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| 18. Juni 2026 |
"Handelsblatt.com"
Israel bricht Kontakt zu EU-Außenbeauftragter Kallas ab
...Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte am Donnerstag, er kommuniziere nicht mehr mit Kallas, bis sie ihre Äußerungen zurücknehme.
Kallas soll Berichten zufolge bei einem Besuch in Mexiko Israel mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime verglichen haben. Eine Stellungnahme aus dem Büro der EU-Außenbeauftragten lag zunächst nicht vor. Saar bezog sich auf einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“. Demnach soll Kallas das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen mit der früheren südafrikanischen Politik der Rassentrennung gleichgesetzt haben... |
| 17. Juni 2026 |
"Der Tagesspiegel"
24 Antisemitismus-Vorfälle pro Tag...
8725 antisemitische Vorfälle hat die Informationsstelle 2025 erfasst ...Im vergangenen Jahr wurden 8725 Vorfälle erfasst. Bei zwei Dritteln der Vorfälle hat es demnach einen Israelbezug gegeben.
Beispielhaft für Übergriffe im Alltag nennt RIAS den Fall eines Rabbiners, der in einem Supermarkt in Hessen vor den Augen seiner Kinder gestoßen worden sei. Außerdem sei ihm sein Handy entrissen worden, während er für israelisches Handeln verantwortlich gemacht worden sein soll... Überregional bekannt wurde zudem ein Anschlag am Holocaust-Mahnmal. Im Februar 2025 hatte ein damals 19-jähriger Syrer im Namen des Islamischen Staates einen spanischen Touristen hinterrücks angegriffen und lebensgefährlich verletzt... Mehr als ein Viertel aller antisemitischen Vorfälle ereignet sich online, darunter sind auch Morddrohungen... „Der Jahresbericht von RIAS zeigt, Antisemitismus ist in Deutschland scheinbar ungebremst auf dem Vormarsch“, warnte der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein... |
| 17. Juni 2026 |
"Jüdische Rundschau"
Baden-Württemberg: Der große Bluff der „Null-Toleranz“-Politik gegen Judenhass
... Die Realität sieht anders aus: Die CDU/Grüne-Koalition kooperiert mit Organisationen, die dem BDS-Netzwerk angehören oder ihm offen nahestehen, und der Antisemitismusbeauftragte Michael Blume, dessen beharrliches Schweigen zu den gravierendsten Fällen durch den renommierten Journalisten Benjamin Weinthal wiederholt dokumentiert und belegt wurde, erweist sich als der Bock, den man zum Gärtner gemacht hat. Jüdische Gemeinden im Land fühlen sich von der Politik allein gelassen und mit leeren Versprechungen abgespeist. Was als Vorzeigemodell verkauft wird, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als verschlagener Bluff — inhaltsleere Symbolpolitik statt echter Schutz für jüdisches Leben. (JR)...
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| 17. Juni 2026 |
"Jüdische Rundschau"
Westeuropa auf dem Weg zu einer einzigen großen No-Go-Zone
...Was als vereinzelte Berichte über gefährliche Stadtteile begann, ist — verursacht vor allem durch eine islamische Einwanderungsdynamik voller Rechtsverachtung, Gewaltbereitschaft und grenzenlosem Judenhass — längst zu einer gesamteuropäischen Realität geworden: No-Go-Zones, in denen staatliche Autorität kaum noch gilt, Polizisten angegriffen werden und ein offenes jüdisches Leben ohne demütigendes und entwürdigendes Identitätsmimikri auf den Straßen Europas nicht mehr möglich ist. Ein neuer Bericht der ECR-Fraktion im Europäischen Parlament dokumentiert das erschreckende Ausmaß der Parallelgesellschaften, die sich unter dem Deckmantel einer selbstzerstörerischen Toleranz und eines naiven Multikulturalismus in Europa etabliert haben. Besonders dramatisch ist die Lage in Großbritannien, wo die Islamisierung ganzer Städte inzwischen offen zutage tritt. Europa schaut weg — und bezahlt den Preis mit der Sicherheit seiner Bürger und dem Ende jüdischen Lebens auf seinem Boden...
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| 16. Juni 2026 |
"Forschung-und-Lehre"
Marburger Professorin sieht sich mit Bedrohungen alleingelassen
...Die Marburger Historikerin Professorin Christina Brüning hat erstmals öffentlich über Mordaufrufe gegen sie berichtet. Gegenüber der Hessenschau schilderte sie fortwährende Bedrohungen und Störungen in Seminaren. Der ausführliche Artikel und das Video vom 11. Juni, in dem sie von "Gedanken über Frühpension" spricht, veranschaulichen den psychischen Druck, unter dem die 45-jährige Expertin für Didaktik der Geschichte mit einem Themenschwerpunkt auf Holocaust und Antisemitismus steht...
Brüning berichtete gegenüber der Hessenschau, dass sie seit dem aktuellen Semester nur noch im Homeoffice arbeite, dass Marburg für sie, aber auch für ihr 14-köpfiges Team, "zum Angstort" geworden sei. Teammitglieder hätten ihre Wohnungen gekündigt, ihre Büros gewechselt und Namensschilder entfernt. Brüning und damit verbunden auch ihr Team sähen sich seit Dezember 2025 regelmäßig mit Morddrohungen konfrontiert. Die Historikerin verortet laut Hessenschau die Bedrohung im rechtsextremen Lager, da sie bereits seit 2021 in Universitätsveranstaltungen Störungen, aggressive Zwischenrufe und Schmierereien mit diesem Bezug erlebt hätte. Studierende hätten diese Vorgänge gegenüber dem Nachrichtenportal bestätigt... Unterstützung von Polizei und Hochschule ungenügend Brüning sieht sich auch von der Hochschule "im Stich gelassen". Dazu erklärte ihr Fachbereichsleiter, Geschichtsdekan Professor Eckart Conze, gegenüber der Hessenschau, dass es an der Philipps-Universität Marburg ein Problem mit "rechtsextremen Vorstößen" der Einflussnahme gebe... |
| 15. Juni 2026 |
"Der Tagesspiegel"
Pro-jüdische Bewerber im Nachteil?:
Auswahl von Antisemitismus-Beauftragtem für Berlins Hochschulen wirft Fragen auf ...Ein Antisemitismusbeauftragter für Berlins Hochschulen ist gefunden. Doch es gibt Kritik. Vom Schutz jüdischer Studierender ist keine Rede mehr, dafür geht es um „Erfahrungen von Gruppen palästinensischer Herkunft“...
Für den Posten des neuen Antisemitismus-Beauftragten für die Berliner Hochschulen hat sich die Senatswissenschaftsverwaltung auf einen Bewerber festgelegt. Zugleich wirft das Auswahlverfahren Fragen auf, zudem gibt es Kritik von jüdischen Studierenden. Denn nach Tagesspiegel-Recherchen hielt die Auswahlkommission anderen Bewerbern für das neue Amt des Beauftragten vor, zu sehr auf die jüdische Community und jüdische Studierende fokussiert zu sein – also potenziellen Opfern von Antisemitismus... |
| 14. Juni 2026 |
"Jüdische Rundschau"
Warum jedes Abkommen mit dem Iran ein Fehler ist
...Der Iran verhandelt nicht, um Frieden zu schließen — er verhandelt, um Zeit zu gewinnen. Jedes Abkommen, das der Westen mit Teheran schließt, wird vom Regime als taktische Atempause genutzt: zur Weiterentwicklung des Nuklearprogramms, zur Konsolidierung seiner Terrorstellvertreter und zur Vorbereitung des nächsten Angriffs auf Israel und den Westen. Das Muster ist bekannt — und es wiederholt sich mit erschreckender Regelmäßigkeit. Wer mit dem Iran verhandelt, legitimiert das Regime. Wer das Regime legitimiert, verlängert seinen Terror. Die einzige Antwort auf Teheran ist maximaler Druck — wirtschaftlich, militärisch, politisch — und die vollständige Zerschlagung seiner Nuklearbedrohung...
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| 12. Juni 2026 |
"tachles - das jüdische Wochenmagazin"
Die Idee einer judenfreien Welt
...Geht es den Demonstrierenden um das Wohl der Palästinenserinnen? Gerade die weibliche Form ist interessant, denn wie Frauen in Gaza gelebt haben, wäre schon seit langem ein Thema zur Empörung gewesen.
Geht es darum, die Netanyahu-Regierung zum Rücktritt zu motivieren, die Israelis zum einsichtigen Verlassen des Landes, geht es darum, Juden zu Christen zu machen, oder um die persönliche Betroffenheit? Sehen sich viele in der Rolle des Machtlosen, Unterdrückten, des Opfers? Ist die Aufschrei-Begeisterung Ausdruck der Erschöpfung, einem System geschuldet, das seine Mittelschicht ignorierend alle Nichtmilliardäre auspresst, ihnen die Menschenwürde raubt, die Mehrheiten ratlos mit Wohnungsnot, Krankenkassenprämien, Teuerung und Überarbeitung am Rande liegen lässt? Aber warum demonstrieren die Massen dann nicht wütend gegen den Kapitalismus, ihre Regierungen, gegen Black Rock und Plattform-Milliardäre? Warum kettet sich keiner an die Büros von Swiss Life, an die Krankenkassenchefetagen? Warum sind es die Palästinenser, die man retten will, wenn man doch sich damit meint?... |
| 11. Juni 2026 |
"WELT-ONLINE"
Nuhr entlarvt «Doppelstandards» der Medien
...Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, wirft Medien in Deutschland antisemitische Narrative und Doppelstandards mit Blick auf Israel und das Judentum vor...
«Antisemitismus gefühlt eher die Regel» Nuhr betonte in seiner Dankesrede: «Dass Antisemitismus nicht nur bei Rechtsextremen, sondern auch unter Linken und Kulturschaffenden gefühlt eher die Regel als die Ausnahme ist, das verstört mich.» Ein Großteil derer, die sich als Antifaschisten bezeichneten, seien gar keine. Kein alternativer Text für dieses Bild vorhanden Ressort:Services Suche personalisieren Jetzt WELT bei Google bevorzugt anzeigen lassen «Linker Antisemitismus hat in Deutschland Tradition, es ist nur früher nicht aufgefallen», sagte der 65-Jährige. Und er fügte hinzu: «Der Irrsinn ist heute nicht mehr rechts oder links. Er ist gerecht verteilt.» Er beklagte eine Unfähigkeit, selbst zu denken. «Wir erleben heute wieder, dass Menschen mitlaufen, sich offensichtlich gedankenlos einfügen in eine sich moralisch überlegen fühlende Menge. Und genau da entsteht der Raum, in dem sich das Böse entfaltet.»... |
| 11. Juni 2026 |
"RP ONLINE"
„Parolen wie zukünftige Kindermörder gerufen“ – Antisemitismus-Eklat bei jüdischem Fußballturnier
...Beim Ilan-Fiorentino-Cup spielten Israelis und Iraner gemeinsam Fußball, um ein friedliches Zeichen setzen zu wollen. Begleitet wurde das Turnier von Protesten, bei denen mehrfach antisemitische Äußerungen gefallen sein sollen. Die Jüdische Gemeinde zeigt sich erschüttert...
Beim Ilan-Fiorentino-Cup trafen am vergangenen Sonntag Mannschaften aus Israel, Düsseldorf sowie der iranischen Community aufeinander, um friedlich miteinander Fußball zu spielen – in Gedenken an den israelischen Fußballspieler Ilan Fiorentino, der am 7. Oktober 2023 von den Terroristen der Hamas im Kibbuz Nahal Oz getötet worden war... |
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¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden. ² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt. |
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