'Der Antisemitismus ist die Furcht vor dem Menschsein.' Jean Paul Sartre
 
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16. Juni 2019 "Israel heute"
Vertreibt der Antisemitismus die Juden wieder aus Deutschland?
...Gemäß einem Bericht von i24 sind wohl viele junge deutsche Juden angesichts des wachsenden Antisemitismus in Deutschland auf dem Weg nach Israel...
„Die Deutschen haben Angst vor Terrorismus. Deshalb versuchen sie, so nett wie möglich zu den Menschen zu sein, die aus arabischen Ländern hierher gezogen sind“, erklärte Moriel, die, bevor sie mit ihrem Ehemann nach Deutschand auswanderte, in der israelischen Armee gedient hatte. „Die meisten Deutschen akzeptieren einfach ihren (muslimischen) Standpunkt und sind bereit, Israel schlecht zu reden, auch wenn dies nicht wahr ist“, sagte sie. „Es ist vor allem Angst wegen all der Menschen, die aus arabischen Ländern kommen. Und dann tragen sie es natürlich den Juden oder Israelis nach“, betonte sie...
15. Juni 2019 "Stern"
Juden in Deutschland: "Wir glauben nicht, dass unsere Kinder eine Zukunft in Deutschland haben"
...Juden in Deutschland fühlen sich zunehmend bedroht – durch Islamisten und Rechtsradikale. Beide Gruppen schaukeln sich gegenseitig auf, erklärt der Berliner Elio Adler in einem Interview...
Wir nehmen eine zunehmend aggressive Atmosphäre wahr, wenn Juden als Juden erkannt werden. Egal ob Erwachsene oder Kinder. Was dann dazu führt, dass sie Belästigungen und schlimmstenfalls Gewalt ausgesetzt sind...
15. Juni 2019 "idea.de"
Imam hielt antisemitische Predigt im Islamischen Zentrum
...Der Imam des Islamischen Zentrums Kaiserslautern, Said Abu Hafs, hat in einer Predigt behauptet, Juden seien „verliebt in Gold“, „arrogant“ und „versklavten andere Menschen“. Das berichtet der Verein Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA, Wien) auf seiner Internetseite. Grundlage für die Vorwürfe ist ein Video der Predigt, das auf der Internetplattform YouTube veröffentlicht wurde. In der auf Arabisch gehaltenen Ansprache habe der Imam außerdem erklärt, Juden glaubten, „dass Gott die anderen Völker als ihre Esel geschaffen habe“. Es sei ihr Ziel, „die Einheit der Muslime zu zerreißen, die Bande der Liebe unter Muslimen zu zerstören und Zwietracht unter ihnen zu säen“...
14. Juni 2019 "TichysEinblick.de"
ÜBER DEN NEUEN ANTISEMITISMUS
„Nicht in meinem Namen“
...Dass der deutsche Bundespräsident dem antisemitischen Mullahregime zum Jubiläum gratulierte, ist skandalös. Ebenso, dass der Außenminister schwieg, wo er hätte sprechen sollen, dieses Mal zu den unmenschlichen Äußerungen seines iranischen Gegenübers - auch zu dessen Drohungen gegen Israel...
Der Judenhass der muslimischen Zuwanderer aus Nahost ist vor allem für die hier lebenden Juden eine ständige Bedrohung ihrer Sicherheit. In einem „Welt“-Interview mit der Berliner Antisemitismusbeauftragten Claudia Vanoni wurde die Juristin mit der Tatsache konfrontiert: „Juden berichten von einer besonderen Bedrohung durch muslimische Täter.“ Die Antwort Vanonis lautete: „Aus der polizeilichen Statistik ergibt sich das nicht.“...
Deutsche Richter wollen auch nicht verstehen – das stellte sogar der ehemalige grüne Abgeordnete Volker Beck fest – dass die arabisch-islamischen Vernichtungsparolen gegen Israel keine verbalen Entgleisungen sind, sondern Aufrufe zum Mord. Mein jüdischer Kollege Herf ist sich mit mir einig: Der nächste kollektive Judenmord droht nicht in Europa, sondern in Israel an den dort lebenden Juden, weil man auf ihrem Blut „ein islamisches Palästina (filastin islamiyya) begründen will“...
12. Juni 2019 "mena-watch"
Offener Brief an Heiko Maas:
Kann ein antisemitisches Regime Dialogpartner sein?
...Nun sind sie abgereist und die staatlich kontrollierte iranische Presse macht sich über sie lustig, verspottet und beleidigt Sie. Als Nazi mit einer Davidsternbrille karikiert man Sie und beschimpft Sie wüst. Warum? Weil Sie für Frieden und Verständigung eintraten? Nicht unbedingt, Frieden wollen die die Mullahs ja auch, allerdings einen zu ihren Bedingungen und die sehen notwendigerweise zumindest ein Ende des jüdischen Staates vor. Denn der verursache ja all die Kriege und Uneinigkeit in der Region und weltweit. So geht die Logik von Antisemiten und Sie haben ja nun am eigenen Leibe erfahren, dass es sich bei den Herren Zarif und Rohani um glühende Antisemiten handelt....
Die Islamische Republik Iran (IRI) fußt zentral auf zwei ideologischen Säulen und tut dies ungebrochen seit Ayatollah Khomenei die Macht ergriffen hat:
1. Die angestrebte Vernichtung Israels
2. Die Ungleichheit vor dem (islamischen) Gesetz, nämlich die Unterdrückung der Frauen symbolisiert durch das Zwangskopftuch...
12. Juni 2019 "Journal Frankfurt"
Im Gespräch mit Ben Salomo
„Gegen Antisemitismus geht niemand auf die Straße“
...Haben Sie Angst als Jude in Deutschland?
Ich habe Angst um die Zukunft meiner Tochter und um das jüdische Leben in Deutschland im Allgemeinen. Deutschland driftet momentan in die Richtung, in der sich Frankreich bereits befindet. In Frankreich gab es bereits etliche Morde an Jüdinnen und Juden und Anschläge auf jüdische Einrichtungen. In Deutschland nehme ich eine ähnliche Entwicklung wahr, weil man eine wachsende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft unter den oben genannten Extremisten beobachten kann.
Denken Sie darüber nach, Deutschland zu verlassen?
Den Gedanken, Deutschland irgendwann den Rücken zu kehren, habe ich schon seit vielen Jahren, doch ich schiebe ihn immer wieder auf und versuche, dagegen anzukämpfen. Allerdings werde ich nicht warten, bis irgendwann der erste antisemitische Mordanschlag passiert. Wenn sich in den nächsten Jahren nichts zum Positiven ändert, werden viele Jüdinnen und Juden die Konsequenzen ziehen...
...Haben Jüdinnen und Juden in Deutschland überhaupt eine Zukunft? Um diese Frage mit einem Ja zu beantworten, müsste ein Wunder geschehen. Momentan sehe ich in der deutschen Gesellschaft nur Achselzucken und Gleichgültigkeit. Gegen Antisemitismus geht niemand auf die Straße. Das ist so schon einmal passiert in der deutschen Geschichte. Das wird sich natürlich nicht Eins zu Eins wiederholen, aber die Parallelen kann man nicht von der Hand weisen. Nur ist das Problem heute noch viel komplexer, weil der Antisemitismus aus vielen unterschiedlichen Richtungen kommt...
8. Juni 2019 "Augsburger Allgemeine"
Rechtsextreme Schmierereien erschüttern die jüdische Gemeinde
...Unbekannte hinterließen antisemitische Symbole in der Augsburger Synagoge. Es war nicht die erste solche Tat.
Für Barbara Staudinger war das kein Dummejungenstreich. Die Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben ist erschüttert über die Schmierereien in der Augsburger Synagoge. „Arbeit macht frei“ wurde auf eine Mitmach-Station in der Installation zum Pessach-Fest geschrieben. Ein Spruch, der in nationalsozialistischen Konzentrationslagern als Tor-Aufschrift verwendet wurde und als zynische und Opfer verhöhnende Parole verstanden wird. „Anhand der Schrift ist zu erkennen, dass es sich um einen jungen Menschen handelt. Dennoch ist das nicht irgendeine Schmiererei. Das hat strafrechtliche Relevanz“, sagt Staudinger...
8. Juni 2019 "Epochtimes.de"
Bundestag lehnt Verbot der Terrororganisation Hisbollah ab...
...Was andere Länder verbieten, ist in Deutschland erlaubt. Die EU hat die Hisbollah als Terrororganisation eingestuft – in Deutschland wurde der Antrag der AfD, diese ebenso einzuordnen, abgelehnt...
Die EU hat die Hisbollah als Terrororganisation eingestuft. In den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Niederlanden, Japan und Israel ist die stark vom Iran unterstütze Miliz bereits verboten. In Deutschland hingegen wurde am Donnerstag ein Antrag, der das Verbot der Terrorgruppe aussprechen sollte, vom Bundestag abgelehnt. Den Antrag stellte die AfD...
7. Juni 2019 "achgut.com"
Das Dickicht der Denunzianten
...Ich muss Angela Merkel den Vorwurf machen, dass sie mit ihrer vorschnellen, inkompetenten Verurteilung von Thilo Sarrazins erstem Buch, vorgetragen 2010 mit dem ganzen Gewicht ihrer Kanzlerschaft, wesentlich beigetragen hat zum Aufkommen des neuen Denunzianten-Unwesens und zur Vergiftung der geistigen Atmosphäre in Deutschland. Eine katastrophale Fehlentscheidung war die darauf folgende Entfernung Sarrazins aus dem Vorstand der Bundesbank, wodurch, von der Kanzlerin initiiert und sanktioniert, der Präzedenzfall geschaffen wurde, dass eine unliebsame Meinungsäußerung eine existenziell schädigende Bestrafung nach sich zieht. So hat sich in den anderthalb Jahrzehnten, seit Angela Merkel Kanzlerin ist, die einst um offene Diskussion, klare Argumentation, kreative Kontroverse bemühte Öffentlichkeit der Bundesrepublik Deutschland zurückverwandelt in frühere Formen, in ein Paradies der Mitläufer, Schweiger und Duckmäuser, in ein Dickicht der Denunzianten...
7. Juni 2019 "Jungle World"
Hakenkreuz-Ritzungen in Augsburger Synagoge
...Hakenkreuze und SS-Runen: In der Augsburger Synagoge an der Halderstraße haben Unbekannte antisemitische Zeichen eingeritzt und im zugehörigen Jüdischen Museum Parolen hinterlassen...
Künftig wird in der Ausstellung immer eine Aufsichtsperson dabei sein. Und auch für den Besuch der Synagoge wird es neue Regeln geben: Besucher dürfen sich nicht mehr setzen. Aus Sicht der Museumsleiterin ein bedauerlicher, aber eben nötiger Schritt...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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