags zufolge ein Blatt Papier mit Verunglimpfungen und der Ankündigung "Wir töten dich" sowie einem gezeichneten Dreieck, welches für die Hamas steht. Eine beigelegte granulatartige Substanz habe sich als ungefährlich erwiesen, teilten Spezialisten des Landeskriminalamts mit...
5. Januar 2026 "Der Tagesspiegel"
Antisemitismusbeauftragter Büttner erneut bedroht:
Polizei überprüft Brief mit Granulatsubstanz
...Die Polizei ist vor Ort, nachdem ein Hinweis auf einen verdächtigen Brief eingegangen war, aus dem ein unbekanntes Granulat rieselte...
Laut Polizei wurden die Beamten gegen 13.50 Uhr durch einen Mitarbeiter der Landesverwaltung wegen einer verdächtigen Postsendung zum Landtagsschloss gerufen. Aus einem Brief, der nach Informationen aus Sicherheitskreisen an Büttner adressiert. war, rieselte eine unbekannte Granulatsubstanz. ...
Der Postsendung lag zusätzlich ein Brief bei, dessen Inhalt beleidigenden und drohenden Inhalts war. ...
4. Januar 2026 "Der Tagesspiegel"
Erneuter Anschlag auf Brandenburgs Beauftragten gegen Antisemitismus
... Verletzt wurde niemand
Zum aktuellen Anschlag heißt es in der Meldung der Polizei: Gegen 3.40 Uhr habe die Polizei am Sonntag Kenntnis über einen Brand eines Schuppens auf einem Privatgrundstück in einem Templiner Ortsteil erhalten.
...
...Die Ermittlungen zu dem Brandanschlag auf einen Schuppen auf einem Privatgrundstück in Templin führe der Staatsschutz des Landeskriminalamtes, teilte die Polizei mit...
Büttner sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Meine Familie befand sich zu diesem Zeitpunkt im Haus. Wir sind körperlich unverletzt, stehen aber unter dem Eindruck eines schweren Angriffs.“...
Hamas-Dreieck am Wohnhaus angebracht
Am an den Schuppen angrenzenden Wohnhaus wurde nach Polizeiangaben ein verfassungsfeindliches Symbol angebracht.
Bei dem verfassungsfeindlichen Symbol handelt es sich nach epd-Informationen um ein sogenanntes Hamas-Dreieck...
Der Anschlag zeige, welche Gefahr durch die antiisraelische Stimmungsmache entstanden sei, die sich an den Universitäten, in der Kultur- und Clubszene und in muslimischen Communities in Berlin und Potsdam breitgemacht habe. „Vor allem die Parteien des linken Lagers haben allen Grund, sich damit auseinanderzusetzen, denn sie tolerieren diese Stimmungsmache oder heizen sie noch an....
Im August 2024 war ein rechtsextremer Anschlag auf das Privatauto von Büttner verübt worden. Sein Fahrzeug war in Templin in der Nähe seines früheren Wahlkreisbüros mit Hakenkreuzen beschmiert worden...
3. Januar 2026 "Aurora-Israel"
MCI erstattet Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Hassverbrechen im Zusammenhang mit der von der Plattform Barcelonaz erstellten „antisemitischen Karte von Katalonien“.
...Die Organisation, die gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kämpft, warnt vor einem Projekt, das 152 angeblich „zionistische“ Einrichtungen in Katalonien identifiziert, viele davon jüdisch und israelisch, und bringt dies mit einer Dynamik der Stigmatisierung und Diskriminierung in Verbindung, die laut der Beschwerde an antisemitische Praktiken des 20. Jahrhunderts erinnert...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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