Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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7. Oktober 2026 "Die Zeit"
Jahrestag des Hamas-Überfalls:
Rund 400 Menschen bei Demonstration gegen Israel
...Am Jahrestag des Terrorüberfalls der Hamas auf Israel sind in Hamburg mehrere Hundert Menschen zu einer propalästinensischen Demonstration zusammengekommen - unter dem Motto «Drei Jahre Genozid». Die Polizei vor Ort gab die Teilnehmerzahl mit rund 400 an. Die Demonstranten, von denen viele Palästinensertücher trugen, skandierten «Free, free Palestine!», «Deutschland finanziert, Israel bombardiert» und andere Parolen, schwenkten Palästinaflaggen und Fahnen kommunistischer Gruppen...
6. Oktober 2026 "Die Zeit"
Antisemitismus gehört laut Stiftung zum Alltag vieler Studierender
...85 Prozent der jüdischen Studierenden ihre Identität schon einmal verborgen hätten. 20 Prozent gaben an, Mitstudierende zu kennen, die körperlich angegriffen wurden. Die Zahlen basieren auf einer Umfrage der US-amerikanischen Anti-Defamation League, die sich eigenen Angaben zufolge gegen die Diskriminierung von Jüdinnen und Juden einsetzt. In die Auswertung für Deutschland flossen die Antworten von 205 jüdischen Studierenden ein, die angaben, an einer deutschen Hochschule zu studieren. Die Erhebung ist nicht repräsentativ und die Daten sind mehr als ein Jahr alt...
Jüdische Studierendenunion geht von hoher Dunkelziffer aus
Der Präsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, Ron Dekel, sagte, seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sei es »nicht möglich, an deutschen Hochschulen zu studieren, ohne Antisemitismus zu erfahren«. Viele antisemitische Vorfälle an Hochschulen würden nie öffentlich aus Angst, dass die Situation dadurch noch schlimmer werde...
5. Oktober 2026 "Der Tagesspiegel"
Studie sieht „neue antisemitische Normalität“ in Deutschland
... Ausgrenzung und Diskriminierung kämen aus allen Teilen der Gesellschaft, teilte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes anlässlich der Vorlage der von ihr geförderten Studie über die Auswirkungen des Anschlags auf jüdische und israelische Gemeinschaften in Deutschland mit...
In Einzelinterviews und Gruppendiskussionen ging es darum, was der 7. Oktober für sie persönlich bedeutet, ob die Befragten körperliche oder psychische Veränderungen bemerkt haben oder wie sie ihre Zukunft in Deutschland sehen...
Nach dem Terroranschlag erlebten sie zudem auch im Freundes- und Bekanntenkreis Gleichgültigkeit, Schweigen „oder wie sofort auf routinierte Deutungen des Nahostkonflikts zurückgegriffen wird“...
„Die Studie offenbart das ganze Ausmaß antisemitischer Diskriminierungen“, sagte die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman. „Wer offen zugibt, jüdisch zu sein oder aus Israel zu kommen, riskiert existenzielle Konsequenzen: von der Benachteiligung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche über Verweigerung der Bedienung im Restaurant bis hin zu Mobbing in Kita und Klassenzimmer.“ Ataman forderte einen besseren Schutz von Jüdinnen und Juden vor Diskriminierung, etwa an Schulen oder Hochschulen...
4. Oktober 2026 "MERKUR.DE"
Nach Terrorversuch auf Israel-Flug:
Plötzlich wird Israel selbst zum Täter gemacht
...Mehr als 170 Menschen entgehen knapp einer Katastrophe. Doch statt Bestürzung folgen Verschwörungstheorien – und Empathie mit israelischen Opfern wird relativiert...
Eine Passagiermaschine mit mehr als 170 Menschen an Bord. Ein Co-Pilot, der den Kapitän mit einer Notaxt angreift und versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. Ein dramatischer Sinkflug, ehe Menschen an Bord den Angreifer überwältigen. Wenige Minuten und ein anderer Ausgang hätten aus diesem Flug eine Katastrophe mit womöglich mehr als 170 Toten machen können. Eigentlich müsste eine solche Geschichte vor allem eines auslösen: Entsetzen...
Doch wo ist eigentlich die Bestürzung? Warum interessiert das so wenige? Gemessen am möglichen Ausmaß dieses Angriffs fällt die öffentliche Reaktion erstaunlich verhalten aus...
Noch verstörender ist, was an die Stelle dieser Empathie tritt. Unter Berichten über den Vorfall verbreiten sich Behauptungen, Israel selbst, der Mossad oder die USA hätten alles inszeniert. Von einer „False Flag“ ist die Rede, von einer Erfindung Netanjahus, von einem angeblichen israelischen Täuschungsmanöver. Noch bevor die Hintergründe vollständig geklärt sind, wird aus dem möglichen Opfer für Tausende Menschen bereits wieder der Täter. Man könnte das als den üblichen Irrsinn sozialer Netzwerke abtun. Doch dafür ist das Phänomen zu groß, und das Muster zu bekannt...
Der Kampf gegen Antisemitismus entscheidet sich nicht nur an Gedenktagen, in Bundestagsreden und bei der nächsten Beschwörung des „Nie wieder“. Er entscheidet sich genau in solchen Momenten: wenn Israelis oder Juden tatsächlich bedroht werden und sich zeigt, ob wir zunächst die Opfer sehen – oder reflexartig wieder Israel auf die Anklagebank setzen...
4. Oktober 2026 "BILD"
Helden-Pilot berichtet:
Copilot betete erst und griff dann mit Axt von hinten an
Versuchter Terroranschlag auf FlyDubai-Flug nach Israel
...In einem Gespräch mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (76) berichtete der indische Pilot Smit Machchhar (39), wie Copilot Hamam al-Hammami (29) ihn heimtückisch angriff...
e überwältigten al-Hammami und bewachten das Cockpit... Die Flugbegleiter von FlyDubai versuchten, den Copiloten zu befreien, scheiterten aber an dem Widerstand der mutigen Passagiere...
Derweil wird in Israel untersucht, wie der Omaner al-Hammami überhaupt dorthin fliegen durfte. Da der Oman und Israel keine diplomatischen Beziehungen pflegen, hätte er nicht im Cockpit eines Fluges nach Tel Aviv sitzen dürfen...
Transparenzhinweis
Am Mittwochmorgen, 30. September, hatte BILD zunächst gemeldet, der Pilot sei Russe und der Copilot Ukrainer. Dazu hatten wir mehrere Quellen herangezogen, diese aber nicht ausreichend geprüft. Diesen Fehler bitten wir zu entschuldigen. Nach rund 60 Minuten haben wir diese Fehlinformation korrigiert und unsere Folge-Berichterstattung mit entsprechenden Korrekturen versehen...
3. Oktober 2026 "WDR.de"
ster Evelyn Deller schaut beim Interview in die Kamera. Video starten, abbrechen mit Escape Jüdische Studentin löst Antisemitismus-Debatte in Münster aus Bildquelle: WDR Lokalzeit Münsterland. 02.10.2026. 25 Min. 38 Sek.. Verfügbar bis 02.10.2028. WDR. Von Kirsten Lorek. "Ich habe keine Kraft mehr":
Jüdische Studentin verlässt Uni Münster
...Es sind beunruhigende Aussagen, die Evelyn Deller nun öffentlich gemacht hat: Die ehemalige Studentin der Uni Münster sagt, sie sei zunehmend antisemitischen Anfeindungen und Bedrohungen ausgeliefert gewesen und persönlich bedroht worden. Sie habe sich auf dem Campus und in der Stadt Münster nicht mehr sicher gefühlt...
"Ich habe keine Kraft mehr dafür, mit Herzrasen in die Uni oder Akademie zu gehen. Oder durch die Stadt. Immer in Alarmbereitschaft."...
Anschuldigungen ...gegen die Universität Münster
Die 28-Jährige prangert auch das Rektorat der Universität an. Hier habe es ihr an Unterstützung gefehlt. "Von der Uni Münster hätte ich mir vor allem gewünscht, Anerkennung für antisemitische Erfahrungen zu bekommen, und nicht nur so was wie "ich bin solidarisch", sondern sich zu positionieren, aufzuklären, dass jüdische Studenten keine legitimen Angriffsziele sind."
Stattdessen müssten jüdische Studierende hier selbst für grundlegenden Schutz und Antidiskriminierung kämpfen, klagt sie...
Uni Münster weist die Vorwürfe der Studentin zurück...
Deller hat sich kürzlich aus den Studiengängen der Uni Münster ausgetragen und ist nach Berlin umgezogen. Sie spricht teils von Panik in Münster. Überall sei ihr antijüdisches Gedankengut begegnet...
Offen, etwa im Gespräch, aber auch mit kryptischen und doch eindeutigen Zeichen auf Uni-Fluren und Toiletten. Evelyn Deller hat unter anderem an der Kunstakademie in Münster studiert, hier empfand sie den Antisemitismus als besonders schlimm...
3. Oktober 2026 "BILD"
„Fassen Sie mich nicht an“:
Abbruch! Pressekonferenz eskaliert!
...Der israelische Journalist sagte, irische Spieler hätten israelische Nationalspieler beim Nations-League-Hinspiel am Sonntag als „Affen“ bezeichnet. Daraufhin wurde er unterbrochen...
Dem Journalisten wurde zuvor das Mikro wieder abgenommen. „Fassen Sie mich nicht an“, rief er dabei...
Bereits vor dem ersten Spiel erwog die irische Nationalmannschaft einen Boykott wegen des Gaza-Krieges. „Wir spielen nicht mit Völkermord, wir spielen gegen Völkermord. Wir spielen gegen Israel, wir spielen nicht mit Israel“, hatte Irlands Trainer Heimir Hallgrimsson... gesagt...
Bei der israelischen Hymne hielten die Iren ihre Köpfe gesenkt, zudem gab es keinerlei Abklatschen vor oder nach dem Spiel. Irlands Ersatztorwart Gavin Bazunu hatte das Spiel boykottiert und fehlt auch am Sonntag...
2. Oktober 2026 "WELT-ONLINE"
Israel
„Luftverkehr wäre in Schockzustand geraten – wie nach 9/11“, sagt Herzog über Flydubai-Vorfall
...„Seit dem 7. Oktober sind wir immer auf das Schlimmste eingestellt“, so der Präsident...
Die Welt sei am Mittwoch nur knapp einer Katastrophe entgangen, sagt Israels Präsident. Im Interview spricht er über mögliche Hintergründe des versuchten Anschlags auf eine Flydubai-Maschine...
Die israelische Regierung geht inzwischen von einem islamistischen Anschlag aus. Offen ist, ob der Omani ein Einzeltäter ist oder im Auftrag einer Terrororganisation oder des Iran handelte...
„Der Iran hat eine Ideologie. Sie wollen die Welt beherrschen. Sie haben eine dschihadistische Ideologie. Sie wollen uns alle von der Landkarte tilgen“, sagte Herzog...
1. Oktober 2026 "BILD"
Verstörend, verabscheuungswürdig, beunruhigend:
Israels Präsident über wachsenden Antisemitismus in Deutschland
...Israels Präsident Jitzchak Herzog warnt in Berlin vor wachsendem Antisemitismus: Das Existenzrecht Israels sei eine „große rote Linie“...
1. Oktober 2026 "Jüdische Rundschau"
Die größten Torheiten Deutschlands
...Deutschlands Niedergang ist das Ergebnis einer grün-linken politischen Klasse, die ihre folgenschwersten Irrtümer hartnäckig zu Tugenden verklärt. Regellose Masseneinwanderung, Nachsicht gegenüber islamischen Gefährdern, unbezahlbare Energieexperimente und die schleichende Zerstörung des Industriestandortes folgen demselben Muster: Ideologie ersetzt Vernunft, Verantwortung und den Willen zur Korrektur. Die Folgen sind eine zunehmende Destabilisierung des Landes, wachsende Unsicherheit im öffentlichen Raum und ein jüdisches Leben, das vielerorts nur noch unter Polizeischutz stattfinden kann. Eine politische Klasse, die diesen Zusammenhang leugnet und zugleich gesetzestreue Leistungsträger vertreibt, gefährdet nicht nur den Wohlstand, sondern auch den inneren Frieden und die Zukunft Deutschlands...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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