„Der Antisemitismus ist die Furcht vor dem Menschsein.“ Sagt nicht später wieder, ihr hättet es nicht gewusst!!!
 
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6. Juni 2018 "Frankfurter Erklärung"
„Erlösung oder Endlösung? – Antisemitismusbeauftragter lenkt bloß vom Thema ab“
...Felix Klein – der neue Judenhaßbeauftragte… Antisemitismus? Nein: Judenhaß!...
5. Juni 2018 "Sputnik Deutschland"
..."Antisemitismusbeauftragter lenkt bloß vom Thema ab“
...Seine ersten Schritte – die Forderung nach Statistikverbesserungen, Angriffe auf die AfD-Haltung und die Aufforderung der muslimischen Verbände zum Kampf gegen den Antisemitismus – sprechen bereits für eine Konzeptlosigkeit und den hoffnungslosen Kurs eines politischen Aktionismus...
Dies hatte direkten Einfluss auf die Haltung des SED-Regimes. Die Juden wurden in verschiedensten Lebensbereichen Diskriminierungen ausgesetzt und durften kein Judentum praktizieren, hatten aber keine öffentlichen antisemitischen Angriffe oder Beleidigungen zu befürchten. Nach der Wende fand eine Verflechtung der alten abendländischen Luther-Wagner-Hitler-Ideologie mit der atheistisch-kommunistischen DDR-Ideologie statt. Die grundsätzliche Ablehnung des Judentums und der Jüdisch-Lebenden ist heute im Ostdeutschland viel stärker spürbar als im Westen...
Gewollt oder ungewollt – das war eine gelungene Provokation. Schon allein die Tatsache, dass eine jüdische Gemeinde als Initiatorin zur Solidarität mit sich selbst aufgerufen hat, zeigt, dass in der Gesellschaft keine große Solidaritätsbereitschaft herrscht. Dies wurde durch die winzige Teilnehmerzahl bestätigt. In Berlin halten sich stets circa fünf Millionen Menschen auf, darunter circa 3,6 Mio. Einwohner. An der Kundgebung „Berlin trägt Kippa“ nahmen etwa 2000 Menschen teil, einschließlich Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, Medienvertretern, Vertretern des sogenannten Zentralrates der Juden, PR-Politiker mit ihren Leibwächtern, dienstverpflichteten Staatsbediensteten, Sicherheitsleuten sowie zufälligen Passanten. Noch deutlichere Ablehnung einer breiten Solidarität hat die nachahmende Ein-Tag-Kippa-Aktion in Potsdam mit insgesamt 200 Teilnehmern gezeigt. Wir werden wohl auch weiterhin unsere Kippot allein tragen müssen. Und wir tun das nicht nur an einem Tag im Jahr, wie die Vertreter des sogenannten Zentralrats der Juden, sondern täglich...
17. Mai 2018 "Israel Nachrichten"
Erlösung oder Endlösung?
...Es war nicht zu erwarten, dass mit der bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschland im Mai 1945 auch der abendländische Luther-Wagner-Hitler-Antisemitismus kapitulieren wird. Und es gab im Nachkriegsdeutschland keinerlei Bestrebungen, den deutschen Staat von dieser Pest zu befreien. Daher ist es auch keine Überraschung, dass wir heute mit dem weit entwickelten staatlichen Antisemitismus konfrontiert sind, der in den letzten Jahren besonders verstärkt und sichtbar auftritt...
Offensichtlich sieht der Antisemitismusbeauftragte keinen Bedarf für sofortige und wirksame Maßnahmen gegen die Vertreibung der Juden. Eine Kampfansage ist von ihm so wenig zu erwarten wie ein Handlungskonzept gegen den rasant wachsenden Antisemitismus...
Sollte es der Bundesregierung tatsächlich um die Erlösung, und nicht schon wieder um die Endlösung gehen, und der Diskriminierung und Vertreibung der Juden aus Deutschland und aus ganz Europa tatsächlich entgegengewirkt werden soll, hat Dr. Klein sehr zeitnah ein umfassendes Handlungskonzept vorzulegen, das grundsätzliche Änderungen in vielen Bereichen des gesellschaftlich-politischen Lebens wie Erziehung, Bildung, Religionsfreiheit, Schutz der Minderheiten, Aufnahmepolitik, Staatspropaganda und Berichterstattung, außenpolitische Beziehungen zum Staat Israel und zu terroristischen Staaten und Gruppierungen usw. vorsieht. Für einen Antisemitismusbeauftragen der deutschen Regierung wäre es undenkbar, ein solches Konzept vorzulegen...
11. April 2018 "Friedliche Lösungen"
In Deutschland kann kein jüdisches Leben wieder entstehen
...Viele von ihnen, insbesondere große Familien mit Kindern, müssen heute zunehmend über Auswanderung nachdenken...
26. März 2018 "Israel Nachrichten"
Wenn Antisemitismus ein Teil der Staatspolitik wird
...Alltagsantisemitismus
Der in allen Schichten der deutschen Gesellschaft vorhandene Alltagsantisemitismus ist sicherlich keine Neuerscheinung. Alltagsantisemitismus erleben Juden bereits seit über 3300 Jahren. Es wird ihn auch weiter geben...
Warnungen nicht wahrgenommen
Einer der bekanntesten Vertreter des deutschen Judentums, Leo Baeck, der den Holocaust überlebt hat, hat im Dezember 1945 gesagt:
„Für uns Juden aus Deutschland ist eine Geschichtsepoche zu Ende gegangen. Eine solche geht zu Ende, wenn immer eine Hoffnung, ein Glauben, eine Zuversicht endgültig zu Grabe getragen werden muss. Unser Glaube war es, dass deutscher und jüdischer Geist auf deutschem Boden sich treffen und durch ihre Vermählung zum Segen werden könnten. Dies war eine Illusion – die Epoche der Juden in Deutschland ist ein für alle Mal vorbei.“ ...
Nützliche Juden auf Abruf...
25. März 2018 "fokus.de"
In Deutschland kann kein jüdisches Leben wieder entstehen – Shimon Nebrat
...Denn die Bundesrepublik wird immer antisemitischer. Ein Gastbeitrag von Shimon Nebrat von der Gesetzestreuen Jüdischen Landesgemeinde Brandenburg...
24. März 2018 "noack-finsterwalde"
In Deutschland kann kein jüdisches Leben wieder entstehen!
Das Tabu ist der staatliche Antisemitismus
Über staatlichen Antisemitismus darf man in diesem Nachkriegsdeutschland nicht reden. Den habe es nur im nationalsozialistischen Deutschland bis zum Mai 1945 gegeben. Heute wird das öffentliche Verständnis vermittelt: Solange keine Konzentrationslager und keine Gaskammern mehr für Juden errichtet und keine Gesetze gegen Juden erlassen werden, gibt es hier auch keinen staatlichen Antisemitismus. Es ist aber nicht zu übersehen, dass viele deutsche Medien gegenwärtig den wachsenden Antisemitismus in allen Schichten der Gesellschaft zwar einstimmig beklagen und die zahlreichen antisemitischen Angriffe und sich kontinuierlich häufenden kriminellen Taten gegen Juden immer wieder aufzählen, jedoch nicht über die Rolle und die Verantwortung des Staates für diese Entwicklung reden wollen...
23. März 2018 "Sputnik Deutschland"
In Deutschland kann kein jüdisches Leben wieder entstehen – Shimon Nebrat
...Der deutsche Staat ermöglicht Antisemiten, zur Tat zu schreiten
In den letzten Jahren kann man in Bezug auf den deutlich merklicher gewordenen Antisemitismus in Deutschland und in Europa öfter hören: „Der alte Geist kommt wieder auf“. Und anscheinend ist dieser Geist nie untergegangen...
Jede Regierung hat alle nötigen Mittel zur Hand
Antisemitismus stellt für Juden und für die ganze Gesellschaft erst dann eine ernsthafte Gefahr dar, wenn er Teil der Staatspolitik ist. Daher ist jetzt die Angst bei vielen Juden in Deutschland groß, denn sie könnten klar erkennen, dass die Assimilations- und Vertreibungspolitik, die alle europäischen Juden bereits seit Jahren erleben, jetzt auch von der deutschen Politik und von den Machthabenden aktiv betrieben wird...
Das Tabu ist der staatliche Antisemitismus
Es ist aber nicht zu übersehen, dass viele deutsche Medien gegenwärtig den wachsenden Antisemitismus in allen Schichten der Gesellschaft zwar einstimmig beklagen und die zahlreichen antisemitischen Angriffe und sich kontinuierlich häufenden kriminellen Taten gegen Juden immer wieder aufzählen, jedoch nicht über die Rolle und die Verantwortung des Staates für diese Entwicklung reden wollen...
Das Ziel: dieses Land frei vom Judentum zu machen
Dass Juden in Deutschland heute wieder in Gefahr sind, ihre Zugehörigkeit zum Judentum verstecken müssen und sich zur Ausreise gezwungen sehen, zeigt, dass sich der staatliche Antisemitismus in Deutschland vollständig erholt hat und in seinem neuen, ausgeklügelten und demokratieangepassten Gewand das Ziel verfolgt: dieses Land frei vom Judentum zu machen.
Im Alltag wird ein staatlich zugebilligter und mitunter staatlich geführter Vertreibungs- und Assimilationszwang auf Juden ausgeübt...
Jeder deutsche Politiker betont immer wieder, wie wichtig für ihn das Existenzrecht des Staates Israel ist und suggeriert damit, dass die Frage nach diesem Existenzrecht sehr wohl legitim sei – über das Existenzrecht eines antisemitischen Deutschlands im Hinblick auf die ernstzunehmende Rückfallgefahr wollen die Politiker nicht reden....
Antisemitismus-Beauftragte des Bundes: Eine lächerliche politische Show
Anstatt längst überfällige Gesetze zu verabschieden, die es ermöglichen würden, die in der BRD antisemitisch handelnden Staatsbediensteten, Vereinigungen, Stiftungen, Religionsgemeinschaften, staatlichen und privaten Institutionen, Unternehmen sowie Privatpersonen für ihre antisemitischen Handlungen strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen, schafft die Politik eine weitere machtlose Bundesbehörde...
Brandenburg gegen Gleichbehandlung von Juden und Christen
Demnach hat der erste brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) für „die lieben jüdischen Zuwanderer“ im Jahr 1993 als Begrüßungsgeschenk eine Trauerhalle auf dem jüdischen Friedhof in Potsdam renovieren lassen. Dort sollte aus seiner Sicht das jüdische Leben beginnen. Die Errichtung einer für das jüdische Leben notwendigen jüdischen Schule und eines jüdischen Kindergartens hat die Landesregierung jedoch abgelehnt....
Die meisten jüdischen Familien wandern wieder aus
Von den 8500 aufgenommenen jüdischen Zuwanderern sind noch etwa 1300 verblieben. Wurden die Verantwortlichen für das diskriminierende Landesgesetz gegen Juden und für die Vertreibung der eingewanderten jüdischen Familien bestraft? Ganz in Gegenteil! Der zuständige Justiziar ist für seine hervorragenden diskriminierenden antisemitischen Handlungen zum Kirchenreferatsleiter des Kultusministeriums befördert worden. Und die für das verfassungswidrige Landesgesetz verantwortliche Landeskultusministerin wurde zur Bundesministerin für Bildung und Forschung befördert...
Bund und Länder fördern militaristischen Hohenzollerntempel
In dieser Kirche wurde Hitler zum Reichskanzler getauft. Holocaustmuseen in der ganzen Welt zeigen Bilder von Hitler und Hindenburg vor der Garnisonkirche, die die Menschheit an den „Tag von Potsdam“ erinnert. International wird die Garnisonkirche oft als Geburtsstätte des Dritten Reiches angesehen. Warum setzt sich die Politik für den Wiederaufbau dieser – selbst in der evangelischen Kirche stark umstrittenen – Kirche ein? Eine richtige Antwort des Landes Brandenburg an Hitler und Goebbels und ihre heutigen Anhänger, von denen es leider immer noch zu viele in diesem Land gibt, wäre gewesen, an dieser Stelle einen jüdischen Kindergarten oder eine jüdische Schule aufzubauen!...
Zentralrat der Juden: für politische Zwecke der Regierung missbraucht?
Man nennt sie auch Juden auf Abruf. Sie soll bei bestimmten politischen Veranstaltungen der Machthabenden erscheinen und die deutsche Regierung für ihre große Liebe zu den Juden loben und auszeichnen...
In vielen französischen Städten haben die dort ansässigen Juden aus eigenen Mitteln eine vollständige jüdische Infrastruktur aufgebaut und jahrelang gepflegt. Nun erhalten die Juden in Frankreich keinen wirksamen Schutz vom Staat gegen antisemitische Handlungen und müssten deswegen das Land verlassen.
Die Juden in Deutschland erwartet dasselbe Schicksal.
1. Februar 2018 "Die Zeit"
Wie antisemitisch ist Deutschland?
...Shimon Nebrat, 60, Geschäftsführer der Gesetzestreuen Jüdischen Landesgemeinde Brandenburg:
Ich richte mein Leben nach den Gesetzen der Thora aus, und dazu gehört, dass ich die Kippa trage. Damit muss man sich in Deutschland verstecken, sonst wird es gefährlich. Über die Kippa ziehe ich immer eine Mütze, und manche Orte meide ich ganz. Wenn ich irgendwo Gruppen herumstehen sehe, die rechts aussehen oder arabisch, dann wechsle ich die Straßenseite. In meiner Gemeinde machen das alle so – und dazu rate ich ihnen auch...
Ich bin in den neunziger Jahren aus Russland nach Deutschland gekommen. Kohls Regierung versprach uns, in Deutschland werde das Judentum wieder aufblühen. Doch wir mussten feststellen: Juden, die nicht nach den religiösen Gesetzen leben und nicht auffallen, die toleriert man noch. Aber echtes jüdisches Leben, gesetzestreu, koscher, äußerlich bemerkbar, in einer festen Gemeinschaft? Das will man hier nicht haben. Und so sind die Zahlen kein Wunder: In den neunziger Jahren waren wir in Brandenburg mehr als 800 praktizierende Juden. Heute sind wir nur noch 260. Und jeder einzelne denkt darüber nach, auszuwandern...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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