Antisemitismus, sei er christlich, muslimisch, atheistisch etc., stellt nur dann eine ernsthafte Gefahr dar, wenn er ein Teil der Staatspolitik ist. Im Land Brandenburg ist der Antisemitismus eine ernsthafte Gefahr für die Juden und für die ganze Gesellschaft.
 
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16. Januar 2018 "dw-world.de Deutsche Welle"
Juden in Frankreich
Frankreichs Problem mit dem Antisemitismus
...Waren es bislang überwiegend Attacken auf Institutionen oder Gebäude, stehen jetzt die Menschen im Visier der Angreifer - auch in den eigenen vier Wänden...
Juden in Frankreich werden nach Regierungsangaben immer häufiger zu Opfern von körperlicher Gewalt in ihren Häusern und Wohnungen. "Es kommt regelmäßig zu Übergriffen, die für Beunruhigung und Angst in der jüdischen Bevölkerung sorgen", sagte der Antisemitismus-Beauftragte der französischen Regierung, Frederic Potier, der Zeitung "Welt". Zwar sei die Zahl antisemitischer Übergriffe gegen Schulen und Synagogen dank eines besseren Schutzes deutlich zurückgegangen, so Potier. Allerdings habe sich die Form judenfeindlicher Attacken inzwischen geändert. Immer häufiger würden Juden in ihren eigenen Wänden überfallen...
Immer mehr Anzeigen
Nach dem Mord an einer jüdische Rentnerin, die im April vergangenen Jahres in ihrer Wohnung gequält und schließlich aus dem Fenster geworfen worden war, häufen sich demnach Anzeigen wegen Beschimpfungen und direkten Drohungen gegen Menschen jüdischen Glaubens. Nach einem Vorfall in einem Vorort von Paris, bei dem zwei über 70-jährige Eheleute in ihrem Haus überfallen wurden, gaben die Täter als Motiv an, dass die Opfer "als Juden reich sind"...
15. Januar 2018 "Jüdische Allgemeine"
Frankreich
Messerangriff auf jüdische Schülerin
Hinter der Tat in einem Pariser Vorort werden antisemitische Motive vermutet
...nur wenige Tage nach zwei Brandanschlägen auf einen Koscherladen bei Paris ist vergangene Woche im Vorort Sarcelles eine 15-Jährige von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen worden...
Weder vor noch während oder nach der Tat habe der Mann gesprochen, berichtete die Schülerin, die mit einer blutigen Wunde an der rechten Wange nach Hause rannte und unter Schock stand. Sie trug die Uniform einer jüdischen Privatschule und war dadurch als Jüdin zu erkennen...
In Sarcelles »erkennt jeder praktizierende Juden an ihrer Kleidung«, das gelte auch für den Täter. Deshalb bestünden keine Zweifel an seinem Motiv...
15. Januar 2018 "Jüdische Allgemeine"
Uruguay
Kein Bett für Juden
Ein Hotelier weist israelische Gäste ab...
...der Besitzer eines Hostels in Barra de Valizas an der uruguayischen Atlantikküste hat ein israelisches Paar als Gäste zurückgewiesen. Wie die Jewish Telegraphic Agency berichtete, begründete der Gastwirt seine Entscheidung damit, dass er mit der israelischen Politik nicht einverstanden sei...
10. Januar 2018 "Israel heute. Magazin"
Amerikanischer Botschafter:
Palästinensische Autonomiebehörde finanziert Terroristen
...amerikanischer Botschafter in Israel, hat nach dem Anschlag von gestern Abend, bei dem der 35 jährige Rabbiner Raziel Shevach erschossen wurde, die Palästinensische Autonomiebehörde auf das schärfste angegriffen... "Die Hamas verehrt die Mörder und die Gesetze der Autonomiebehörde gibt ihnen eine finanzielle Belohnung. Fragt nicht mehr, warum es keinen Frieden gibt"...
10. Januar 2018 "Israel heute. Magazin"
Schussattacke in Samaria - Rabbiner und Vater von sechs Kindern getötet
...Ein 35 Jahre alter Israeli ist gestern Abend auf der Straße 60 an der Kreuzung der Siedlung Chavat Gilead, unweit von Nablus, von Terroristen erschossen worden. Die tödlichen Schüsse wurden von einem vorbeifahrenden Fahrzeug aus abgefeuert. Bei dem Opfer handelt es sich um den Rabbiner Raziel Shevach, er hinterlässt eine Frau und sechs Kinder, von denen das jüngste erst 10 Monate alt ist. Raziel Shevach war Mohel und voluntierte beim Roten Davidstern...
Der Anschlag ereignete sich gestern Abend, als Raziel Shevach mit seinem Auto unweit seines Zuhauses unterwegs war. Von einem vorbeifahrenden Auto wurden Schüsse auf ihn abgefeuert. Kurz danach gelang es ihm noch, seine Frau anzurufen und ihr von dem Anschlag zu erzählen. „Man hat auf mich geschossen, bestellt einen Krankenwagen“, sagte er am Telefon. Der 35 jährige erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen...
10. Januar 2018 "Märkische Allgemeine Zeitung"
Wittenberge
Mit der Axt gegen jüdische Gräber
...Mit einer Axt hat ein blonder junger Mann mit Sonnenbrille am Dienstag im Wittenberger Clara-Zetkin-Park auf ein symbolisch aufgebautes jüdisches Gräberfeld eingedroschen. Als die Polizei eintraf, war er bereits mit einem Damenrad verschwunden...
10. Januar 2018 "Die Presse.com"
Brandanschlag auf jüdische Schule in Tunesien
...In Tunesien ist im Zuge der gewaltsamen Proteste gegen die Regierung ein Brandanschlag auf eine jüdische Schule verübt worden...
9. Januar 2018 "Israel heute. Magazin"
Preisliste der Zahlungen an Terroristen veröffentlicht
...Die Höhe des „Gehalts“ hängt von verschiedenen Punkten ab, zum Beispiel die Höhe der Freiheitsstrafe, ob der Terrorist verheiratet ist und die Anzahl seiner Kinder. Am meisten verdient ein Terrorist, der für mindestens 20 Jahre im Gefängnis sitzen muss. Sollte es sich dazu noch um einen Terroristen mit israelischer Staatsbürgerschaft handeln, der in Jerusalem wohnt, gibt es noch 800 Shekel extra (200 Euro)...
Ein israelischer Terrorist, der zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde, verheiratet ist und drei Kinder hat, bekommt ein monatliches Gehalt von 10950 Shekeln (um die 2600 Euro). Und das auf Lebenszeit...
Ein Terrorist erhält monatlich folgende Summen:
- bei einer Freiheitsstrafe von 3-5 Jahren - 2000 Shekel (500 Euro)
- bei einer Freiheitsstrafe von 20-35 Jahren - 10000 Shekel (2500 Euro)
- ein verheirateter Terrorist - zusätzlich 300 Shekel (75 Euro)
- Terrorist mit Kindern - zusätzlich 50 Shekel pro Kind (25 Euro)
- Terrorist aus Jerusalem - zusätzlich 300 Shekel (75 Euro)
- israelischer Terrorist - zusätzlich 500 Shekel (125 Euro)
Verteidigungsminister Avigdor Lieberman äußerte sich zu den Zahlen: „Die Palästinensische Autonomiebehörde zahlt mehr als eine Milliard Shekel (250 Millionen Euro) im Jahr an die Terroristen und deren Familien. Damit unterstützt sie den Terror...
9. Januar 2018 "mena-watch"
Strafverfügung für Protest gegen Antisemitismus in Wien
...„Nach der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, die US-amerikanische Botschaft in Israel von Tel Aviv in die Hauptstadt Jerusalem zu verlegen, demonstrieren am 8. Dezember Hunderte vor der US-Botschaft in Wien gegen Trumps Erklärung. Immer wieder sind auch antisemitische Parolen zu hören. Aus Protest zeigt eine Gruppe von drei Personen eine israelische Fahne und wird daraufhin von pro-palästinensischen Demonstranten angegriffen. Einen Monat später erhalten die drei Wiener eine Strafverfügung der Wiener Polizei – wegen Störung der öffentlichen Ordnung müssen sie 100 Euro zahlen oder zwei Tage ins Gefängnis gehen...
9. Januar 2018 "mena-watch"
Schwedischer Botschafter: Schweden hat seine Juden im Stich gelassen
...Der schwedische Abgesandte in Israel sagt, Stockholm habe der jüdischen Gemeinschaft weder einen angemessenen Schutz noch ein Gefühl der Sicherheit vermittelt... Den schwedischen Behörden ist es nicht gelungen, die jüdische Gemeinschaft des Landes zu schützen, meinte der Botschafter des skandinavischen Landes in Israel nach den jüngsten antisemitischen Vorfällen in Malmö und Göteborg...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
² Die Suche wird in allen vorhandenen Jahrgängen durchgeführt.
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