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5. Februar 2023 "kath.ch"
Hakenkreuze bei Tamedia...
...Der ehemalige Chefredaktor von «Das Magazin», Finn Canonica, soll Texte zum Teil mit Hakenkreuz-Symbolen redigiert haben: «Verwendete ich ein deutsches, in der Schweiz unübliches Wort wie ‘Kekse’ statt ‘Guetzli’, zeichnete er mir Hakenkreuze an den Rand meiner Manuskripte», kritisiert die Journalistin Anuschka Roshani. Berlin ist alarmiert...
Dass die beschriebene Verwendung von nationalsozialistischen Symbolen einhergeht mit Berichten über extrem frauenfeindliches Verhalten, verwundert indes nicht. Denn dies zeigt die gegenseitige Verbundenheit von antisemitischen mit sexistischen Weltbildern...
4. Februar 2023 "RP ONLINE"
Antisemitismus in der Kulturszene Der Streit Claudia Roths mit dem Zentralrat der Juden
...Kritiker werfen Kulturstaatsministerin Claudia Roth vor, den Kampf gegen den Antisemitismus herabzustufen. Vor allem wenn es um jenen von Künstlern aus muslimischen Ländern geht...
Es geht um nichts Geringeres als den Vorwurf, ausgerechnet die Politikerin, die das Gewissen der Grünen-Partei bildet, nehme den Kampf gegen den Antisemitismus nicht allzu ernst. Vor allem dann, wenn es um antijüdische Vorurteile in der Kunstszene oder um Gruppen geht, die gegen Israel hetzen...
Die Bundesbeauftragte für Kultur hatte vor Kurzem das Doppelreferat Kulturelle Bildung und Antisemitismus-Prävention in ein einfaches Referat umgewandelt...
Besetzt wird die Aufgabe mit einer Referentin, nicht mehr wie bisher mit einem Referatsleiter. Gleichzeitig verliert der bisherige Referatsleiter Hagen Philipp Wolf, der frühere Sprecher der Roth-Vorgängerin Monika Grütters (CDU), seinen Posten...
Beim Zentralrat der Juden in Deutschland war man über diese Umgruppierung und Personalie nicht allzu glücklich. Sie gilt als Abschwächung der Aufgabe. Zudem galt Wolf als kompetenter Beamter in Sachen Antisemitismus und als aktiver Kämpfer gegen Judenhass...
4. Februar 2023 "B.Z. News aus Berlin"
Wieder Judenhass! Israelischer Bar-Besitzer bedroht und beleidigt
...Gegen 17.40 Uhr wurde die Polizei am Donnerstag zu der Bar „Morgen wird besser“ an der Hagenstraße gerufen. Eine Angestellte (32) hatte an einem Schaukasten vor dem Lokal einen Zettel entdeckt, in dem israelische Betreiber (49) beleidigt und bedroht wurde – in hebräischer Sprache. Die Beamten entfernten das Schriftstück und brachten es zur Begutachtung in die Kriminaltechnik...
Bis zum August 2020 befand sich das Lokal an der Fanningerstraße. Damals brannte es in den frühen Morgenstunden völlig aus. Die Polizei ermittelte wegen schwerer Brandstiftung. Dass damals keine Menschen zu Schaden kamen, gleicht einem Wunder – über den Geschäftsräumen befanden sich Wohnungen...
Im Jahr zuvor waren Unbekannte in das Lokal eingebrochen und hatten Getränke über die Einrichtung verschüttet und die Kasse erbeutet. Drohanrufe waren keine Seltenheit, Skinheads hatten in dem Lokal erst gegessen, anschließend herumgepöbelt...
1. Februar 2023 "rnd"
AfD will das Schächten verbieten...
...„Den Antrag der AfD-Bundestagsfraktion, das rituelle Schächten in Deutschland zu verbieten, ist ein fundamentaler Angriff auf das jüdische Leben in Deutschland“...
„Wenn Jüdinnen und Juden in ihrer religiösen Praxis eingeschränkt werden sollen, stellt das einen Eingriff in die Religionsfreiheit dar. Das letzte Mal, dass Schächten in Deutschland verboten wurde, war durch die nationalsozialistische Gesetzgebung im April 1933.“
Dabei seien die jüdischen Speisegesetze, zu denen koscheres Fleisch untrennbar gehöre, nicht nur ein religiöses Gebot, sondern Teil der jüdischen Identität...
1. Februar 2023 "evangelisch.de"
Die Behörde von Kulturstaatsministerin Roth plant Umstrukturierungen im Kampf gegen Antisemitismus.
Vertreter des Judentums reagieren irritiert.
...sagte der Sprecher, das Thema Antisemitismus-Prävention werde wie bisher weiter Teil eines Referats sein. Es werde "keinerlei Auflösung" geben.
Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor im Zusammenhang mit der geplanten Umstrukturierung über eine angebliche "Auflösung des hausinternen Referats für Extremismus- und Antisemitismus-Prävention" berichtet.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland teilte auf Anfrage mit, er sei nicht über die geplante Umstrukturierung informiert worden.
Der jüdische Verein "Werteinitiative" kritisierte die geplante Veränderung der Zuständigkeiten.
Mit der organisatorischen Neuordnung sinke die Bedeutung des Kampfes gegen Antisemitismus, erklärte der Vorsitzende der "Werteinitiative", Elio Adler. Er werde zu einer "Unterkategorie im Bereich der Erinnerungskultur"...
1. Februar 2023 "B.Z. News aus Berlin"
Aufregung um Grünen-Politikerin Claudia Roth sägt Kämpfer gegen Judenhass ab
...Für Claudia Roth (67, Grüne) ist Antisemitismus ab jetzt offenbar Geschichte.
Seit Monaten steht die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien wegen ihres Umgangs mit Judenhass in der Kritik.
Denn: Sie ignorierte alle Warnungen, dass antisemitischen Kunstwerke auf der Documenta-Kunstschau ausgestellt werden – bis es zu spät war.
Folge: Zwischen Roth und der jüdischen Gemeinde kriselt es...
31. Januar 2023 "tachles - das jüdische Wochenmagazin"
Polizei verhaftete zwei jüdische Aktivisten
...Die israelische Polizei verhaftete zwei jüdische Aktivisten, weil sie die israelische Flagge auf dem Jerusalemer Tempelberg haben wehen lassen und die israelische Nationalhymne gesungen haben.
Die Festgenommenen waren Mitglieder der Bewegung «Israel auf immer» (Israel is Forever), einer Organisation für Juden französischen Ursprungs.
Nili Naouri, einer der Verhafteten, sagte: «Wir sind bereits vor fünf Stunden verhaftet worden, weil wir die Hatikwa gesungen haben und die Israel-Flagge haben wehen lassen.
...Naouri fügte hinzu: «Eines muss ganz klar sein: Wir haben das Recht, die Fahne wehen zu lassen und die israelische Nationalhymne auf dem Tempelberg zu singen.
Wir werden fortfahren, uns so zu vehalten wie die Eigentümer auf dem heiligsten Platz für das jüdische Volk»...
31. Januar 2023 "DP-Deutscherpresseindex"
Holocaust-Gedenktag:
Kränze wurde von Unbekannten beschädigt
...Am Abend des Holocaust-Gedenktages am Freitag, 27. Januar 2023, haben Unbekannte die an der „Wand der Namen“ auf dem Außengelände der Gedenkstätte Ahlem niedergelegten Kränze mutwillig beschädigt bzw. zerstört.
Auch am Ort des ehemaligen KZ Ahlem wurden die dort abgelegten Kränze beschädigt...
29. Januar 2023 "Jüdische Rundschau"
Israel
Zwei weitere Angriffsversuche
...Nach zwei Terrorangriffen in Jerusalem binnen 24 Stunden hat ein weiterer palästinensischer Terrorist versucht, Israelis zu töten. Der Mann habe am Samstagabend in einem Restaurant in Almog in der Nähe der Stadt Jericho im Westjordanland einen Schuss abgegeben, wie Israels Armee mitteilte...
Anschließend sei er davongerannt...
Aufnahmen einer Überwachungskamera sollen zeigen, dass der Angreifer mit einem Sturmgewehr bewaffnet gewesen sei, berichteten israelische Medien. Demnach habe es aber Probleme mit seiner Waffe gegeben, was wohl weitere Schüsse und Opfer verhindert hat...
29. Januar 2023 "mena-watch"
Kritikresistent: Das Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin
...Koscher-Siegel durch israelfeindliche Juden
...So fand sich dann auch eine kleine Gruppe am Rand der Veranstaltung mit eigenem Banner und eigenen Plakaten ein, deren israelfeindliche Inhalte nicht offenkundig, aber für Informierte zu entziffern waren. Explizitere Plakate blieben hingegen im Rucksack.
Koscher-Siegel durch israelfeindliche Juden
Um von dieser Gruppe einkalkulierte Schlagzeilen zu vermeiden, durfte sie vonseiten der Organisatoren unter der Bedingung des Verzichts auf Parolen und Plakate, die dem Bündniskonsens widersprechen, an der Gedenkveranstaltung teilnehmen. Die bewusst provokante, aber aus Pietät angesichts der Gedenkveranstaltung doch zurückhaltende Aktion verlief denn auch fast im Sand.
Neben einem Statement im Nachgang, in dem die Störer sich als unschuldige Opfer von »Antideutschen« inszenierten, durften zwei ihrer Vertreter immerhin noch in einem tendenziösen ZEIT-online-Beitrag in gespielter Naivität breit ihre verzerrende Sichtweise der Geschehnisse breit darlegen, ohne dass dem organisierenden Bündnis die Möglichkeit einer Gegendarstellung geboten worden wäre.
Wer sich mit der Israelboykott-Bewegung BDS und der israelfeindlichen Palästina-Solidaritäts-Bewegung in Berlin beschäftigt, weiß, dass sie einige sehr aktive jüdische Verteidiger hat. Diese Akteure, u. a. im Jewish Bund zusammengeschlossen, haben eine weitreichende Social-Media-Aktivität und zustimmendes Echo in der linksliberalen Presse...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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