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| Shocking News¹ | |
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| 16. Oktober 2026 |
"WELT-ONLINE"
...Drohbrief an jüdische Kultusgemeinde
...In dem Schreiben, das am Morgen per Post zugestellt wurde, drohte der unbekannte Verfasser damit, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilte.
In dem Brief befand sich laut Polizei zudem ein unbekanntes Pulver. Experten des Landeskriminalamtes hätten dieses inzwischen als ungefährlichen Stoff identifiziert, teilte die Polizei weiter mit...
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| 16. Oktober 2026 |
"Die Zeit"
Jüdische Studierende berichten von Morddrohungen in Halle
...Seit der Aktion vor der Synagoge bekomme man »deutlich mehr Anfeindungen und deutlich mehr Hass – bis hin zu Morddrohungen«, sagte der Vorsitzende der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD), Ron Dekel, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Dekel machte dafür Sachsen-Anhalts Landtagspräsidenten, Tobias Rausch, verantwortlich, der sie in einer Pressemitteilung »unwahrheitsgemäß als linke Studenten tituliert« habe, sowie seinen Stellvertreter Tillschneider. JSUD-Mitglieder hatten Tillschneider den Zugang zu einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des Anschlags auf die Synagoge von Halle 2019 verweigert. Dabei sollen sie Tillschneider als »Nazi« bezeichnet haben. Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt wegen Verdachts der Beleidigung. Der JSUD-Vorsitzende rechtfertigte die Blockade... |
| 15. Oktober 2026 |
"fokus-jerusalem"
Terrorunterstützer unter dem Deckmantel wohltätiger Arbeit – Israel geht gegen fragwürdige Organisationen vor
...Israelische Sicherheitskräfte sind in Judäa und Samaria, dem sogenannten Westjordanland, gegen zwei Organisationen vorgegangen, die nach israelischen Angaben unter dem Deckmantel wohltätiger Arbeit Terrororganisationen unterstützen.
Bei den Einsätzen in Ramallah und Yatta wurden fünf mutmaßliche Mitglieder der Netzwerke festgenommen. Razzia in Ramallah: Unterlagen und Computer beschlagnahmt Am Dienstag durchsuchten Soldaten der israelischen Armee (IDF) und Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet die Büros der Addameer Prisoner Support and Human Rights Association in Ramallah. Dabei beschlagnahmten sie nach Angaben der Sicherheitskräfte Computer, Dokumente und Scheckbücher. Israel wirft Addameer vor, Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) zu unterhalten und rechtliche Unterstützung für Terroristen zu leisten. Die Organisation präsentiert sich als Menschenrechtsvereinigung, die sich insbesondere für palästinensische Gefangene einsetzt. Die israelischen Sicherheitskräfte erklären dagegen, sie habe auch Personen unterstützt, die an Anschlägen beteiligt gewesen seien, darunter Verantwortliche für den Mord an der 17-jährigen Rina Shnerb im Jahr 2019... |
| 15. Oktober 2026 |
"BAZ Basel"
Antisemitismus an Unis
Im Hörsaal stand «F**k the Jews»: Was jüdische Studentinnen und Dozenten erleben... Antisemitismus in Deutschland nochmals extremer ...Ein Buch des Basler Professors Alfred Bodenheimer und zweier Mitherausgeberinnen dokumentiert den Hass gegen Jüdinnen und Juden an Schweizer und Deutschen Hochschulen seit dem 7. Oktober 2023...
«Schade, dass Hitler die Arbeit nicht zu Ende gebracht hat», «Judenfaschisten» oder «Zionisten töten»: Diese und weitere antisemitische Schmähungen müssen sich jüdische Studierende und Forschende seit dem 7. Oktober 2023 an den Hochschulen im deutschsprachigen Raum anhören. Betroffene berichten von Einschüchterungen, physischer Gewalt und gar von Morddrohungen. Einzelne trauen sich nur noch mit Personenschutz auf den Campus. Es sind erschütternde Erfahrungsberichte, die der Basler Uniprofessor Alfred Bodenheimer zusammen mit zwei Kolleginnen von deutschen Universitäten zusammengetragen hat... Antisemitismus zeigt sich in verschiedenen Formen Sie erzählen von sozialer Isolation am Arbeitsplatz, offenen Feindseligkeiten und dem bedrückenden Gefühl, auf dem Campus nicht mehr willkommen zu sein – einfach nur, weil sie Jüdinnen und Juden sind. Manche wollten nur unter einem Pseudonym auftreten, andere zogen ihre Beiträge kurz vor Veröffentlichung wieder zurück – aus Angst vor persönlichen oder beruflichen Konsequenzen. «Eine jüdische Studentin, die ich kenne, erzählte mir, sie habe in den Whatsapp-Gruppen ihrer Kommiliton:innen Nachrichten gesehen, in denen dazu aufgerufen wurde, ‹zionistische› Studierende zu boykottieren und den ‹Campus von zionistischen Ideen zu säubern›.» – Daniel Gorali (Pseudonym)... halch Bezeichnenderweise konnte die Buchpräsentation am Mittwochabend in einem Hörsaal der Universität Basel nur unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden, mit Sicherheitspersonal und Taschenkontrollen am Eingang. Der Veranstaltungshinweis wurde diskret geteilt, um antisemitische Aktivisten in den sozialen Medien nicht auf Ideen zu bringen. «Bis vor ein paar Jahren hätte ich das in der Schweiz für undenkbar gehalten, aber nun ist es die neue Normalität», sagt Bodenheimer... «Zu Beginn des Wintersemesters 2024/25 wird in der ersten Vorlesungsstunde der Betriebswirtschaftslehre das interne Netzwerk gehackt. Auf dem Whiteboard im Hörsaal werden die Parolen ‹Free Palestine› und ‹Fuck the Jews› grösser und grösser. Eine jüdische Studentin flieht verängstigt. – Balbina Bäbler, Lektorin Universität Göttingen... Antisemitismus in Deutschland nochmals extremer Umfragen des Netzwerks jüdischer Hochschullehrer, die in dem Buch ebenfalls behandelt werden, zeigen das grössere Bild. Rund zwei Drittel wurden demnach im akademischen Umfeld schon einmal verbal angegriffen. 40 Prozent geben an, via E-Mail und Social Media belästigt zu werden – und 14 Prozent erlebten physische Bedrohungen. Das ging vereinzelt so weit, dass manche Personenschutz in Anspruch nehmen mussten. Andere stiegen auf Onlinelehre um, «um ihre persönliche Sicherheit zu gewährleisten», wie es heisst. «Sie gaben mir zu verstehen, dass ich mit meiner Davidstern-Halskette nicht in die Mensa gehen könnte, da dies ein untragbares kolonialistisches Symbol sei und ich den Genozid Israels nicht öffentlich unterstützen könnte.» – Hana Steingut (Pseudonym)... |
| 15. Oktober 2026 |
"WELT-ONLINE"
Antisemitismus
Rot-Grün-Rot „Missverständnisse zwischen uns sind ausgeräumt“ – Sondierungen sollen in Berlin fortgesetzt werden ...Linke, Grüne und SPD haben sich darauf verständigt, ihre gemeinsame Erklärung zum Vorgehen gegen Antisemitismus im Fall einer Regierungsbildung in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Das teilte die Linke-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp auf dpa-Anfrage mit.
„Wir sind heute mit Grünen und SPD zusammengekommen und haben ein gutes und offenes Gespräch geführt. Wir haben uns verständigt, die Missverständnisse zwischen uns sind ausgeräumt“, erklärte Eralp... Am Dienstag unterschrieben die Mitglieder der Linken-Fraktion geschlossen allerdings eine inhaltlich davon in Teilen abweichende Erklärung zu dem Thema. Grüne und SPD hatten die Sondierungsgespräche daraufhin unterbrochen... Grüne und SPD gingen zudem davon aus, dass die Linken-Politikerin Vanessa Emde wegen ihrer Vorgeschichte nicht in die Fraktion aufgenommen wird. In beiden Parteien heißt es, die Linke habe das fest zugesagt – auch wenn man das selbst nicht ausdrücklich gefordert habe. Bei den Linken wird diese Darstellung zurückgewiesen: Eine solche Zusage habe es nie gegeben. Emde wäre demnach nur dann nicht in die Fraktion gekommen, wenn sie die Erklärung nicht unterzeichnet hätte. Zur weiteren Rolle von Emde ist derzeit nichts bekannt... |
| 12. Oktober 2026 |
"NZZ Online - Neue Züricher Zeitung"
Die Linkspartei beharrt auf ihrem Antisemitismus
...Die Berliner Linkspartei wehrt sich nach Kräften dagegen, judenfeindliche Äusserungen als solche zu benennen...
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| 12. Oktober 2026 |
"WELT-ONLINE"
„Keinen Fuß in das Land setzen“ – Israel verweigert „taz“-Korrespondentin Visum und Einreise
...Serena Bilanceri soll in Berichten und Kommentaren Israel „Apartheid“ vorgeworfen und Maßnahmen gefordert haben. Nun verweigert der Staat ihr ein Arbeitsvisum...
Mehrere israelische Medien berichteten über den Fall. Demnach soll es um Berichte und Kommentare der Journalistin über Siedlergewalt im Westjordanland und die Lage im Gazastreifen gehen, in denen sie Israel „Apartheid“ vorgeworfen und Maßnahmen gegen das Land gefordert habe... Die „Jerusalem Post“ zitierte den Generaldirektor des Diaspora-Ministeriums, Avi Cohen Scali, mit den Worten: „Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen.“ Zudem sagte er den Angaben nach: „Wir werden Aufrufe zum Boykott Israels unter dem Deckmantel des professionellen Journalismus nicht dulden.“... |
| 12. Oktober 2026 |
"MDR.DE"
Jüdischer Friedhof in Stendal geschändet
...In Stendal ist der jüdische Friedhof geschändet worden...
Die Stendaler Geschichtswerkstatt spricht von zehn geschändeten Gräbern. Eine Sprecherin sagte, aus einem "Guten Ort" des Gedenkens sei so leider ein Tatort geworden... Auf dem jüdischen Friedhof in Stendal befinden sich knapp 90 Grabstätten... Schändungen auf jüdischen Friedhöfen keine Einzelfälle Die Schändung von jüdischen Gräbern ist kein Einzelfall. 2022 und 2023 waren in Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) mehr als 50 Grabstätten beschädigt worden... |
| 11. Oktober 2026 |
"tagesanzeiger.ch"
Die Heuchler von Oslo
Der jüngste Friedensnobelpreis fördert den Frieden nicht, sondern den Antisemitismus. ...besetzt von fünf Norwegern, darunter einem linken, sehr israelkritischen Vorsitzenden, es wenige Tage nach dem 7. Oktober fertigbringt, den Friedensnobelpreis an eine Südafrikanerin zu vergeben, die einen UNO-Bericht zu verantworten hat, der Israels Krieg gegen Hamas in Gaza als «Genozid» bezeichnet...
Er könne «ja gar nicht so viel fressen, wie er kotzen möchte», sagte einst der grosse deutsche Maler Max Liebermann, als die Nazis 1933 die Macht übernahmen, und denke ich an diese jüngste norwegische Heuchelei, geht es mir ähnlich... Es ist darüber hinaus ein Land, das im Zweiten Weltkrieg recht wacker mit den Nazis kollaboriert hat. Der norwegische Nazi-Ministerpräsident Vidkun Quisling bleibt bis heute in Erinnerung, weil sein Nachname zum Inbegriff des Anpassers geworden ist – was ja nicht von ungefähr kommt. Nach norwegischen Angaben kämpften natürlich alle Norweger im Widerstand, und Quisling regierte ganz allein mit ein paar deutschen Freunden... |
| 11. Oktober 2026 |
"br24"
Ein Münchner im Visier des Iran: Bedroht, weil er Jude ist
...Der Münchner Robby Reiber erhielt 2024 einen Anruf, der sein Leben veränderte. Die Polizei teilte dem ehemaligen Vorsitzenden des jüdischen Sportvereins Makkabi München mit, dass er unter Personenschutz gestellt werde. Ermittler befürchteten einen Anschlag auf ihn.
Monatelang wurde er von bewaffneten Personenschützern begleitet. "Ich habe nichts gemacht, außer dass ich Jude bin", sagt Reiber im BR-Interview. Von Bedrohungen zu antisemitischen Anfeindungen: Der Fall steht exemplarisch für die Erfahrungen vieler Jüdinnen und Juden in Deutschland... Hohe Gefährdungslage ...Das bayerische Innenministerium spricht auf BR-Anfrage von einer "anhaltend hohen abstrakten Gefährdung". Schutzmaßnahmen würden engmaschig überprüft und bei Bedarf kurzfristig verstärkt. "Wir erleben derzeit die schlimmste Welle von Antisemitismus nach Ende des Zweiten Weltkriegs", sagt Bayerns neuer Justizminister Josef Schmid (CSU). Es komme immer wieder zu körperlicher Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens... Wegwerfagenten im Dienst von Antisemiten und Terrororganisationen Für den Islamwissenschaftler Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik entspricht dies einem länger bekannten Muster. Die Rekrutierung von Kriminellen verringere die Risiken für die Auftraggeber und erschwere es zugleich, direkte Verbindungen nachzuweisen. Steinberg erläutert, Iran wolle auf israelische Angriffe gegen iranische und mit Iran verbundene Akteure reagieren. Weil hochrangige israelische Ziele oft nur schwer erreichbar seien, würden jüdische Einrichtungen und Persönlichkeiten weltweit verstärkt in den Fokus geraten. Auch in Deutschland gibt es dafür Hinweise... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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