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8. Juni 2022 "Berliner Zeitung"
Antisemitismus:
Jüdischer Verbandschef sieht Judenhass in Mitte der Gesellschaft
...Viele Menschen dächten sich heute nichts dabei, judenfeindliche, rassistische oder fremdenfeindliche Positionen zu äußern, sagte Fürst im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Wenn Sie diese Menschen darauf ansprechen, halten die das für völlig normal.“ Dies sei vor rund 40 Jahren in Deutschland noch anders gewesen. Judenhass sei damals nicht im gleichen Maße öffentlich geäußert worden wie heute...
8. Juni 2022 "evangelisch.de"
Stiftung: Ukraine-Krieg befeuert Antisemitismus in Deutschland
..."Der Anlass ist Antisemiten egal...
...Die Berliner Amadeu Antonio Stiftung beobachtet mit dem Ukraine-Krieg eine Zunahme antisemitischer Verschwörungsmythen in Deutschland...
Die verschiedenen Reaktionen auf den Ukraine-Krieg zeigten, wie austauschbar Antisemitismus in Deutschland nach wie vor sei. "Der Anlass ist Antisemiten egal, deshalb nutzen sie Impfkampagnen, Nato oder Ukraine-Krieg gleichermaßen für ihre Ideologie", sagte Lelle. Ein verbindendes Element sei die Überzeugung einer hinter allen stehenden finsteren Elite...
8. Juni 2022 "bell tower"
Lagebild Antisemitismus 2022
Antisemitismus und Ukraine-Krieg
...Die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlicht am 8. Juni 2022 ein neues Lagebild Antisemitismus: Im Fokus steht die antisemitische Rezeption des Ukraine-Kriegs, Rettungsaktionen um Shoah-Überlebende aus der Ukraine zu holen sowie die zeitgleich stattfindende Verherrlichung des Terrors gegen israelische Zivilist:innen...
Im Krieg gegen die Ukraine werden die Gräuel des Nationalsozialismus relativiert...
NS-Relativierung: Hitler-Putin-Vergleiche
In deutschen Kontexten wurde dies insbesondere in der Gleichsetzung und den Vergleichen zwischen Adolf Hitler und Wladimir Putin bzw. dem Angriffskrieg gegen die Ukraine und dem NS-Vernichtungskrieg deutlich. Der Spiegel schrieb über „erstaunliche Parallelen zwischen damals und heute“. Die ZEIT titelte „Was Putin mit Hitler verbindet”, Die Rheinpfalz titelte sogar „Putin ist ein zweiter Hitler“. Auch auf Demonstrationen in Deutschland fand dieses Narrativ Verbreitung, ein Schild auf einer Demonstration am Rosenmontag in Köln etwa zeigte Putin als Hitlerkarikatur. Eine den gleichen Zusammenhang herstellende Karikatur war auch vor der Botschaft der russischen Föderation in Berlin zu sehen. Auch die Formel „Putin = Hitler“ war wiederholt auf Protestschildern zu sehen...
Auch werden die Zerstörungen in der Ukraine mit den Zerstörungen im Nationalsozialismus gleichgesetzt.
Ein drastisches Beispiel lieferte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj selbst in seiner Rede im israelischen Parlament:
„Hört darauf, was jetzt in Moskau gesagt wird: "Endlösung", aber jetzt bereits in Bezug auf die ukrainische Frage.“ Die Formulierung suggeriert eine Gleichsetzung mit der Shoah.
Der Vergleich zur Shoah wurde u.a. von der israelischen Shoah-Gedenkstätte Yad Vashem kritisiert...
7. Juni 2022 "Deutschlandfunk"
RIAS: Polizei und Justiz stufen offenkundigen Antisemitismus oft nicht so ein – kaum noch Vertrauen in Behörden
...Das beklagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS), Steinitz, in Erfurt. Um Antisemitismus erfolgreich zu bekämpfen, müsse er auch benannt werden...
Viele Juden in Deutschland hätten inzwischen das Vertrauen in die Strafverfolgungsbehörden verloren und würden deshalb antisemitische Übergriffe gar nicht mehr anzeigen...
Die Thüringer RIAS-Stelle wird von der Amadeu Antonio Stiftung getragen und ist in Jena angesiedelt. Im vergangenen Jahr registrierte sie nach eigenen Angaben insgesamt 212 antisemitische Übergriffe und Äußerungen...
6. Juni 2022 "mena-watch"
Gaza: UNO-Schulen lehren Kinder das "Recht auf Rückkehr mit Waffengewalt"
...über den deutschen und europäischen Unwillen, sich mit der militärischen Ausbildung in UNRWA-Schulen auseinanderzusetzen...
Am 14. März 2022 sandte er eine E-Mail an Oliver Owcza, den Leiter der deutschen Vertretung in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Darin schrieb er:
»Eure Exzellenz, das Bedein Center for Near East Policy Research hat das Vorhandensein massiver Waffen in UNRWA-Einrichtungen festgestellt. Das zeigen mehrere Dokumentarfilme, die das Bedein Center allein im letzten Jahr produziert hat...
Das Bedein Center stellt Ihnen als Diplomat einer UNRWA-Gebernation eine Frage. Werden Sie als UNRWA-Gebernation die UNRWA bitten, eine Inspektion aller Einrichtungen durchzuführen, um tödliche Waffen zu entfernen?"...
David Bedein erhielt keine Antwort.
Daraufhin stellte ich dieselbe Frage der Pressestelle des Auswärtigen Amts.
Aus dem Auswärtigen Amt heißt es:
»Der von Ihnen genannte Vorfall, den Sie einer UNRWA-Einrichtung zuordnen, ist dem Auswärtigen Amt nicht bekannt. Deutschland steht in permanentem Austausch mit UNRWA."...
5. Juni 2022 "mena-watch"
Erziehung zum Hass (Teil 3): Kein Frieden, keine Koexistenz
...In den seit 2016 neu aufgelegten palästinensischen Schulbüchern sind Hinweise auf den Friedensprozess und auf anzustrebende Koexistenz verschwunden...
Seit mehr als zwanzig Jahren werden Schüler im Einflussbereich der PA mithilfe von Schulbüchern unterrichtet, die von der PA auf der Basis ihrer eigenen Lehrpläne erstellt werden. Im Laufe der Jahre wurden diese Schulbücher zum Teil umfangreich überarbeitet, doch das leider nicht zum Besseren. Wie sich insbesondere anhand der Darstellung des Friedensprozesses mit Israel zeigt, hat seit dem Jahr 2016 vielmehr eine deutliche Verschlimmerung der dargebotenen Inhalte stattgefunden...
4. Juni 2022 "Focus"
Vom importierten Antisemitismus und einem OB, der sich verbunkert
...Deutschland hat ein Antisemitismusproblem – gerade im arabischen Teil der Bevölkerung. Dagegen hilft auch kein Antisemitismusbeauftragter...
4. Juni 2022 "Leipziger Internet Zeitung"
Der schwierige Wagner: Warum sich Leipzig schwertut mit dem eklatanten Antisemitismus des Richard W.
...Diese Diskussion wird der „Sohn der Stadt Leipzig“ Richard Wagner nicht mehr los. Sie flammte zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2013 auf. Und der Leipziger Stadtrat Thomas Kumbernuß (Die PARTEI) bringt sie in Zusammenhang mit dem Festival „Wagner 22“ wieder auf die Tagesordnung.
Denn wie geht man um mit einem Komponisten, der sich derart antisemitisch exponiert hat?
Kann man diese schäbige menschliche Seite ausblenden, wenn man Wagner auf der Leipziger Opernbühne inszeniert? Gehört sie ins Rahmenprogramm so eines Festivals?
Aus der Sicht von Thomas Kumbernuß ganz selbstverständlich...
1. Juni 2022 "Berliner Zeitung"
Michael Wolffsohn: „Das Ende des jüdischen Volkes ist absehbar“
...das seien die Fakten, sagt er im Gespräch immer wieder. Auch wenn sie einem nicht gefielen....
Ich nehme auch den Kampfbegriff auf, dass die Juden eine Rasse wären. Das spielte in dunkeldeutschen Zeiten eine große Rolle. Zudem räume ich mit diversen Legenden auf. Etwa mit der, dass das Schicksal der Juden in der islamischen Welt so viel besser gewesen sei als in der christlich-abendländischen. Es war besser, aber schlecht genug und meistens sehr ähnlich...
Seit dem Jahr 2000 sind etwa 20 Prozent der französischen Juden nach Israel ausgewandert. Eine alarmierende Zahl. Und wenn man sich die gesellschaftliche Entwicklung und die daraus resultierende physische Gefährdung von Juden in Deutschland und Großbritannien anschaut, wird diese Entwicklung weitergehen...
29. Mai 2022 "mena-watch"
Erziehung zum Hass (Teil 2):
Israel wird zugleich geleugnet und dämonisiert
...In palästinensischen Schulbüchern wird Israels Existenz geleugnet und das Land samt allen jüdischen Städten buchstäblich von der Landkarte gelöscht.
Ist dies ein elementarer Bestandteil des palästinensischen Selbstverständnisses?
Wir haben insgesamt 128 Schulbücher untersucht, die zwischen 2018 und 2020 von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) herausgebracht wurden. Darüber hinaus haben wir neban anderen die Studien des israelischen »Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education« (IMPACT-se) analysiert, das palästinensische Schulbücher seit Jahren untersucht.
Die Antwort auf die oben gestellte Frage lautet: Israel existiert in den palästinensischen Schulbüchern nicht.

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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