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| Shocking News¹ | |
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| 24. April 2026 |
"tachles - das jüdische Wochenmagazin"
Zu wenige Juden in Europa
...«Ein Fünftel der britischen Juden erwägt, das Land zu verlassen», so lautete Anfang dieser Woche eine Schlagzeile in den Tamedia-Zeitungen. Als Grund nannte Grossbritannien-Korrespondent Peter Nonnenmacher, der sich dabei auf einen Bericht des Institute for Jewish Policy Research berief, mehrere versuchte Brandanschläge, konstante Einschüchterungen und eine organisierte «Kampagne der Gewalt» gegen jüdische Gemeinden in den letzten Wochen...
Laut der vom Ipsos Research Institute im Herbst 2025 durchgeführten Untersuchung fühlen sich nur noch 45 Prozent der europäischen Jüdinnen und Juden in ihren Ländern sicher. In Israel sind es immerhin 71 Prozent und dies trotz Krieg und Raketenbeschuss. Europas Befindlichkeit sei der antisemitischen Welle zuzuschreiben, die den Kontinent seit nunmehr zweieinhalb Jahren heimsuche. So haben laut einem letzten Montag veröffentlichten Bericht der Jewish Agency for Israel rund 43 Prozent aller Jüdinnen und Juden in Europa direkt Antisemitismus erfahren. Am schlimmsten sei die Situation in Frankreich. Dort geben nur noch 22 Prozent der Jüdinnen und Juden an, sich sicher zu fühlen... Aktuell bewegen sich die Schätzungen und Hochrechnungen zwischen einer Million und 1,2 Millionen Jüdinnen und Juden in Europa. Sicher ist, es werden schnell weniger. So etwa zählt die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland in ihrer letzten jährlichen Statistik für 2024 in den 106 Gemeinden des Zentralrats der Juden in Deutschland noch rund 89 000 Jüdinnen und Juden. Es waren auch schon mal um die 108 000. Insgesamt sollen in Deutschland zwar noch 130 000 Jüdinnen und Juden leben, wobei da die Frage ist, wie Judentum definiert wird... Nun werden die Juden Europas nicht nur weniger, sondern auch älter. Rund 40 Prozent sind über sechzig Jahre alt. In Deutschland sind es mit 48 Prozent sogar fast die Hälfte der statistisch Erfassten... |
| 24. April 2026 |
"Der Tagesspiegel"
Antisemitischer Spruch an Synagoge in Cottbus entdeckt
...Bei der Kontrolle der Synagoge entdeckte die Streife dann einen antisemitischen Spruch in der Größe 10 mal 13 Zentimeter. Ob ein Zusammenhang mit dem Zünden der Pyrotechnik besteht, wird geprüft.
Seit Tagen werden Berichte über mutmaßlich rechte Einschüchterungsversuche in Cottbus bekannt... |
| 21. April 2026 |
"NZZ Online - Neue Züricher Zeitung"
Deutschland verweigert sich einer unbequemen Realität: Die Bundesrepublik versagt im Kampf gegen Antisemitismus
...Ein arabischstämmiger Student tritt einen jüdischen Kommilitonen krankenhausreif. Das Landgericht Berlin erkennt darin keinen Antisemitismus. Der Fall Shapira ist ein Lehrstück über deutsche Realitätsverweigerung...
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| 21. April 2026 |
"WELT-ONLINE"
...«Wir erleben eine Welle von Antisemitismus»
...In Sachsen-Anhalt gibt es in Magdeburg, Dessau-Roßlau und Halle derzeit drei traditionelle Gemeinden...
«Wir erleben eine Welle von Antisemitismus. Das geschieht im Internet, aber auch in Schulen. Viele Juden haben Angst, als Juden erkannt zu werden – sie zeigen ihre Identität nicht offen», sagt die Geschäftsführerin... |
| 20. April 2026 |
"Bayerischer Rundfunk"
Hetze gegen Juden von mehreren Seiten
...Ob Extremisten von rechts, von links oder Islamisten: In mehreren extremistischen Szenen sind jüdische Menschen ein zentrales Feindbild. Wegen der Eskalation im Iran rechnet Bayerns Verfassungsschutz mit einem weiteren Anstieg antisemitischer Hetze...
Der Antisemitismus trete "in allen Extremismus-Spielarten" auf sehr unterschiedliche Weise zutage, erläutert Herrmann bei der Vorstellung des bayerischen Verfassungsschutzberichtes 2025 in München. Die Spannbreite reiche von Vorurteilen über Verschwörungserzählungen bis hin zu offenem Hass und Gewalt... All diese Varianten hätten nur ein Ziel, betont der Minister: "die pauschale Ausgrenzung und Verächtlichmachung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger." Es werde versucht, jüdisches Leben in Bayern, Deutschland und weltweit unmöglich zu machen... |
| 20. April 2026 |
"Die Zeit"
Antisemitismus bei Fußballspiel von jüdischem Verein
...Erneut ist es bei einem Fußballspiel eines jüdischen Vereins in Berlin zu mutmaßlich antisemitischen Beleidigungen gekommen. Das Spiel von TuS Makkabi in einem Sportstadion im Stadtteil Hakenfelde in Spandau wurde am Sonntagnachmittag abgebrochen, wie die Polizei mitteilte...
Die zweiten Mannschaften der Vereine SSC Teutonia 1899 und TuS Makkabi spielten gegeneinander, als in der 55. Spielminute ein Zuschauer den Spielführer von Makkabi bei einem Einwurf mit einer antisemitischen Bemerkung zu dessen Armbinde angesprochen haben soll. Anschließend soll es noch weitere ähnliche Äußerungen gegeben haben, so die Polizei. TuS Makkabi entschied daraufhin, nicht weiter zu spielen. Der Schiedsrichter brach die Partie ab. Polizisten identifizierten einen 52-jährigen Mann als Verdächtigen und stellten seine Identität fest... |
| 20. April 2026 |
"B.Z. News aus Berlin"
Antisemitische Schmierereien
Widerlicher Judenhass auf Mülleimern in Berlin ...Schöneberg – Es ist so widerlich! Unbekannte Israel-Hasser haben in Schöneberg mindestens sechs Straßenmülleimer mit judenfeindlichen Schriftzügen beschmiert...
„Sollte sich bestätigen, dass Mülleimer wie auf den Bildern mit dem Schriftzug ‚Israel‘ versehen wurden, dann werden wir jeweils ein Verfahren wegen Sachbeschädigung einleiten“, so Pressesprecher Martin Halweg. „Die Fälle werden dann als Sachbeschädigung mit israelfeindlichem Hintergrund vom Staatsschutz beim Berliner Landeskriminalamt weiter bearbeitet.“... |
| 20. April 2026 |
"NDR.de"
Angriff auf KZ-Gedenkstätte...
...Eine Passantin hatte am Freitagmorgen festgestellt, dass unter anderem Stelen und Gedenkplatten beschmiert worden waren, auf denen Opfer-Namen stehen. Auch einige niedergelegte Kränze wurden zerstört.
Gedenkstätte Ahlem bereits mehrfach beschädigt Wegner rief dazu auf, jede Form von Judenhass entschlossen zu bekämpfen. Die Lage sei ernst. Er sorge sich darum, "dass in Zukunft auch Personen zu Schaden kommen", so der Antisemitismus-Beauftragte. Die Gedenkstätte Ahlem war schon mehrfach das Ziel von Vandalismus. In den vergangenen zwei Jahren wurde sie viermal beschädigt. Im Herbst 2025 wurde ein 26-Jähriger Rechtsextremist verurteilt, nachdem er anlässlich des Holocaust-Gedenktages niedergelegte Kränze zerstört hatte... |
| 19. April 2026 |
"Süddeutsche Zeitung"
...Antisemitismus in Deutschland: Da verschiebt sich was...
...Anschläge, Morddrohungen, Absagen von Veranstaltungen: Gewöhnen wir uns daran, dass der Antisemitismus jüdisches Leben in Deutschland gefährdet?...
Ein paar Meldungen aus den vergangenen Wochen: Im Berliner Viertel Prenzlauer Berg werden ein Hakenkreuz und eine antisemitische Morddrohung („Kill all Jews“) an eine Hauswand gesprüht. In der Münchner Maxvorstadt zerstört ein professionell ausgeführter Sprengstoffanschlag auf das jüdische Restaurant „Eclipse“ mehrere Schaufensterscheiben. In Thüringen versuchte eine ominöse Gruppe namens „Kufiyas in Buchenwald“, den 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald für antiisraelische Propaganda und eine Relativierung des Holocaust zu missbrauchen. In Frankfurt beendet ein Kino die Kooperation mit den Jüdischen Filmtagen, unklar bleibt, ob aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen Sicherheitsbedenken. Frühere Veranstaltungen der Jüdischen Gemeinde in diesem Kino mussten unter Polizeischutz stattfinden... |
| 18. April 2026 |
"upday-news"
Jüdische Gemeinde empört: Holocaust-Gedenkstätte in Estland geschändet
...Unbekannte haben eine Holocaust-Gedenkstätte in Estland geschändet. Die estnische Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem Vertreter der jüdischen Gemeinde am Freitag schwere Schäden an dem Memorial in Ereda entdeckt hatten. Der Ort liegt etwa 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Tallinn...
ändung einer Holocaust-Gedenkstätte in Estland (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image Unbekannte haben eine Holocaust-Gedenkstätte in Estland geschändet. Die estnische Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem Vertreter der jüdischen Gemeinde am Freitag schwere Schäden an dem Memorial in Ereda entdeckt hatten. Der Ort liegt etwa 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Tallinn. Die Täter zerstörten einen Grabstein und beschädigten zwei Pfeiler der Gedenkstätte. Der betroffene Grabstein war erst 2005 installiert worden. Das Memorial selbst steht seit 1967 an dem historisch bedeutsamen Ort. Ehemaliges KZ-Nebenlager Die Gedenkstätte erinnert an ein ehemaliges Gefangenenlager aus der Zeit der deutschen Besatzung Estlands. Die Nazis nutzten den Standort im Herbst 1943 als eines der ersten Nebenlager des Konzentrationslagers Vaivara... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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