Jean Paul Sartre: „Der Antisemitismus ist die Furcht vor dem Menschsein“
 
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25. Oktober 2020 "mena-watch"
Die angeblich „moderate“ Fatah von Abbas postete ein Lied, in dem davon die Rede ist, dass „der Friedhof der Juden“ vorzubereiten
...Mahmud Abbas 2017 beim freundschaftlichen Scherzen mit dem damaligen deutschen Außenminister Sigmar Gabriel. Abbas Partei Fatah verbreitete jetzt erneut antisemitische Hetze (copyright imago images/photothek)...
Der Antisemitismus der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Fatah sowie die Verknüpfung des Schicksals der Muslime mit der Tötung von Juden wird in dem Sonderbericht von Palestinian Media Watch: „Der Antisemitismus der PA: Juden müssen für Allah im Namen der ganzen Menschheit bekämpft werden“ ausführlich dokumentiert...
24. Oktober 2020 "TAZ"
Militärrabbiner bei der Bundeswehr:
Mehr Rabbiner als Soldaten?
...Der Gesetzentwurf sieht 48 Dienstposten für das Militärrabbinat vor und beziffert die jährlichen Gesamtkosten auf rund 4,67 Millionen Euro...
jungen Juden in der Diaspora, die sich fürs Militär interessieren, noch eine zweite Armee offen steht: Die israelische IDF...
Ein Anruf bei einer der größten jüdischen Gemeinden Deutschlands. Ein hochrangiger Funktionär erklärt, dass er über die geplanten Militärrabbiner nicht öffentlich reden möchte. Lediglich auf die Frage, ob ihm jüdische Soldaten bekannt seien, antwortet er: „Ich kannte mal einen, vor Jahren.“...
Auf die Nachfrage, wie viele genau ihre Religionszugehörigkeit als jüdisch angegeben haben, korrigiert sich der Sprecher des Verteidigungsministeriums: Die Zahl basiere auf einer Umfrage des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaft und sei eine „Hochrechnung.“ Welche Umfrage aus welchem Jahr das sein könnte, kann der Sprecher nicht sagen. Bei dem Zentrum recherchiert man in den Studien der vergangenen Jahre und sagt der taz am Wochenende: „Wir haben das nicht erhoben.“...
Nicht alle Juden in Deutschland sind Mitglieder jüdischer Gemeinden. Brauchen aber Soldaten, die nicht in eine Gemeinde eintreten wollten, deren Rabbiner? Selbst die Mehrheit der Gemeindemitglieder lebt eher säkular, geht also selten oder nie in die Synagoge und hält auch die Regeln für koscheres Essen nicht ein. Ist religiöser Beistand das, was jüdische Soldaten, egal wie viele, dringend benötigen?...
Die Bundeswehr hätte bei einem Verein anfragen können, der sowohl die Zahl der Juden in der Bundeswehr als auch ihre Bedürfnisse besser kennen dürfte, beim Bund jüdischer Soldaten. Doch daran bestand offenbar kein Interesse.
Ehrenvorsitzender des Vereins ist Michael Fürst, er war der erste jüdische Bundeswehrsoldat überhaupt, war Fallschirmjäger und viele Jahre Reservist. Fragt man Fürst, wie viele aktive jüdische Soldaten in der Bundeswehr er kenne, zählt er am Telefon bis sechs. Sein Verein hat 15 bis 20 Mitglieder, die meisten längst nicht mehr im Dienst. „Wir vom Bund jüdischer Soldaten halten die Zahl 300 für weit überzogen“, sagt Fürst. Vielleicht gebe es 40 oder 50 jüdische Bundeswehrsoldaten, seriös könne man das aber nicht schätzen...
10 Rabbiner für höchstens 50 meist säkulare jüdische Soldaten? Für einen Gottesdienst nach jüdischen Vorschriften braucht es mehr als zehn erwachsene Teilnehmer – an einem Standort...
„Die jüdischen Soldaten, die wir kennen, brauchen keine Rabbiner. Die wollen bessere Ausrüstung, gute Arbeitsbedingungen. So wie alle anderen auch.“ Fürst erzählt, wie er schon in den neunziger Jahren mit der Bundeswehr verhandelt habe, dass jüdische Soldaten auf Wunsch in der Nähe einer Gemeinde stationiert werden könnten, um Zugang zu Gottesdiensten und zu koscherem Essen zu bekommen. „Sollte man sich nicht zunächst einmal bemühen, Juden für die Bundeswehr zu gewinnen und dann zu fragen, ob ein Bedarf besteht?“ Auf Fürsts Bedenken wurde nicht gehört...
24. Oktober 2020 "twittersmash"
Juden machen den niedrigsten Anteil der europäischen Bevölkerung seit 1000 Jahren aus Angst vor Antisemitismus
...Die am Mittwoch veröffentlichte Studie ergab, dass 1,3 Millionen Menschen in Kontinentaleuropa, im Vereinigten Königreich und in der Türkei leben und sich als jüdisch bezeichnen – 60 Prozent weniger als 1970, als 3,2 Millionen in derselben Region lebten...
Die vom Londoner Institut für jüdische Politikforschung durchgeführte Studie wurde veröffentlicht, nachdem ein Lehrer am vergangenen Freitag in einem Pariser Vorort von einem Islamisten enthauptet worden war...
23. Oktober 2020 "t-online"
Gebäude der jüdischen Gemeinde in Halle beschmiert
...In Halle ist in der Nacht auf Freitag ein Gebäude der jüdischen Gemeinde von bisher Unbekannten mit Graffiti beschmiert worden...
Erst am Dienstag hatten Polizisten Schmierereien am jüdischen Denkmal in der Innenstadt von Halle entdeckt...
22. Oktober 2020 "audiatur-online"
Millionen an NGOs die mit palästinensischem Terror und Antisemitismus in Verbindung stehen
...in neuer 30-seitiger Bericht von NGO Monitor weist darauf hin, dass die Europäische Union im Jahr 2019 mehr als 40 Förderprogramme mit einem Gesamtvolumen von etwa 33 Millionen Euro, für NGOs in der Palästinensischen Autonomiebehörde und in Israel genehmigt hat, die Begünstigte in Verbindung mit dem Terror haben, den Terror verherrlichen, den Antisemitismus fördern oder an politisierten Projekten gegen den jüdischen Staat beteiligt sind...
"Viele der NGOs haben direkte Verbindungen zu Terrororganisationen, wie z.B. die leitenden Mitarbeiter der NGOs, die beschuldigt werden, den Mord an der 17-jährigen Rina Shnerb im August 2020 geplant und ausgeführt zu haben“.
Shnerb wurde im August 2019 bei einem Anschlag auf eine lokale Quelle in der Region Binyamin nördlich von Jerusalem getötet, während ihr Vater und ihr Bruder schwer verletzt wurden.
Eine Zelle der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), einer von der EU als terroristische Organisation eingestufte Gruppe, war an der Planung und Durchführung des Anschlags beteiligt.
Im Dezember 2019 berichtete NGO Monitor, dass von den 50 Personen des Terrornetzwerks, die von israelischen Sicherheitsdiensten im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag verhaftet wurden, mehrere führende Persönlichkeiten der PFLP waren, mit der PFLP verbundenen NGOs arbeiteten oder gearbeitet hatten...
21. Oktober 2020 "Berliner Zeitung"
Das Antisemitismus-Problem der Süddeutschen Zeitung
...Die Süddeutsche Zeitung hat einen Text über Igor Levit veröffentlicht, den man als antisemitisch verstehen kann.
Das Krisenmanagement des Blatts macht alles noch viel schlimmer...
Mauró hatte in seinem Stück im Zusammenhang mit Levit von einer „Opferanspruchsideologie“ geschwafelt... er machte sich über dessen Tweet nach dem gewaltsamen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Hamburg lustig...
Schaut man sich diese Entschuldigung genauer an, ist sie allerdings weniger bemerkenswert als vielmehr hochnotpeinlich. Maurós Pamphlet erschien vergangenen Freitag, die Entschuldigung erst am Mittwoch, also fünf Tage (!) später. Offenbar hatte Chefredakteur Krach gehofft, die Sache in der Zwischenzeit auf einem anderen Weg aus der Welt zu schaffen. Das legt ein Tweet Levits vom Montag nahe: Er schreibt, Krach habe sich via Mail bei ihm gemeldet und erklärt „hinter diesem Artikel“ zu stehen. Er habe ihm das „Angebot“ unterbreitet, auf Maurós Stück in der SZ zu antworten. Das habe er abgelehnt. Ihn habe die Mail des Chefredakteurs mehr getroffen als das Machwerk des Musikkritikers...
20. Oktober 2020 "DW - Deutsche Welle"
Jüdische Friedhöfe und Mahnmal geschändet
...Die ermordeten Opfer des Holocaust können sich nicht mehr gegen antisemitische Schmähungen wehren. Auch nach dem juristischen Vorgehen gegen die "Goldene Morgenröte" wird klar: Griechenland hat hier ein Problem...
Wenige Tage nach dem richtungweisenden Urteil gegen die Führungsspitze der griechischen Neonazi-Partei "Goldene Morgenröte" sind in Griechenland mehrere jüdische Friedhöfe sowie ein Holocaust-Denkmal geschändet worden. Auf das Denkmal, das in Thessaloniki steht und den 50.000 getöteten Juden der Stadt gewidmet ist, wurden die diffamierenden Worte "Mit Juden verliert man" gesprüht, wie der Zentralrat der jüdischen Gemeinden in Griechenland (Kis) erklärte...
Laut Kis wurden außerdem auf dem jüdischen Friedhof von Thessaloniki die Worte "Tod für Israel" entdeckt. Darüber hinaus seien vier Gräber zerstört worden, die sich auf dem jüdischen Friedhof auf der Insel Rhodos befinden...
19. Oktober 2020 "achgut.com"
Wie lange können wir hier noch leben?
...„Der Rückblick in die letzten 10 Tage verdeutlicht auch, wie vielfältig Judenhass sich äußern kann […]
wir Jüdinnen und Juden können uns in unserem Widerstand dagegen auf die Hilfe des NS-Nachfolgestaats nicht verlassen […]
Unser Selbstschutz bleibt am Ende doch Eigenverantwortung“
Dies sagte die „Jüdische Hochschulgruppe Bielefeld“ in einem Redebeitrag auf einer Kundgebung am 9. Oktober 2020 anlässlich des Anschlags in Halle von 2019 und bezog sich dabei unter anderem auch auf den Mordanschlag auf einen jüdischen Studenten vor der Hamburger Synagoge wenige Tage zuvor sowie auf die linke Demo in Frankfurt am Main,
„auf der zur Vernichtung des einzigen jüdischen Staates und zur Gewalt gegen Jüdinnen und Juden aufgerufen“ wurde (Achgut.com berichtete).
In ihrer Begründung spannt die „Jüdische Hochschulgruppe Bielefeld“ einen weiten Bogen des Antisemitismus in Deutschland:
„Ob Antisemitismus der Mitte, von Rechten, von Linken, Antijudaismus, Antizionismus, antiliberaler, säkularer, struktureller, nationalistischer Antisemitismus, antinationaler, antikapitalistischer, völkisch-rassistischer, primärer und sekundärer Antisemitismus – eines haben alle Formen gemeinsam: "das Gerücht über die Juden", wie Theodor Adorno sagte.“
„Wann ist der Zeitpunkt erreicht, die eigene Heimat zu verlassen?“
11. Oktober 2020 "Frankfurter Rundschau"
Antisemitismus
„Die Bildungsarbeit hat versagt“
...es gibt seit Jahrzehnten antisemitisch motivierte Gewalt, die sich gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland richtet. Antisemitismus ist leider ein wirkmächtiger Teil der deutschen Gesellschaft. Die Gewalttaten gehören für Jüdinnen und Juden zum Alltag...
In welcher katastrophalen Lage wir uns befinden, zeigen die kürzeren Abstände zwischen den antisemitischen Übergriffen. Wohlwollende Worte helfen jetzt keinem weiter, sondern Taten. Erschrecken, Empörung, Betroffenheit – das alles verändert nichts...
Es ist ein Armutszeugnis, dass jüdisches Leben nur hinter polizeilich bewachten Sicherheitszäunen stattfinden kann...
10. Oktober 2020 "Der Tagesspiegel"
Schulbücher rufen zu Terroranschlägen auf
Wie Deutschland Antisemitismus mitfinanziert
...Palästinensische Kinder lernen in Büchern – mitbezahlt von Deutschland –, Juden zu hassen...
In der dritten Klasse sollen alle Kinder, die im Westjordanland oder Gazastreifen die Schule besuchen, ein kurzes Gedicht aufsagen. Es besteht nur aus drei Sätzen, der wichtigste lautet: „Ich werde mein Blut opfern, um damit das Land der Großmütigen zu tränken ... und die restlichen Fremden zu vernichten.“...
Finanziert werden die Bücher teilweise von der EU und damit indirekt auch durch deutsche Steuergelder. So lernen Neuntklässler im Sozialkundeunterricht, Israelis würden die palästinensischen Gebiete mit radioaktiven Chemikalien verseuchen, damit die Menschen an Krebs erkranken. Um die Ernte zu zerstören und Chaos zu stiften, setzten die Feinde außerdem Schweineherden aus.
...Die Experten guckten im falschen Buch nach
In Wirklichkeit ist den Verfassern eine schwere Panne unterlaufen. Sie haben schlicht das falsche Schulbuch untersucht. Alle fraglichen Beispiele, die für „Frieden werben oder Toleranz gegenüber Israelis zeigen“, stammen nicht etwa aus Lehrbüchern der palästinensischen Autonomiebehörde – sondern aus Bänden, mit denen arabische Schüler in Ostjerusalem unterrichtet werden. Diese Bücher werden aber vom Staat Israel bezahlt und gestellt...
Bekannt wurde so etwa der Unterricht eines palästinensischen Grundschullehrers in Hebron, der Mitschnitt ist bis heute öffentlich abrufbar: Darin schwärmt der Lehrer von der Terroristin Dalal al Mughrabi, die 1978 gemeinsam mit Komplizen einen Anschlag, das sogenannte „Küstenstraßen-Massaker“, in der Nähe von Tel Aviv durchführte. 38 israelische Zivilisten kamen dabei ums Leben, darunter 13 Kinder...
Dschihad als „der wichtigste Sinn des Lebens“
Die Verehrung von Märtyrern, die im Kampf gegen Israel ihr Leben lassen, zieht sich durch die Schulbücher aller Klassen. In der fünften Klasse wird gelehrt, dass für einen Palästinenser Kampf, Dschihad und das Opfern des eigenen Lebens „der wichtigste Sinn des Lebens“ sind. Märtyrer seien Helden („Wir lernen, in ihre Fußstapfen zu treten ... Jeder von uns möchte wie sie sein“). An anderer Stelle werden auch die Terroristen des Münchner Olympia-Attentats 1972 als Helden präsentiert...

¹ Die vollständigen Texte sind auf den Internetseiten (Archiv) entsprechender Zeitungen zu finden.
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