Regierungskritik – eigentlich die Königsdisziplin freier Medien – ist zu einer riskanten journalistischen Disziplin geworden.
 
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20. April 2021 "br24"
"Wir erleben eine sehr, sehr harte Normalisierung von Antisemitismus, der auch zu Gewalt führt"
...das ein Team von RIAS-Bayern geschrieben, das ist die Recherche und Informationsstelle Antisemitismus in Bayern, die sich wirklich sehr ausführlich mit den zahlreichen und sehr unterschiedlichen antisemitischen Narrativen der Coronaleugner*innen-Bewegung auseinandersetzen. Was da drin deutlich wird, ist eine sehr, sehr harte Normalisierung der Schoah-Leugnung, von sekundärem Antisemitismus, der auch zu Gewalt führt. Wir alle wissen ja, dass bei dem Attentat auf die Synagoge in Halle beinah fünfzig Menschen, die in der Synagoge gebetet haben, gestorben wären. Und dass zwei Passant*innen tatsächlich ermordet wurden...
19. April 2021 "Die Zeit"
Antisemitismus:
Rund tausend antisemitische Vorfälle in Berlin im Jahr 2020
...n der Hauptstadt kommt es im Schnitt pro Tag zu drei antisemitischen Vorfällen. Viele davon stehen im Zusammenhang mit der Pandemie, meldet eine Informationsstelle...
rund 13 Prozent mehr Antisemitismusvorfälle als noch im Vorjahr 2019. In knapp 800 Fällen habe es sich um verletzendes Verhalten gehandelt, worunter die Stelle sämtliche antisemitischen Äußerungen gegenüber jüdischen oder israelischen Personen oder Institutionen erfasst. Diese sind nicht immer strafbar. Als verletzendes Verhalten wertet Rias auch antisemitische Beschädigungen oder das Beschmieren nicht jüdischen Eigentums...
19. April 2021 "Der Tagesspiegel"
Berliner Schulleitung demonstrierte für Holocaustleugnerin Haverbeck
...mit der Schule am östlichen Berliner Stadtrand eine abgeschottete, rechtsesoterische und völkische Zone etabliert werden sollte. Eine Zone, in der mit harter Hand geführt wurde und Kritiker herausgedrängt wurden. Der Verfassungsschutz in Berlin und Brandenburg ging nach Tagesspiegel-Recherchen auch Hinweisen nach, dass ein zur Schule gehörender Dreiseithof im Grünheider Ortsteil Kagel, wenige Kilometer hinter der südöstlichen Stadtgrenze in Brandenburg, für Treffen der rechten Szene genutzt worden sein könnte...
Schulintern soll sogar die Rede davon gewesen sein, den sogenannten Elsengrundhof in Kagel für eine "Rückzugs-, Wehr- und Bildungsgemeinschaft für Gleichgesinnte" herzurichten...
Bekannt waren bislang enge Verbindungen der früheren Schulleiterin und des Geschäftsführers – die beiden sind ein Paar – zu dem bekannten Rechtsextremisten und Holocaustleugner Bernhard Schaub. Seine Kinder waren zeitweise an der Schule, er gab für die Elsengrund-Lehrer 2018 ein Seminar, soll bei einem Volkstanzfest der Schule auf dem Gehöft in Kagel zu Gast gewesen sein...
16. April 2021 "Junge Freiheit"
Orthodoxe Jüdin getötet
Täter schuldunfähig:
Unmut unter französischen Juden wächst
...Das Land steht immer wieder im Fokus, wenn Gewalt gegen Juden von moslemischer Seite ausgeht.
2017 wurde die 65 Jahre alte orthodoxe Jüdin Sarah Halimi von ihrem moslemischen und aus Mali stammenden Nachbarn Kobili Traore zuerst brutal mißhandelt und dann aus dem Fenster ihrer Pariser Wohnung geworfen, während er „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“) rief und Koranverse zitierte. Die Seniorin starb an den schweren Verletzungen...
die französische Staatsanwaltschaft schrieb in ihrer Klageschrift nichts von einem antisemitischen Haßverbrechen und stellte den Mord als Folge einer durch Drogen ausgelösten psychischen Störung dar...
Dabei soll der Täter vor Gericht ausgesagt haben, nicht aus antisemitischen Motiven heraus gehandelt zu haben. Jedoch hätten der Anblick jüdischer Ritualgegenstände Halluzinationen bei ihm ausgelöst und seinen mentalen Zustand verschlechtert...
Die Familie Halimis hatte gegen das Urteil Einspruch eingelegt. Am Mmittwoch nun lehnte der französische Kassationshof diesen jedoch ab und bestätigte die Urteile der unteren Instanzen, die besagen, daß Traore kein Prozeß gemacht wird...
Die Ermordung Halimis ist nicht der erste antisemitische motivierte Fall mit tödlichem Ausgang. Am 19. März 2012 erschießt ein Islamist den Rabbiner Jonatan Sandler, seine beiden Söhne, sowie die die Tochter des Schulleiters des jüdisch-orthodoxen Colleges in Toulouse...
14. April 2021 "Stuttgarter Zeitung"
Hakenkreuze an Gedenktafeln
Antisemitischer Akt am Taro-Platz
...Einer oder mehrere Täter haben am 4. April die Gedenk- und Informationstafeln zu Gerda Taro am gleichnamigen Platz mit Hakenkreuzen beschmiert...
Von den Beamten des Wolframreviers hörte sie dann, dass jenes, das Besudeln der Stele mit dem Kennzeichen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation, bereits angezeigt wurde. Das Dezernat für Staatsschutzdelikte ermittelt nun, allerdings ohne direkten Verdacht, wie eine Polizeisprecherin sagt...
12. April 2021 "mopo - Hamburger Morgenpost"
Antisemitismus in Hamburg
Mann wird in S-Bahn beleidigt und bespuckt
...Am vergangenen Freitagmittag ist ein Mann in der S-Bahn in Richtung Harburg auf Höhe Wilhelmsburg Opfer einen antisemitischen Angriffs geworden. Das teilte eine Zeugin der Polizei mit. Demnach haben drei männliche Jugendliche den etwa 25-30-Jährigen Mann wiederholt mit antisemitischen Äußerungen beleidigt und bespuckt...
8. April 2021 "t-online"
Hass gegen Juden: So dramatisch ist die Situation in Dortmund
...Antisemitische Übergriffe nehmen in Deutschland weiter zu... Zum 70. Geburtstag des Staates Israel präsentierten sie auf einer Kundgebung ein Banner mit der Aufschrift "Israel ist unser Unglück". Dieser Spruch war im Europawahlkampf 2019 auch auf den Wahlplakaten der Neonazi-Partei "Die Rechte" zu lesen und ist angelehnt an die Parole "Juden sind unser Unglück" aus der NS-Zeit...
Der letzte Vorfall: Ein Teilnehmer einer rechten Kundgebung vergangene Woche zeigte offen seine Kopftätowierungen. Abgebildet war der Spruch "Jedem das Seine", wie er auf dem Eingangstor des Konzentrationslagers Buchenwald zu lesen ist...
Um keine Zweifel an der Intention aufkommen zu lassen, zeigten weitere Tattoos ein stilisiertes Hakenkreuz und das Logo der SS-Sondereinheit Dirlewanger, die für besonders brutale und menschenverachtende Verbrechen bekannt wurde...
8. April 2021 "Frankfurter - Neue Presse"
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Frage nach „Judenausweis“
...Ein Polizist soll an Karfreitag auf dem Opernplatz in Frankfurt einen Fußgänger nach seinem „Judenausweis“ gefragt haben.
Die Beamten hatten den Mann ursprünglich angesprochen, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz getragen haben soll. Berufliche Konsequenzen hatte der Vorfall für sie bislang nicht...
1. April 2021 "mena-watch"
Neue Einwanderungswelle von Muslimbrüdern nach Europa?
...Einigen Schätzungen zufolge beläuft sich die Zahl der Mitglieder der Muslimbruderschaft in der Türkei auf rund 20.000, darunter 500 Führer und Politiker.
In türkischen Berichten ist zu lesen, dass Ankara bereits 700 Mitgliedern der Muslimbruderschaft die Staatsbürgerschaft verliehen habe, um sie vor der Abschiebung nach Ägypten oder der Ausweisung in ein Drittland zu schützen – ein deutlicher Beleg für die engen Beziehungen der türkischen Führung zur Muslimbruderschaft...
31. März 2021 "mena-watch"
Die „Jerusalemer Erklärung“ bemüht sich um den Freispruch der Israelfeindschaft vom Vorwurf des Antisemitismus.
...»Jerusalemer Erklärung« nennt sich pompös der jüngste Versuch, all jene vom Vorwurf des Antisemitismus reinzuwaschen, denen die Existenz eines jüdischen Staates ein Dorn im Auge ist.
...Die notorischen Israelkritiker bekämpfen nicht einen Staat namens Israel, sondern die »nationale Heimstätte für das jüdische Volk«, mit dessen Errichtung der Völkerbund 1920 Großbritannien in seinem Mandat beauftragt hatte.
Anders gesagt: Gegen Israel haben sie nichts, aber als jüdischer Staat soll es nicht länger existieren...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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