Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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21. August 2026 "WDR.de"
Familie verlässt Köln wegen Antisemitismus
...Familie verlässt Köln wegen Antisemitismus...
Lokalzeit aus Aachen. 21.08.2026. 12:22 Min.. Verfügbar bis 21.08.2028. WDR. Von Estella Mazur... Die Lokalzeit aus Aachen ist das regionale Magazin im WDR Fernsehen für den Bereich rund ums Dreiländereck D-NL-B...
18. August 2026 "Die Zeit"
Antisemitismus
Jüdischer Student geht gegen Freie Universität in Berufung
...Der jüdische Student Lahav Shapira ist wegen seiner gescheiterten Antisemitismus-Klage gegen die Freie Universität (FU) Berlin in Berufung gegangen.
Die Berufungsbegründung sei beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt worden, teilten die Anwälte des Studenten mit. Die Klage gegen die Freie Universität Berlin geht auf einen Angriff im Februar 2024 zurück, bei dem Shapira Knochenbrüche im Gesicht und eine Hirnblutung erlitt.
Shapira wirft der Universität vor, nicht genügend gegen antisemitische Diskriminierung auf dem Campus unternommen zu haben. Dabei beruft sich der Student auf das Berliner Hochschulgesetz, das die Universität verpflichtet, Diskriminierung vorzubeugen und diese zu beseitigen.
Das Verwaltungsgericht folgte im vergangenen März dieser Argumentation nicht und wies die Klage als unzulässig ab...
»Das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts zeigt eine erhebliche Schutzlücke im Berliner Hochschulrecht auf.« ...
15. August 2026 "WELT-ONLINE"
„Dieselben Mythen, die bis 1933 verbreitet waren, tauchen wieder auf“
...Familienministerin Prien hat jüdische Wurzeln und warnt, die „Propaganda-Offensive“ der Hamas entfalte gewaltige Wirkung hierzulande – gerade in der jungen Generation...
15. August 2026 "WELT-ONLINE"
Antisemitismus
Unbekannte beleidigen Mann mit Kippa in Berliner U-Bahn
...Wieder ein antisemitischer Vorfall mitten in Berlin: Unbekannte sollen einen jungen Mann mit Kippa in der U-Bahn beleidigt haben. Es ist der dritte öffentlich gewordene Fall dieser Art binnen weniger Wochen...
„Er trug eine Kippa“, sagte eine Polizeisprecherin. Eine Gruppe junger Männer soll ihn demnach im Waggon beleidigt und bedroht haben. Am U-Bahnhof Berliner Straße sei er ausgestiegen und habe den Notrufknopf einer BVG-Säule gedrückt. Anschließend setzte er seine Fahrt mit der U-Bahn fort. Die Unbekannten hätten ihn jedoch weiterverfolgt. Er verließ den Zug an der Station Eisenacher Straße, während die Gruppe in der Bahn blieb. Der 30-Jährige erstattete bei einer Polizeiwache in der Nähe Anzeige...
Zuletzt wurden zwei Vorfälle im Juni und Juli bekannt. Im Juni hatte ein arabischstämmiger Mann einen 48-Jährigen, der Kippa trug und mit zwei Kindern unterwegs war, zunächst beleidigt. Schließlich soll der Araber dem Mann und den Kindern auch noch ins Gesicht gespuckt haben...
24 Fälle pro Tag – Antisemitische Übergiffe erreichen Höchstand...
13. August 2026 "Ostdeutsche Allgemeine"
Keine Förderung für legendäre Berliner Chanukka-Feier
...Der Aktionsfonds gegen Antisemitismus des Senats lehnt den Antrag auf Förderung für das Aufstellen der Chanukkaleuchter am Pariser Platz ab...
Die Enttäuschung ist groß in der Berliner Jüdischen Gemeinde Chabad...
Die Jury habe sich für die Förderung von insgesamt 33 Projekten in den Jahren 2026 und 2027 ausgesprochen, so der Senat in einem Schreiben, das der Berliner Zeitung vorliegt. Zum Antrag für die Chanukka-Feier heißt es: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Antrag keine Förderempfehlung durch die Jury erhalten hat.“ Man „bedauere, keine andere Mitteilung machen zu können“ und hoffe, dass die Gemeinde „eine andere Möglichkeit finden werde, das Vorhaben dennoch zu realisieren“. Fragen nach der Begründung der Ablehnung durch die Jury blieben unbeantwortet...
11. August 2026 "WELT-ONLINE"
„Judenfotze“, „Wir werden dich jagen und töten“ – und die Justiz schaut einfach zu
...Vergewaltigungs- und Morddrohungen: Juden schlägt im Netz abgründiger Hass entgegen. Unsere Autorin ist selbst betroffen – und erlebt wie viele andere: Die Justiz ist oft hilflos...
9. August 2026 "WELT-ONLINE"
Wenn der Hörsaal zur Angstzone wird – So werden jüdische Studenten vom Campus verdrängt
...An der Universität Hamburg wächst ein Antisemitismus, den man sehen, hören und fühlen kann: Schmierereien, Parolen, Drohungen. Jüdische Studenten ziehen sich zurück, während Universität und Senat um Kontrolle über einen Ort ringen, der längst zum politischen Feld geworden ist...
Doch „dieses Grundvertrauen“ besitzt Mirjam nicht mehr. Sie ist eine von 43.000 Studenten an der Universität Hamburg, sie ist Jüdin – und werde ausgerechnet dort, wo sie die Freiheit der Wissenschaft leben sollte, systematisch beschimpft, bedroht und verdrängt. Eine Situation, die weitere Jüdinnen und Juden an Norddeutschlands größter Hochschule bestätigen. So liegen dieser Zeitung etliche Schilderungen aus den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren vor, festgehalten in Aufzeichnungen und Fotografien. Um die Betroffenen zu schützen, sind ihre Namen geändert und Quellen anonymisiert. „In diesem Klima der Angst denke ich nicht ans Studieren“, betont Mirjam – und fühlt sich von der Universitätsleitung und den politisch Verantwortlichen im Stich gelassen. Der Campus ist für sie nicht neutral, ihr widerfahre ein verbreiteter Antisemitismus...
Auf dem Campus existieren Schmierereien – etwa durchgestrichene Davidsterne, Parolen, die das Existenzrecht Israels infrage stellen, Symbole extremistischer Gruppen, propalästinensische Slogans. „Das Gelände ist voll damit, vor allem innerhalb der Uni-Gebäude“, berichtet Student Jakob – und fügt hinzu: „Man geht auf die Toilette, und da steht an den Fliesen auf Deutsch übersetzt ‚Tod den israelischen Streitkräften‘, zudem mit Herzen verzierte Hamas-Kritzeleien.“ Nicht selten sehe er auf dem Campus Personen mit Palästinenser-Tüchern und -Flaggen...
Studentin Hila fügt hinzu, dass sich „antisemitische und extremistische Gruppen wie BDS Hamburg, Students for Palestine, Thawra und Young Struggle in den Räumen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) treffen, um sich zu organisieren und Material wie Banner herzustellen“. Antisemitische Propaganda und Demonstrationsschilder würden in den AStA-Büros gelagert...
Samuel zufolge gehen die Übergriffe so weit, dass im Internet Gesichter und Namen von jüdischen Studenten kursieren, die daraufhin attackiert werden. Andere bekämen Zettel zugesteckt, auf denen „Free Palestine“, „Free Gaza“ und „Allahu Akbar“ stehe. Nicht zuletzt werde auf Flyern und in sozialen Medien zum Boykott israelischer Universitäten aufgerufen...
Samuel glaubt: „Sie haben keine Gerichte, die sie schützen, keinen Einfluss, keine Lobby.“ Und so befürchtet er, dass jüdische Studenten ihr gewohntes Studentenleben, ihren sorgenfreien Alltag am Campus nicht mehr zurückbekommen. „Deshalb nutzen sie“, sagt Jakob, „jetzt lieber den Hintereingang.“...
9. August 2026 "mena-watch"
UNICEF legt Zahlen vor: Es gibt keine Hungersnot in Gaza
...Während die Debatte über Gaza von dramatischen Hungerszenarien geprägt ist, ergeben aktuelle Messungen nach WHO-Kriterien bei Kindern ein anderes Bild: Die Rate akuter Mangelernährung liegt regional zwischen 0,2 und 0,8 Prozent...
Die mediale Beschwörung einer Hungerkatastrophe ist kein neutraler Lagebericht. Sie bildet den zentralen Pfeiler des Genozidvorwurfs. Um diesen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, bedarf es emotional aufgeladener Symbole...
»Erneut siegen Fakten über Fiktion. Selbst UN-Gremien räumen damit ein, dass das falsche Narrativ gegen Israel in sich zusammenbricht. Israel lässt keine Kinder hungern, sondern bekämpft den Terrorismus der Hamas, während diese Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht. Wer voreilig Beschuldigungen erhob, muss nun für das Verbreiten von Lügen zur Verantwortung gezogen werden.«...
6. August 2026 "WELT-ONLINE"
Reicht zur Klarstellung nicht aus“ – Jüdische Gemeinschaft attackiert Schulze wegen Hallervorden
...Kurz vor der Landtagswahl wächst der Streit um den CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Die Jüdische Gemeinschaft wirft Ministerpräsident Schulze vor, mit dem Auftritt von Hallervorden anti-israelischen Positionen eine Bühne zu geben...
6. August 2026 "Berliner Zeitung"
Berliner Senat versteckte Dossier zu Antisemitismus in queerer Szene – Verantwortlicher nun benannt
...Die Hamas und Anhänger des Palästinensischen Islamischen Jihad richteten am 7. Oktober 2023 das größte Pogrom gegen Juden seit dem Zweiten Weltkrieg an, indem sie in Israel mehr als 1200 Menschen töteten und über 250 kidnappten.
Mit denen also solidarisieren sich Menschen, die sich als „queer“ bezeichnen, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, pansexuell oder asexuell, als Transgender, intergeschlechtlich oder nichtbinär sehen...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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