Für den Wiederaufbau des vernichteten jüdischen Lebens wird nicht eine zur Schau getragene Schein-Synagoge benötigt, sondern in erster Linie jüdische Kindergärten und Schulen.
 
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25. Januar 2026 "watson"
Unbekannte zerstören jüdische Gräber in Barcelona – Vorwürfe aus Israel
...Unbekannte haben mehrere Gräber auf einem jüdischen Friedhof in Barcelona zerstört. Auf einem von der jüdischen Gemeinde der Stadt zur Verfügung gestellten Foto waren zerbrochene Namensplatten aus Stein und beschädigte Einfassungen mehrerer Grabstellen zu sehen. Niemand bekannte sich zunächst zu der Tat, die am Samstag bemerkt worden sei...
25. Januar 2026 "tachles - das jüdische Wochenmagazin"
Antisemitismus...
...Die Auseinandersetzung begann beim Weltwirtschaftsforum in Davos, wo Rabbi Pinchas Goldschmidt, Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz (ECR), die jüngste Zunahme antisemitischer Vorfälle in Europa erklärte.
Er machte unter anderem die Hamas-geführten Angriffe vom 7. Oktober 2023 sowie weitreichende gesellschaftliche und politische Veränderungen in Europa für diese Entwicklung mitverantwortlich.
Zugleich verband Goldschmidt Diskussionspunkte über Migration, sozialen Zusammenhalt und die Notwendigkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit gemeinsam zu bekämpfen.
Prompt widersprach Rabbi Yehuda Kaploun, seit Dezember 2025 als US-Sondergesandter zur Beobachtung und Bekämpfung von Antisemitismus im Amt bestätigt, öffentlich via X (ehemals Twitter).
Kaploun warf Goldschmidt eine «Fehlinterpretation der Ursachen zeitgenössischer Antisemitismuswellen» vor und betonte stattdessen die Rolle massiver Migration als entscheidenden Faktor für wachsende Spannungen und Bedrohungen für jüdische Gemeinschaften in Europa.
Kaploun lobte in seinem Post zudem ausdrücklich die Haltung der Trump-Regierung in dieser Frage.
Die Debatte weitete sich aus, als Tech-Unternehmer Elon Musk Goldschmidts Analyse öffentlich ablehnte und Kaplouns Position unterstützte.
Er repostete Kaplouns Aussagen mit den Worten: «Genau. Danke, dass Sie es aussprechen.»
Diese Reaktion trug dazu bei, dass die Auseinandersetzung über die jüdischen Gemeinschaftskreise hinaus in internationale politische Diskussionen getragen wurde...
25. Januar 2026 "Hamburger Abendblatt"
Schwere Vorwürfe: Verharmlosung der Hamas an der Uni Hamburg?
... In einem Vortrag nannte ein emeritierter Professor den Hamas-Angriff auf Israel „legal und legitim“. Die Kritik daran hält er für absurd...
Ein jüdischer Verein wirft der Uni jetzt die Verharmlosung der terroristischen Angriffe vor...
25. Januar 2026 "Blick.ch"
Schweizergardist soll Jüdin bespuckt und beleidigt haben
...Ein Schweizergardist soll zwei Israelinnen antisemitisch beleidigt haben. Der Vatikan hält die Ergebnisse einer Untersuchung unter Verschluss...
Schweizergardist soll Jüdin bespuckt und beleidigt haben «Ich warte auf eine Entschuldigung»
Ein Schweizergardist soll zwei Israelinnen antisemitisch beleidigt haben.
Der Vatikan hält die Ergebnisse einer Untersuchung unter Verschluss.
Ein Gardist soll sie und eine israelische Professorin antisemitisch beleidigt haben.
Sicherheitskameras zeichnen keinen Ton auf, Untersuchung bleibt unter Verschluss.
Govrin erwartet eine Entschuldigung vom Vatikan
Die israelische Autorin Michal Govrin (75) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Schweizergarde. «Es ist wie nach einer Vergewaltigung: Am Ende ist das Opfer schuld», schreibt Govrin in einem Aufsatz, der Blick vorliegt.
Govrin wirft einem Schweizergardisten vor, sie und die israelische Professorin Vivian Liska (69) antisemitisch beleidigt zu haben. Der Vorfall ereignete sich am Rande von Feierlichkeiten im Oktober 2025 im Vatikan...
Schweizergardist soll Jüdin bespuckt und beleidigt haben «Ich warte auf eine Entschuldigung»
Ein Gardist soll sie und eine israelische Professorin antisemitisch beleidigt.
Michal Govrin erhob 2025 im Vatikan Antisemitismus-Vorwürfe gegen Schweizergardist Sicherheitskameras zeichnen keinen Ton auf, Untersuchung bleibt unter Verschluss Govrin erwartet eine Entschuldigung vom Vatikan Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler. Mehr erfahren Feedback senden Raphael_Rauch (1).jpg Raphael RauchBundeshausredaktor Die israelische Autorin Michal Govrin (75) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Schweizergarde. «Es ist wie nach einer Vergewaltigung: Am Ende ist das Opfer schuld», schreibt Govrin in einem Aufsatz, der Blick vorliegt. Govrin wirft einem Schweizergardisten vor, sie und die israelische Professorin Vivian Liska (69) antisemitisch beleidigt zu haben. Der Vorfall ereignete sich am Rande von Feierlichkeiten im Oktober 2025 im Vatikan. «Haben Sie ‹juifs› gesagt?» Damals feierte Papst Leo 60 Jahre «Nostra aetate» (lateinisch für «In unserer Zeit»). Vor 60 Jahren stellte die katholische Kirche erstmals klar, dass die Juden nicht für die Kreuzigung Jesu verantwortlich gemacht werden können. Zudem verurteilte die Kirche sämtliche Formen von Antisemitismus und warb für eine jüdisch?katholische Versöhnung. Govrin und Liska nahmen an den Feierlichkeiten in Rom teil. Auf dem Weg in den Vatikan soll ein welscher Gardist das Wort «juifs» (Juden) mit hörbarem Ekel ausgesprochen haben. Liska soll sich daraufhin an den Schweizergardisten gewandt haben: «Haben Sie ‹juifs› gesagt?» Der Gardist soll das bestritten haben: «Das habe ich nicht gesagt.» Daraufhin soll Liska entgegnet haben: «Und jetzt lügen Sie auch noch …! Als Antwort liess der Gardist ein Spuckgeräusch in unsere Richtung fahren. Noch immer schockiert, setzten wir unseren Weg fort. Wir reichten bei dem Vorgesetzten eine Beschwerde ein; er versprach, der Vorfall werde untersucht», schreibt Govrin in ihrem Aufsatz.
Sicherheitskameras zeichnen keinen Ton auf Doch die Vatikan-Mauern schweigen. «Uns wurde mitgeteilt, dass die Sicherheitskameras keinen Ton aufzeichnen. Die Beweislage sei daher begrenzt», beklagt Govrin. «Bis heute wurden die Ergebnisse der Untersuchung nicht veröffentlicht, und wir haben keine offizielle Entschuldigung erhalten.»
Stattdessen machte ein katholisches Onlinemagazin Stimmung gegen die beiden Israelinnen:
Um den neuen Papst Leo auf einen projüdischen Kurs zu trimmen, hätten die beiden den Vorfall inszeniert.
«Das Opfer wird zum Täter»
Die Autorin Michal Govrin sieht hier ein problematisches Muster, das aus Opfern plötzlich Täter macht. «Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie Fakten ihre Glaubwürdigkeit verlieren, heftig bestritten oder durch sprachliche Tricks verdreht werden», schreibt Govrin. «Dies ist ein wohlbekannter Prozess in Vergewaltigungsfällen, in denen das Opfer zum Täter gemacht wird.»...
Schweizergarde mauert
Trotz mehrfacher Nachfragen von Blick schweigt die Schweizergarde eisern. Zunächst stritt sie ab, dass es einen antisemitischen Vorfall gab, und sprach von einer «Bitte um ein Foto». Dabei hatten die beiden Israelinnen gar nicht um ein Foto gebeten, wie sie beteuern. Die Ergebnisse der internen Untersuchung will die Schweizergarde nicht kommunizieren...
20. Januar 2026 "WELT-ONLINE"
Bündnis wirbt für Boykott israelischer Unis – Jüdische Studenten beklagen Einschüchterung
...Ein propalästinensisches Bündnis will am kommenden Wochenende in Berlin eine „Academic Boycott Conference“ veranstalten, um die deutsche Wissenschaft von Zusammenarbeit mit israelischen Partnern abzubringen.
Von Freitag bis Sonntag soll den Organisatoren zufolge ein „vertiefte(s) Verständnis der Rolle von Universitäten im Kapitalismus und Imperialismus“ vermittelt werden, unter anderem durch Podiumsdiskussionen und Workshops.
Ziel der Konferenz ist laut ihrer Website „die umfängliche Aufhebung der institutionellen Zusammenarbeit, solange die Palästinenser:innen unterdrückt sind“.
Organisiert wird die Konferenz vom „Inter Bündnis Berlin“, einer nach eigenen Angaben im Sommer 2025 gegründeten Allianz verschiedener Gruppierungen aus Berlin, die sich gegen deutsche Waffenlieferungen und für einen akademischen Boykott israelischer Institutionen einsetzt.
Zu dem Bündnis gehören unter anderem die Basisorganisation Wedding und der Bezirksverband Neukölln der Linkspartei...
19. Januar 2026 "domradio.de"
Jüdischer Karnevalsverein aus Köln berichtet über Anfeindung
...Eine E-Mail an die "Kölschen Kippa Köpp" erregt Aufsehen und Betroffenheit. "Es ist das bisher Heftigste, was uns passiert ist", sagt der Präsident des jüdischen Karnevalsvereins...
In der laufenden Karnevalssession ist der nach eigenen Angaben weltweit einzige jüdische Karnevalsverein "Kölsche Kippa Köpp" aus Köln antisemitisch angefeindet worden. Er habe eine anonyme E-Mail erhalten, sagte Vereinspräsident Aaron Knappstein am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Aaron Knappstein, Präsident des jüdischen Karnevalsvereins "Kölsche Kippa Köpp"
Aaron Knappstein, Präsident des jüdischen Karnevalsvereins "Kölsche Kippa Köpp" / © Julia Steinbrecht ( KNA )
Demnach wollte die Person dem Präsidenten verbieten, das diesjährige Sessionsmotto "Mer dun et för Kölle" ("Wir tun es für Köln") zu benutzen. Köln sei nicht seine Heimat.
"Menschen wie du, müssten sagen, "Mer dun et för Israel", habe in der Nachricht gestanden. Er solle das sagen, wenn er nach Israel verschwinde...
19. Januar 2026 "idw-online"
Antisemitismus an hessischen Hochschulen
...Hochschulen stehen durch aktuelle Vorfälle vermehrt im medialen und gesellschaftspolitischen Fokus. Eine systematische Erhebung über das Ausmaß sowie Gegenstrategien liegen jedoch bislang nur begrenzt vor...
19. Januar 2026 "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
„Ohrfeige für die Schoa-Überlebenden“
...Die Holocaust-Überlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees, Eva Umlauf, wirft der ARD einen beschämenden Umgang mit dem Film „Führer und Verführer“ des Regisseurs Joachim A. Lang vor. Diesen im linearen Programm am 25. Januar erst zu der späten Sendezeit um 23.35 Uhr bis nachts um zwei zu zeigen, sei eine „Schande“ und ein „Skandal“, heißt es in einem Schreiben Umlaufs an die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl...
An dem Film, schreibt Eva Umlauf, hätten sieben Überlebende der Schoa mitgewirkt. Neben ihr seien dies Leon Weintraub, die im Mai vergangenen Jahres verstorbene Margot Friedländer, Charlotte Knobloch, Eva Szepesi, Ernst Grube und Elly Gotz. Der Film sei „unter großem Beifall“ in Auschwitz, Yad Vashem, dem National Center for Jewish Film in den USA, auf dem Gelände des ehemaligen Ghettos in Warschau und in Synagogen gezeigt worden. Charlotte Knobloch habe den Film als „Meisterwerk“ bezeichnet, Margot Friedländer nannte ihn unverzichtbar. Umso unverständlicher erscheine es ihr, so Eva Umlauf, dass die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl auf die Kritik des historischen Beraters des Films, Thomas Weber, an der Platzierung im Programm nicht eingehe...
18. Januar 2026 "BILD"
In Berlin-Neukölln: Linke wählt Israel-Hasser zum Bürgermeister-Kandidaten
...Die Linkspartei und ihr Antisemitismus-Problem: Am Sonnabend wählte die Linke-Fraktion im Berliner Bezirk Neukölln (307.000 Einwohner) den bekennenden Israel-Hasser Ahmed Abed zum Bürgermeister-Kandidaten für den Bezirk.
Er beschimpfte den Bürgermeister von Neuköllns israelischer Partnerstadt Bat Yam, Tzvika Brot, als „Völkermörder“, trat wiederholt bei judenfeindlichen Demos auf.
Trotzdem wurde Linke-Fraktionschef Ahmed Abed mit 82,1 Prozent zum Bürgermeister-Kandidaten gekürt...
17. Januar 2026 "Der Tagesspiegel"
„Nominierung ist ein Angriff auf jüdisches Leben“
...Die Neuköllner Linke hat mit dem Israel-Gegner Ahmed Abed einen ihrer umstrittensten Vertreter nominiert...
Nominierung des Linken-Politikers Ahmed Abed als Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters. „Mit dieser Entscheidung setzt die Linkspartei erneut auf gesellschaftliche Spaltung und Hass“...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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