![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]()
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Shocking News¹ | |
|
|
|
| 19. Januar 2026 |
"domradio.de"
Jüdischer Karnevalsverein aus Köln berichtet über Anfeindung
...Eine E-Mail an die "Kölschen Kippa Köpp" erregt Aufsehen und Betroffenheit. "Es ist das bisher Heftigste, was uns passiert ist", sagt der Präsident des jüdischen Karnevalsvereins...
In der laufenden Karnevalssession ist der nach eigenen Angaben weltweit einzige jüdische Karnevalsverein "Kölsche Kippa Köpp" aus Köln antisemitisch angefeindet worden. Er habe eine anonyme E-Mail erhalten, sagte Vereinspräsident Aaron Knappstein am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Aaron Knappstein, Präsident des jüdischen Karnevalsvereins "Kölsche Kippa Köpp" Aaron Knappstein, Präsident des jüdischen Karnevalsvereins "Kölsche Kippa Köpp" / © Julia Steinbrecht ( KNA ) Demnach wollte die Person dem Präsidenten verbieten, das diesjährige Sessionsmotto "Mer dun et för Kölle" ("Wir tun es für Köln") zu benutzen. Köln sei nicht seine Heimat. "Menschen wie du, müssten sagen, "Mer dun et för Israel", habe in der Nachricht gestanden. Er solle das sagen, wenn er nach Israel verschwinde... |
| 19. Januar 2026 |
"idw-online"
Antisemitismus an hessischen Hochschulen
...Hochschulen stehen durch aktuelle Vorfälle vermehrt im medialen und gesellschaftspolitischen Fokus. Eine systematische Erhebung über das Ausmaß sowie Gegenstrategien liegen jedoch bislang nur begrenzt vor...
|
| 19. Januar 2026 |
"Frankfurter Allgemeine Zeitung"
„Ohrfeige für die Schoa-Überlebenden“
...Die Holocaust-Überlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees, Eva Umlauf, wirft der ARD einen beschämenden Umgang mit dem Film „Führer und Verführer“ des Regisseurs Joachim A. Lang vor. Diesen im linearen Programm am 25. Januar erst zu der späten Sendezeit um 23.35 Uhr bis nachts um zwei zu zeigen, sei eine „Schande“ und ein „Skandal“, heißt es in einem Schreiben Umlaufs an die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl...
An dem Film, schreibt Eva Umlauf, hätten sieben Überlebende der Schoa mitgewirkt. Neben ihr seien dies Leon Weintraub, die im Mai vergangenen Jahres verstorbene Margot Friedländer, Charlotte Knobloch, Eva Szepesi, Ernst Grube und Elly Gotz. Der Film sei „unter großem Beifall“ in Auschwitz, Yad Vashem, dem National Center for Jewish Film in den USA, auf dem Gelände des ehemaligen Ghettos in Warschau und in Synagogen gezeigt worden. Charlotte Knobloch habe den Film als „Meisterwerk“ bezeichnet, Margot Friedländer nannte ihn unverzichtbar. Umso unverständlicher erscheine es ihr, so Eva Umlauf, dass die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl auf die Kritik des historischen Beraters des Films, Thomas Weber, an der Platzierung im Programm nicht eingehe... |
| 18. Januar 2026 |
"BILD"
In Berlin-Neukölln: Linke wählt Israel-Hasser zum Bürgermeister-Kandidaten
...Die Linkspartei und ihr Antisemitismus-Problem: Am Sonnabend wählte die Linke-Fraktion im Berliner Bezirk Neukölln (307.000 Einwohner) den bekennenden Israel-Hasser Ahmed Abed zum Bürgermeister-Kandidaten für den Bezirk.
Er beschimpfte den Bürgermeister von Neuköllns israelischer Partnerstadt Bat Yam, Tzvika Brot, als „Völkermörder“, trat wiederholt bei judenfeindlichen Demos auf. Trotzdem wurde Linke-Fraktionschef Ahmed Abed mit 82,1 Prozent zum Bürgermeister-Kandidaten gekürt... |
| 17. Januar 2026 |
"Der Tagesspiegel"
„Nominierung ist ein Angriff auf jüdisches Leben“
...Die Neuköllner Linke hat mit dem Israel-Gegner Ahmed Abed einen ihrer umstrittensten Vertreter nominiert...
Nominierung des Linken-Politikers Ahmed Abed als Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters. „Mit dieser Entscheidung setzt die Linkspartei erneut auf gesellschaftliche Spaltung und Hass“... |
| 16. Januar 2026 |
"Frankfurter Allgemeine Zeitung"
„Dass auch Deutsche ermordet wurden, scheint nur wenige zu interessieren“
...Eine Mutter, deren Tochter im Kibbuz Nir Oz von der Hamas ermordet wurde, spricht über Verzerrungen und Schieflage in der deutschen Berichterstattung – und darüber, wie die Opfer des 7. Oktober aus dem Blick geraten sind...
Antisemitismus, Hass auf Menschen jüdischen Glaubens, ist in Deutschland zum Alltagsphänomen geworden, Übergriffe und Anschläge sind nichts Außergewöhnliches mehr, insbesondere und ausgerechnet seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1200 Israelis ermordet und 251 entführt wurden... „Ich liebe dich mit meinem ganzen Herzen, momichen“ Das Eigentümliche an der Reaktion darauf war die Schuldumkehr. 1200 Menschen wurden bestialisch ermordet, und das wurde gefeiert, in Berlin-Neukölln und rund um die Welt, in der digitalen sowieso. Je weiter die militärische Reaktion der israelischen Armee reichte, je größer Elend und Not der Palästinenser wurden, desto mehr verfestigte sich das Narrativ vom dort von Israelis an Palästinensern angeblich verübten „Völkermord“. Dass dies dem Kalkül der Hamas entsprach, trat in den Hintergrund, die Opfer des 7. Oktober vergaß man erst recht. Und so sah und sieht ein nicht geringer Teil der hiesigen Medienberichterstattung aus, um deren Zuschnitt es kontrovers an dieser Stelle ging und die für das gesellschaftliche Klima, in dem Judenhass in der Verkleidung der „Israel-Kritik“ zur Unterströmung wird, keine geringe Rolle spielt... |
| 14. Januar 2026 |
"Die Zeit"
"Was wir jetzt erleben, ist die Normalisierung des Judenhasses"
...Nach dem Anschlag auf den Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner: Der Linken-Politiker und drei seiner Mitstreiter erzählen, wie dramatisch sich die Lage verändert hat – und ob ihre Arbeit etwas bringt...
Zwei Stunden brauchte die Feuerwehr, um den Brand vollständig zu löschen. Wäre er nicht sofort bemerkt worden, sondern vom Dachstuhl des Nebengebäudes auf das Wohnhaus übergesprungen, hätten die Flammen die Schlafzimmer des jüngsten Sohnes und der Eltern erreicht. Sieben Menschen hätten sterben können: die zwei älteren Söhne, 22 und 18 Jahre alt, mit ihren Freundinnen, der Jüngste, 15, und Andreas Büttner mit seiner Frau. Büttner sagt, er realisiere die Gefahr jetzt erst, eine Woche danach. Am ersten Samstag des neuen Jahres hatten Unbekannte auf dem Grundstück des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Feuer gelegt und ein rotes Dreieck an die Wand geschmiert: Symbol propalästinensischer Aktivisten, aber auch der Hamas. Büttners Glück, dass er nachts gegen 2.30 Uhr vom Geräusch splitternden Glases aufwachte. Ein Mordversuch? "Ich sehe das so", sagt Büttner, 52, ein ehemaliger Polizist, ganz ruhig, als ginge es hier nicht um ihn. "Das war jedenfalls keine amateurhafte Kleinigkeit."... |
| 14. Januar 2026 |
"NZZ Online - Neue Züricher Zeitung"
Ahmad Mansour: «Die Unterwanderung durch Islamisten ist keine rechte Phantasie, sondern in manchen Orten Europas schon die Realität»
...dass eine Veranstaltung wie diese hier, bei der es um Antisemitismus und den 7. Oktober geht, nur mit sehr hohen Sicherheitsmassnahmen durchgeführt werden kann, ist mittlerweile normal...
Wir haben jahrelang die Strukturen, die den Extremismus fördern, nicht nur geduldet, sondern teilweise auch finanziert. Zahlreiche Organisationen, die sich gegen aussen für Integration einsetzen, hintenrum aber extremistische Ansichten verbreiten, haben öffentliche Gelder erhalten. Auch Leute, die mich bedrohen. Legitimiert wurde das durch eine akademische Strömung, in der sich Linksradikale und Islamisten verbünden... Nicht nur akademische Kreise, auch NGO und gewisse Journalisten legitimieren die Gewalt. Sie bereiten den Extremisten den Weg, indem sie allen, die gegen den Islamismus ankämpfen, Islamfeindlichkeit und Rassismus vorwerfen, sie als «Genozidunterstützer» oder was auch immer verunglimpfen. Dadurch wird bewusst Stimmung gegen uns gemacht. Ich befürchte, das wird in Zukunft nicht besser. Das Ungeheuer ist aus der Flasche, und es ist nicht einfach, es wieder da reinzupressen. Zumindest nicht mit der Politik, die wir gerade in Deutschland haben... |
| 12. Januar 2026 |
"NWZ-Online"
Antisemitische Angriffe und Drohungen verunsichern jüdische Studierende
...„Auf unserem Campus kommt es zu entsprechenden Schmierereien und Sachbeschädigungen...
Angriffe auf Personen, dem Verteilen antisemitischer Flyer an der Universität, laut Asta der Uni Oldenburg zu Drohungen gegen Einzelpersonen auf dem Campus, ein Brandanschlag auf die Synagoge. Die Beobachtungsstelle Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) dokumentierte mindestens sieben Vorfälle in Oldenburg. Eine Person, die eine Mütze mit israelischer Symbolik trug, wurde von zwei Männern vom Fahrrad getreten. Zuvor pöbelten die Männer sie wegen ihrer „Judenmütze“ an. Eine Person wurde nach Hause verfolgt und von einem Mann beleidigt. Er rief ihr hinterher: „Scheiß Jude, geh zurück nach Auschwitz.“ ... An der Uni Oldenburg treten vor allem einige linksorientierte Studierende israelfeindlich auf, organisiert beim Studierendenverband der Linkspartei, SDS. Auffällig ist dabei vor allem die Gründungserklärung zur „Solidarität mit Palästina“. In sozialen Medien wurde von einem angeblichen „Holocaust an den Palästinensern“ gesprochen, ohne Widerspruch des SDS. Die Gruppe wirft Israel Genozid vor und relativiert den Hamas-Terror. Eine Anfrage an den SDS blieb unbeantwortet. ... Auf dem Campus herrsche ein „Klima der Angst“, sagte eine Asta-Sprecherin der NWZ bereits im Frühjahr 2024. Auch zwei jüdische Studentinnen sprachen von einem Wechselbad aus Angst vor Antisemitismus und dem Wunsch nach jüdischer Sichtbarkeit... So ähnlich ergeht es auch Kim. Sie nutzt einen Decknamen, um sich vor einigen pro-palästinensischen Studierenden zu schützen. Sie selbst spüre keine Angst, „da ich eine resiliente Person bin. Aber ich stehe im engen Austausch mit anderen jüdischen Studierenden und weiß, wo wir uns in Sicherheit bringen und Türen abschließen können“. Trotzdem habe sie ein „flaues Gefühl“, sobald sie bestimmte pro-palästinensische Studierende auf dem Campus sehe. Dann weicht sie ihnen aus oder wechselt die Straßenseite. Dennoch will sie sich nicht von Angst bestimmen lassen: „Ich bin trotz allem dort, will mein Studium verfolgen und weiterleben.“ Sollte die Lage sich weiter zuspitzen, hat sie einen Plan B: „Ich lerne Hebräisch und bereite mich vor, nach Israel auszuwandern – auch wenn die Sicherheitslage nicht viel besser ist. Aber dort habe ich wenigstens ein Zuhause.“? ... Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge stand David vor dem Eingang. „Ein deutsches älteres Ehepaar kam auf mich zu. Der Mann stand neben mir und sagte, das komme davon, wenn man sich nicht für eine Zwei-Staaten-Lösung einsetze“, erzählt er. „Diese Leute machen keinen Unterschied zwischen Politik und Judentum. Was habe ich mit der israelischen Regierung zu tun? Ich bin deutscher Staatsbürger“, sagt David.?.. |
| 11. Januar 2026 |
"Nürnberger Nachrichten"
Alltäglicher Hass
„Man schläft mit einem offenen Auge“ - Antisemitismus hat auch für Nürnberger Juden Folgen ... Judenhass ist überall. Wie sich Antisemitismus auf den Alltag von Juden in Nürnberg auswirkt - und auf die, die sich an ihre Seite stellen - erzählen Inna Volovik und Jean Drozak, Mitglieder des Vereins gegen Antisemitismus in Nürnberg...
|
|
¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
|
| Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
|
© 2004-2026 Die Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde Brandenburg |